Literaturgefluester

2018-09-22

Zwei Tage gratis Schreibworkshops

Ich kenne, da ich mich ja für jede Art des Schreibens interessiere, das „Writersstudio“ schon lange, im Zusammenhang mit einer Buchpräsitation von Judiths Wolfsberger „Freigeschrieben“ in der SFU bin ich in  Kontakt gekommen, habe einige Informationsabende in der Kaiserstraße besucht und war dann beim ersten Schnuppertag, als das „Writersstudio“ eröffnet wurde. Damals gab es drei Trainer und wahrscheinlich zwanzig Interessenten und das Angebot wuchs von Jahr zu Jahr. Irgendwann war es dann zweigeteilt in professionelles und literarisches Schreiben. Ich bin eine Zeitlang nur zum literarischen Teil, der mich ja besonders interssiert gegangen.

Im Vorjahr gab es dann auch den fünfzehnten Schreibemarathon, den ich zum „Nanowrimoschreiben“ an der „Unsichtbaren Frau“ nutze, die Zahl der Trainer ist rassant angestiegen.

Jetzt gibts schon eine ganze Menge davon und sogar eine eigene Trainerausbildung und schon drei Lehrgänge, nämlich zusätzlich zum „Passional Writing“ auch noch die „Journal Writing Therapy“, wo, glaube ich Psychologen auch eine eigene Trainerausbildung machen können und dann das befrufliche Schreiben mit dem Journalistenkurs und dem Sachbuchschreiben.

Und weil das „Journal Therapy-Schreiben“ auch sehr interessant ist, habe ich mich für beide Tage entschloßen. Zwar kurz überlegt, ob ich am Nachmittag weggehen sollte, aber ab sechs gabs Käse und Wein und dann noch eine Round table Gespräch zwar mit Absolventen der beruflichen Richtung und dann die Verlosung, wo ich zwar nie was gewinne, aber ich habe schon ein Writers Reterat gemacht, einmal Joga und die Writers Trick kenne ich  eigentlich auch.

Begonnen hat es am Freitag wieder mit den Morgenseiten, die Judith Wolfsberger diesmal etwas aufpappte. Das ist ein Freischreiben, das man jeden Morgen machen soll, sich einfach drei Seiten lang die Probleme von der Seele hinunterzuschreiben und zu ordnen, den Bleistift nicht abzusetzen. Das ist der Trick dieser nach amerikanischen Muster orientierten Schreibtechniken. Dann ging es schon zu den Collagen und den Träumen mit Johanna Vedral, die ich schon von den früheren Workshops kenne. Sie hat auch ein Buch dazu geschrieben.

Unabgesandte Briefe gab es dann auch, mit denen soll man sich den Frust von der Seele schreiben und ich habe da einige Ärgernisse bewältigt. Dann kam Ida Rätner aus Riga und brachte Farbe in das Unbewußte,  beziehungsweise zeigte sie eine Drucktechnik mit der man seine Journals aufpeppen kann. Am Schluß des Journal Writing kam wieder Anna Ladurner mit ihrem Zuckerlpäkchen und der Schreibaufgabre und man schrieb eine paar Details aus seinem Leben, einen Haiku und eine Kurzbiografie in sechs Worten.

Damit endete das Tagebuch- und es kam das berufliche Schreiben, etwas was mich zwar mit meinen Befunden, Mails und veröffentlichten Sachbüchern schon betrifft, aber nicht so interessiert. Aber das erste Workshop kam aus den Writers Tricks und da clusterten wir ein bißchen und das habe ich vorige Woche bezüglich der Magdalena Kirchberg auch gemacht, da habe ich also weitergeclustert, bin aber zu keinem neuen Ergbnissen gekommen. Dafür habe ich beim journalistischen Schreiben, versucht der Geschichte, der Magdalena Kirchberg auf die Spur zu kommen und die Szene geschrieben, wo der Jens in das Szenelokal stürmt, wo die Ulla mit dem Heiner Kubik sitzen, der fährt sie dann nach Hause, die Stimmung ist schlecht und es könnte sein, daß sie an der Ecke Hofühlgasse linke wienzeile fahren und auch eine alte Frau an der Kreuzung stehen sehen, daß das die Magdalena Kirchberg ist, die mit ihrem Roman nicht so zügig weiterkommt.

Michaela Muschitz versuchte wieder Neugier auf Online Angebote zu erwecken und da bin ich auch nicht wirklich darauf gekommen, wie ich es machen kann, daß sich meine Leser auf meine Gewinnspiele und Leserunden melden und Judith Wolfsberger schloß den Reigen in dem sie wieder Ideen zu Sachbuch- oder Nonfictiontexte gab, da habe ich mich mit einer Teilnehmerin über meinen Blog unterhalten.

Dann gabs den Wein und die Käsewürfeln und es wurde umgeräumt, fünf Damen erzählte, wie ihnen die Seminare beim beruflichen Schreiben weitergeholfen haben und was soll ich sagen, ich aber wieder nichts gewonnen, aber am Samstag war auch noch ein Schnuppertag und da ging es wieder an das „Passional Schreiben“, das fein zerlegt in neun Portionsteilchen aufgegliedert war und begonnen hat es mit etwas Neuem, nämlich dem  „Satire schreiben“, das Eva Hammani-Freisleben,  sehr liebevoll mit „Fackel-flakes- kleines Frühstück für das Sprachhirn“ aufbebreitet hat und das ich, obwohl ich ja keine sehr Humorvolle bin, für meinen Diskurs mit dem Uli höchstwahrscheinlich brauchen kann, denn in der Satire geht es ja um das Übertreiben und das Thema hieß „Wie schimpft sich Morgenmüdigkeit“.

Zettelchen mit Zitaten zum Thema wurde verteilt, ich erwischte das, das man sich „Zeit lassen“ soll und das war sehr lustig. Es gab wieder ein Gewinnspiel, wo man am Abend ein solchen Seminar gewinnen hätte können.

Habe ich nicht, kann ich gleich spoilern und dann ging es weiter mit Bekannten. Judith Wolfersberger brach wieder ihre Lanze für den „Personal-Essay“, ich habe es da auch mit dem „Rechtsruck“ versucht. Aber das ist ein Text, der sehr lange werden könnte. Also war er nichts fürs Vorlesen. Ein paar andere haben es getan und haben da offenbar spontan sehr sehr tolle Texte fabrziziert.

Dann ging es wieder an das „Short Story Schreiben“ mit Ana Znidar und noch einmal zum „Memoir“.

Dann kamen die „Young-Freewriters“ und da stellte Gundi Haigner gekonnt die Frage „Sind wir „Superheldinnen?“

Das ist ein Programm, das die Lehrerin für ihre Schülerinnen einmal entwickelt hat. Sie brachte auch ein paar junge Freewriter mit und als erste sollte man sich selber malen,  dann zu den Gesichtern ein paar Bemerkungen schreiben und anschließend konnte man sich eine Geschichte wünschen, die viel Selbstbewußtsein geben kann.

Spannend spannend und vielleicht sogar sehr hilfreich. Weiter ging es wieder mit den „Oden“, beziehungsweise der „Poetry. Die „Ode an die Zwiebel“, beziehungsweise das „Buch“, den „Bleistift“, das „Kaffeehäferl“ habe ich auch schon geschrieben und auch bezüglich „Travelwriting“ habe ich schon einige Geschichten geschrieben und sie in meinen Blog gestellt.

Ana Znidar riet da sich seine persönlichen Blickwinkel auf die Urlaubsorte zu suchen und zu beschreiben und das habe ich ja heuer schon in Bern und in Zürich getan, für die Schreibübung habe ich einen Text über Wiens Bücherkästen begonnen und mit Marcus Fischer ging es an das Titelbasteln. Da mischen zwar, glaube ich, zumindestens im Belletristikbereich, die Verlage kräftig mit und es gibt ja auch einen Titelschutz.

Es kann aber trotzdem nicht schaden, sich selber einen starken Titel auszudenken  und Michaela Muschitz wies wieder mit kräftiger alle Müdigkeit verscheuchende Stimme in das spannende Schreiben ein.

Das war also nicht sehr neu für mich. Aber eine gute Wiederholung und ich unterhielt mich auch sehr intensiv mit einigen Teilnehmern.

Anschließend gab es wieder Wein und Käse und diesmal eine Lesung von fünf „Passion-Absolventinnen“. Denn das „Writersstudio“ hatte einen Schreibwettbewerb zum Thema „Langfristig“ ausgeschrieben und die Texte ausgewählt, die sich mit den Erfahrungen mit den Kursseminaren beschöftigten.

Fünf euporische Schreibberichte mit sehr schönen Texten davor und dazwischen die Verlosung und dann ging es selber zu einer Lesung.

Denn der liebe Rudi hatte mich ja um acht  ins „Bebop“ eingeladen. So hetzte ich mit vollen „Schreiberkopf“ dahin und habe aber wieder viel gelernt.

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2017-11-05

Nanowrimo-Schreibmarathon

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 21:07
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Das „Writersstudio“ feiert heuer sein fünfzehnjähriges Bestehen, 2010 bei der Erföffnung des Studios in der Pramergasse war ich dabei und seither fast immer bei den Open days und noch anderen Feste, nur eine Nacht, wo man durchschreiben konnte, habe ich ausgelassen, weil wir da in Harland waren und zu diesem Anlaß gibt es ein besonderes Event und das ist, glaube ich, auch etwas besonders Tolles, nämlich einen fünfzehntägigen Schreibmarathon, wo man um zehn Uhr kommen und um neunzehn Uhr gehen und dazwischen schreiben kann, so viel man mag und schafft und am Samstag gibt es noch eine zusätzliche Schreibsession bis dreiundzwanzig Uhr.

Begonnen hat es am 31. mit einer „Hallowoeenparty“ wo im feierlich geschmückten Rahmen, die Schreibziele bestimmt, ein Vertrag mit sich selber abgeschossen, eine Schreibfigur ausgemalt und die Pinwand geheftet werden konnte.

Ja, das sind so amerikanische Methoden, die Judith Wolfersberger sozusagen nach Wien importiert hat und begonnen hat das Ganze ja vor Jahren mit einem Buch für Studenten, die mit ihrer Diplomarbeit nicht weiterkamen.

Das wurde einmal in der SFU vorgestellt und seither bin ich in Kontakt mit dem Studio und bin dadurch, glaube ich, auch auf das „Nanowrimoschreiben“ gekommen und der fünfzehntägige Schreibmarathon vom ersten bis fünfzehnten November, am fünfzehnten gibt es dann eine Zieleinlauffeier, wo man wahrscheinlich wieder bejubelt werden wird, richtet sich, glaube ich, an alle, die ein Projekt, was immer das auch ist, ein Buch, eine Diplomarbeit, eben der „Nanowrimo“, der dann ja noch zwei Wochen weitergeht, machen wollen und der Sinn dahinter ist, in der Gruppe schreibt es sich besser, denn da wird man motiviert, wenn alle ebenfalls in ihre Tasten tippen.

Und ich bin ja bekanntlich bezüglich schreiben sehr motiviert, nehme mir sozusagen was ich kriegen kann, um mir mein eigenes Schreiberinnenleben zu kreieren und heuer mache ich nach einem Jahr des Aussetzens auch wieder beim „Nanowrimo“ mit.

Das ist mein sechster der erste war 2009 und ich bekenne gleich und habe es auch schon geschrieben, es ist wieder ein geschummelter, denn eigentlich schreibe ich an der „Unsichtbaren Frau“ schon seit Ende August und die Idee dazu ist mir schon im Frühling gekommen.

Ich war bei der Halloweenparty habe keinen Vertrag mit mir abgeschlossen, weil ich weiß, daß ich jetzt vier Tage dorthin kommen und an meinem „Nano“ schreiben will, dann gehe ich auf die „Buch Wien“ und schreibe dannach weiter solange bis der Text fertig ist.

Aber bei meinem Tempo und da ich jetzt schon über zwanzigtausend Worte habe, ist zu erwartetn, daß ich wahrscheinlich schon am Wochenende fertig bin, sofern ich die fünzigtausend Worte überhaupt schaffe, weil meine letzten Texte eher kürzer waren.

Die 5 Nanowrimos

Die 5 Nanowrimos

Mal sehen, momentan sehe ich mich überhaupt nicht durch und habe  am letzten Wochenende, den Text den ich damals hatte ziemlich umkorrigiert, dann noch zwei Szenen geschrieben, so daß ich schon elftausend Worte sozusagen mitgenommen habe und auch einen ungefähren Plan. Allerdings bin ich keine große Plotterin und habe es leider oder Gottseidank auch nicht so sehr mit dem Spannungsbogen.

Gestern bei der Party und der Gruselgeschichte hatte ich keinen Laptop mit. Die Geschichte hätte aber zeitlich auch nicht so gepasst und wird wahrscheinlich noch später kommen und weil ich jetzt  auch sehr viele Klienten habe und am Montag auch die „Ohrenschmaussurysitzung“ war und ich meine Monatsabrechnung machen mußte, waren die letzten Tage sehr voll.

So bin ich am ersten November schon um fünf aufgestanden, um alles zeitgerecht zu schaffen und bin dann in die Pramergasse marschiert, wo Judith Wolfersberger gerade bei der Morgenübung war.

„Ich bin dein Schreibpriojekt“ hieß die und man konnte sich dazu einen Sticker auswählen und ich habe mir ein glänzendes Ding gewählt. Das heißt eigentlich zwei, denn das erste, ein gelbes habe ich gleich verloren. So wählte ich mir ein anderes. Das gab es dann nur mehr in Grün. Passt zu meiner Geschichte aber, glaube ich, auch besser und als ich mit dem Laptop das Studio erreichte, war es schon sehr voll.

Junge  und auch alte Leute und zu neunzig Prozent Frauen. Ich setzte mich in einen Korbsessel in den hinteren Raum, denn wenn ich den Laptop habe, stört mich der Tisch und interessant ist, glaube ich noch zu erwähnen, daß ich seit meinem ersten „Nanowrimo“ gleich in den Laotpo schreibe. Vorher habe ich mit der Hand vorgeschrieben. Es dann aber, weil ich, wenn ich im Fuß bin, sehr schnell werde, dann oft nicht mehr lesen konnte.

Nach der Einstiegsübung oder war es vorher, gab es kleine Runde, wo man zu seinem Projekt was erzählen konnte, so daß ich merkte, es sind schon einige dabei, die auch „Nanowrimo“ schreiben, für die meisten war es aber, glaube ich, neu.

So und dann eingestiegen  mit der zweiten Amandaszene und dann folgte eine mit der Lesung im Kulturinstitut mit dem Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen und eine mit dem Jonathan Larsen und da das Gruppenschreiben wirklich animierend ist, konnte ich gleich merken.

Zwar hatte ich immer Angst, daß ich vielleicht zu laut klappere, aber ich hatte auch die „Nanoregeln“ nicht korrigieren im Kopf. Das steht auch im Vertrag.

Da weiß ich aber schon, daß ich das nicht einhaltebn kann, weil ich mich dann nicht mehr auskennen würde, wenn ich es mir nicht regelmäßig durchlese.

Habe aber bis circa eins geschrieben und geschrieben, die drei Szenen und die waren, glaube ich, ziemlich flott, die wo die Slavenka hingerißen ist, daß sie, das Romakind aus Kosice aufeinmal zusammen mit den Literaturgrößen, wie Kehlmann oder Franzen ist und dann ging es gleich weiter mit dem Jonathan Larsen und da bin ich auch in Schwung gekommen. Denn diese Figur hatte ich bisher noch nicht so richtig.

Jetzt ist aber die Britta sozusagen vom Himmel herabgestiegen und erzählt ihren Jon, daß die Inge und die Ilse und die Virgina wissen wollen, wer heuer den Nobelpreis bekommen wird? Also muß er zur Sitzung gehe,n auch wenn er das nicht will.

Dann war es eins und Judith Wolfersberger, die Trainerin der ersten Runde rief „Dann kommt der Zieleinlauf!“, weil ich aber schon vorher fertig war und etwas essen wollte, habe ich das nicht abgewartet, sondern meine Wörterzahl circa fünfzehtausend selber auf meine Figur geschrieben und bin dann zum Mc Donalds gefahren. Als ich zurückkam, war schon Trainerwechsel und Michaela Muchitz moderierte.

Ihre Einstiegsübung habe ich versäumt,  brauchte sie aber ohnehin nicht, denn jetzt stand wieder eine Tratschke-Szene an. Der wird ja auch nach Frankfurt zur Messe fahren und dort laut „Wir alle hassen Antifa!“ schrien und noch eine, wo die Amanda auf den Minister Basti im türkischen Pyjama  triff und die Slavenka trifft am nächsten Tag die Lily in der Bibliothek und die erählt ihr ihre Familiegeschichte, die schon aus „Besser spät als nie“ bekannt ist und Wörter sind geflossen. Es war halb fünf, ich hatte zwanzigtausend Worte, um mich herum gab es gelegentlichen Schichtwechsel und ich dachte, was mache ich bins sieben da?

Die Frankfurtszene kann ich jetzt nicht mehr schreiben, denn sie wird dann  nichts, habe getrödelt, meinen Wortacount auf die Pinwand geschrieben und dann erst ist mir eingefallen, das ich das Ganze ja korrigieen könnte, denn zumindestens die sechs geschriebenen Szenen waren  ziemlich fehlerhaft.

Das habe ich dann gemacht und bin bis halb sieben auch nicht fertig geworden, denn dann packten alle Musiksinstrumente, Trommeln, Rasseln, etcetera und es ging zur Pinwand, um sein Tagesziel zu verkünden und bejubelt zu werden.

So erfuhr ich noch eine bißchen von den Projekten der anderen. Eine hat, glaube ich, auch schon sechs oder waren es schon neun „Nanowrimos“ hinter sich. Eine schreibt ein Buch über Farben, etcetera.

Spannend, spannend denke ich und sehr toll, dazwschen Tee und Kekse und am Donnerstag habe ich noch einen intensiven Praxistag mit viel Diagnostik und am Abend ist  der „Alpha“.

Ich habe noch am Mittwochabend versucht die restlichen Szenen zu korrigieren, war aber schon so müde, daß ich bei der zweiten oder dritten Alfons Tratschke Szene dachte, die ist sehr schlecht und enttäuscht von mir war, daß in meinem Schreibrausch soviel Schlechtes produzierte.

Den Freitagvormittag im Writersstudio, ich bin wegen einer Stunde, die vorher hatte ein bißchen zu spät gekommen und dadurch die Einstiegsübung versäumt, habe ich  bis Mittag die sechs neuen Szenen fertig korriert, auch die Tratschke Szene, die ich schon hatte, die mir dann aber wieder besser gefallen hat.

Ich habe die letzte Szene dann noch nach der Trainer Übergabe fertig korrigiert, bin dann bis zur nächsten Freewritingeinstiegsübung „Mein Projekt wird mir heute Nachmittag glücken, weil..“. geblieben, habe da noch, die zwei Worte, „..ich es so will“, angefügt und bin  zum „Anker“ gegangen, um mir zwei Snacks zu kaufen, habe dazu einen Fertig Latte Machiatto getrunken und eine kurze Runde bis zum Donaukanal gegangen.

Zurück und drei Szenen oder 4153 Worte geschrieben, so daß ich jetzt 24960 Worte habe, also fast bis zur Hälfte fertig bin und immer noch ein bißchen schwimmen, beziehungsweise mich nicht ganz durchsehe, wie es weitergeht, das heißt, wie lange es werden wird?

Kann sein, daß ich schon vor den fünfzigtausend Worten fertig bin, gehe jetzt jedenfalls noch das Wochenendeschreiben und werde dann cirka eineinhalb Wochen unterbrechen, bevor es wieder in Harland weitergeht.

Ein paar vage Ideen habe ich dazu noch, so ist heute der Alfons Tratschke auf die Buchmesse gefahren,  die Britta hat dem Jonathan zugeredet, daß er auf die Jurysitzung gehen soll und das Schäfchen hat Amanda von der Halloween Party erzählt, zu der die  muslimischen Frauen auf den Kahlenberg gehen, am Cobenzl demonstrieren vielleicht gerade die Patrioten und gedenken Prinz Eugen und an die anderen Seitenstränge lassen sich auch noch Folgeszenen anschließen, der Moritz wird demnächst mit derMathilde nach New York kommen und mit der Lily und der Slavenka in den Central Park gehen. Das Wahlgeschehen wird noch kommentiert und der Moritz verbindet sich mit dem Jonathan, der zwar vielleicht Lilys Blog vorgschlägt, den NP 2017 hat aber, wie wir alle wissen Kazuo  Ishiguro gewonnen. Ich habe also ein ungefähres Bild und noch ein langes intensives Schreibwochenende vor mir, bevor ich meine Figur wieder nehmen und nach Hause zum Weiterschreiben tragen kann.

Am Samstag war dann der lange Schreibetag, dreizehnstunden in drei Session, in der Vormittagsrunde habe ich die oben zitierten drei Szenen geschrieben und in den Pausen in der Küche einige intensive Schreibgespräche geführt.

Zu Mittag bin ich eine kurze Runde um den Donaukanal gegangen, war dann sehr müde, so daß ich dann während ich die vierte Szene geschrieben habe, fast eingeschlafen wäre. Dann kam die Trainerin sagte in der Küche, gibt es frischen Kaffee und es ist wieder weitergegangen.

Die vierte Szene wo es wieder um Minister Basti und Amanda Siebenstern geht, habe bis am Abend dann die ganzen vier Szenen korrigiert, so daß ich dann  30121 Worte, vierundsechzig Seiten und einun zwanzig Seiten geschrieben. Wieder ein kurzer Spaziergang und ein Versuch zur Belohnung sozusagen oder zur Motivierung ein Glas Wein zu trinken und dann die Abendsessions mit den beiden Marukusse als Trainer und dann war es aus, alles weg ein Blackout sozusagen und die zweiundzwanzigste Szene, wo die Slavenka, die Postkarte für den Vater in den Postkarten warf und und sich mit Lily und ihren Eltern im Central Park zu treffen und sich New York anzusehen 30 544 Worte und keine Ahnung, wie es weitergeht?

So bin ich nach Hause gegangen und werde wohl den morgigen Sonntag, wo ich mich auch für die Feedbackrunde eingetragen habe, dazu mützen, das Ganze nochmals zu korrigeren und dann in einem Brainstorming, die weiteren Szenen und das weitere Vorgehen festzulegen.

Drei Schreibimpulse gab es auch „Schreiben ist mir wichtig -„, die Reflektionen warum ich über die „Unsichtbare Frau schreiben wollte“ und bin dann auch in einen „Dialog mit meinen Text“ getreten.

Jetzt bin ich müde und erschöpft und habe mir auch noch die Pressekonferenz von Peter Pilz bezüglich seines plötzlichen Rücktritts angesehen, was vielleicht auch zu meinem Thema passt und verfrühte Geburtstagsgeschenke vom Alfred Karin Peschkas „Autolyse“ und jakob Noltes „Schreckliche Gewalten“ habe ich auch bekommen und bin jetzt sehr gespannt, wie es mit meinem Schreibprojekt und dem „Nanowrimo“, wo ich ja schon am vierten Tag mehr als die Hälfte habe, weitergeht und das ist dann nach dem Flop oder eigentlich der Müdigkeit, ich bin die letzten Tage so zwischen fünf und sechs aufgestanden und weit nach Mitternacht ins Bett gekommen.

Am Sonntag wieder wunderbar weitergegangen. Da bin ich erst, um sieben aufgestanden und ein bißchen in der Badewanne gelesen und dann um zehn wieder in meinem breiten Sessel, wo ich auch die letzten zwei Tage verbrachte. Mit Blick in den anderen Raum, wo die anderen, um den großen Tisch saßen, die Füße am Sessel, den Laptop am Knie, habe ich dann die angefangene Slavenka Szene verbessert und eine sehr liebe Trainerin, namens Irene Steindl, der ich gleich in der Küche beim ersten Morgentee von meinem Projekt erzählte. Am Vormittag habe ich dreieinhalb Szenen geschrieben und es ist gleich sehr flüßig weitergegangen, mit allen handelnden Personen, nachdem die Slavenka, die Lily und ihre Eltern im Chelsea Hotel getroffen hat, kam die Szene wo der Jonathan erzählt, was nach der Sitzung passiert und ein Mail von Moritz Lichternstern bekommt und Alfons Tratschke ist immer noch auf der Buchmesse, trifft dort seine Schwester die ihm auch vom neuen Nobelpreisträger erzählt.

Dann ging ich in die Mittagspause und da fuhr ich wieder zum Schwedenplatz und kaufte mir eine kleine Nudelbox, begann Szene vier, Amanda besucht wieder Minister Basti und der hat jetzt schon die Wahl gewonnen.

Den Nachmittag hat dann wieder Markus Fischer moderiert und richtig sehr geholfen in den Text wieder hineinzukommen, hat mir Irene Steindls Morgenimpuls, denn wir sollten schreiben, „Am Morgen nach dem Aufstehen…“ und schon war ich bei der Slavenka drin und Markus Fischer forderte uns auf, eine Rezension über das Projekt zu schreiben und wow ich hatte  den Klappentext und außerdem machte mir das auch viel Spaß, dann die Basti Quasti Szene fertigeschrieben und noch eines mit der Slavenka in der Bibliothek, denn das habe ich vergessen, am Samstag als ich so niedergeschlagen nach Hause gegangen bin, lag im Bücherkastel bei der Buchhandlung „Kuppitsch“ ein Buch über die deutschen Nobelpreisträger und das findet, die Slavenka in der Bibliothek.

So das waren dann 36.000 Worte, die ich danach korrigierte und auch noch einmal die Szene zwanzig, die erste, wo der Jonathan auf die Jurysitzung geht und die wollte ich beim Feedback vorlesen und auch das war toll mit der sehr lieben Trainerin und drei Teilnehmern und von einer hörte ich „Wow du bist schon sehr weit!“ und Irene Steindl fand sie sehr akustisch. Klar es ist ein innerer Monolog.

Dann das Schlußfeedback, ich schnappte meine Figur, stellte sie zum Ziel, ein paar, die auch schon nach Hause gingen, hatten das schon zu Mittag gemacht und dann Abschied von dem Marathon der mir wirklich sehr sehr gefallen hat.

Aber mehr Zeit werde ich wahrscheinlich nicht finden, kommt ja mein Geburtstag, die „Buch Wien“ und arbeiten muß ich auch und werde dann wahrscheinlich erst bei der nächsten Schreibgruppe und dann hoffentlich am übernächsten Wochenende fertig werden und  auch  darüber berichten.

2017-10-31

Halloweenparty

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:59
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Ich bin ja nicht gerade ein Halloweenpartytyp und habe über dieses Fest der Amerikaner „Was süßen oder was Saures?,  wo da dann die Kinder mit einem schwarzen Umhang herumhängen und an Türen klingeln, erfahren, als die Johanne in der Straßergasse ein Auslandsamerkajahr absolvierte und  davon erzählte.

inzwischen läuten die Kinder auch einmal an meiner Praxistüre an oder ich begegne ihnen in Harland, wenn wir über die Feiertage eine Radtour machen. Aber diesmal war ich bei einer Halloweenparty eigeladen, der ersten meines Lebens, denn das Writersstudio, das habe ich schon öfter geschrieben, feiert seinen fünfzehnten Geburtstag und feiert ihm mit einem Schreibmarathon der vom ersten bis fünfzehnten November stattfindet, wo man in der Gruppe an seinem Projekt schreiben kann und die Trainer einem dann Feedback geben.

Der Nanowrimo, das national writing Month findet dagegen vom ersten bis dreißigsten November statt und ich habe mich dafür ja schon angemeldet und seit August über elftausend Worte dafür geschrieben, die ich dann in meinen Word Account schummeln werde.

Mein Praxistag war heute sehr voll, weil ich ja mit Ausnahme des Donnerstags jeden Tag bis Sonntag vorhabe dorthin zu kommen und  bin dann  am Abend  in meinem roten Kleid, das ich einmal von der Anna zum Geburtstag bekommen habe, beziehungsweise mir von ihrem Gutschein dafür kaufte,  in das Wirtersstudio aufgebrochen, da man sich, wie im Flyer stand, als verstrobene lieblingsstriftstellerin verkleiden sollte. Ich wählte dazu die Bachmann aus, sah ihr aber, glaube ich,  nicht ähnlich und, als ich das Writersstudo erreichte waren gar nicht so viele der Anwendeneden, meistens Frauen verkleidet und es hat mich auch niemand danach gefrafgt.

Judth Wolfsberger ist aber mit einemTut im Haar herumgelaufen und hat allen, die sie traf, auf Englisch erklärt, daß sie der  Geist der Virgina Woolf sei, ihr großes Vorbild, sie schreibt, glaube ich, auch ein Buch über sie.

Michaela Muchits, die Krimschreiberin, hat moderiert, vom Schreibmarthon erzählt und dann den Impuls für eine Gruselgeschichte „In der Halloweennacht tauchte…….“auf gegeben,die man in  dreißig Minuten schreiben konnte. Dafür bekam man zwei kleine Zelltelche  mit Ort und Person des Geschehens.

Meine waren Geist und Wald in der Nacht, aber ich wollte schon  eine Geschichte zu meiner unsichtbaren Frau passend  schreiben und da ist es ja besonders lustig, daß heute zu Hallowee,n das Vermumunngsverbot ausnahmweise auffehoben ist ist, man kann sich also verkleiden darf. Die  Polizei darf zwar die vermummten Gesichter kontrollieren, man, wird aber nicht bestraft und da dachte ich schon am Morgen, als ich das im Radio hörte, lasse ich eine Reihe von Frauen in Tschadors, Nikab oder Burka auftreten, die auf eine Halloweenparty in ihre Moschee gehen.

Das habe ich dann mit der Hand geschrieben, weil ich meinen Laptop nicht mitgenommen habe, konnte es aber nicht vorlesen, weil ich so schnell geschrieben habe, daß es unlesebar war.

Morgen nehme ich meinen Laptop zu dem Schreiblemarothon mit und dann gab es eine Pause, wo man was trinken und Kekse kanbbern konnte und nachher sollte man einen Vertrag mit sich selbst schließen, wieviele Worte man in den nächsten Tagen schreiben will und von seinem Nachbar unterschreiben lassen.

Mein Ziel ist im Nanowirimo vom ersten bis dreißigsten November einen Roman mit Titel „Die unsichtbare Frau“ zu scheiben  und das habe ich dann auch auf das Blatt mit der Bleistift tragenden Läuferin, die man ausmalen und an die Pinwand heften konnte, so fixiert. Man konnte sich dann auch noch für eine Feedbackrunde eintragen. Ich wünschte mir meine für Sonntag meinen letzten Nanowrimotag und bin jetzt bespannt, was morgen da passieren wird und wieveiel Schreibwütige da mit ihren Laptop oder ihren Notizblöcken auftauchen werden. Es war jedenfalls schon am Dienstag sehr voll und die Stimmung gut, ein bißchen Plot habe ich mir auch schon aufnotiert, die nächste Szene wird eine Basti Quasti Szene sein, aber da wird er sich nur bei der Amanda über die Dirty Kampain mit der „Die Wahrheit über Sebastian Kurz beklagen“, weil ich ja chronologisch vorgehe und bei mir noch Anfang Oktober ist.

Bei den Selfpublischerautoren gibt es übrigens noch andere außer Annika Bühnemann, die mitmachen und darüber in Videos berichten.

2017-09-23

Fünfzehn Jahre Writersstudio

Das Writersstudio gibt es jetzt schon fünfzehn Jhre, daß heißt, daß Judith Wolfersberger oder Huber, wie sie früher hieß 2002 mit dem Freewriting angefangen hat. Sie hat auch ein Buch geschrieben, daß sich mit den Schreibblockaden bei Studenten beschäftigt hat. Das wurde einmal in der Sigmund Freud Uni vorgestellt. Da bin ich hingegangen und habe ihre Seminare auch einmal einer Kientin und später einer Bloggerin empfohlen.

Ich bin auch zweimal in ihr Studio im siebenten Bezirk in die Kaiserstraße, glaube ich, gegangen, um an einen der kostenlosen Infoabende teilzunehmen, dann ist das Studio in die Pramergasse, in ein ehemaliges Zuckergeschäft übersiedelt und seither gibt es die „Tage der offenen Tür“ mit den kostenlosen Seminaren und seither gehe ich auch regelmäßig hin, erstens weil mich ja alles Schreiben interessiert und zweites, weil ich  auch möglichst umfangreich darüber bloggen möchte, was ew im Bereich des Schreibens so alles gibt.

Man kann an den kostenlosen vierzig Minuten Workshops die Entwicklung des „Writersstudios“ ganz schön ablesen, Zuerst hat es da einen Tag gegeben, dann waren es schon zwei und dann wurde auch das berufliche vom literarischen Schreiben abgetrennt.

Ich bin dann eine Zeilang nur mehr zu dem Tag gegangen, wo das Passion writing, also  Shortstory, Memoir, etcetera angeboten wurde, weil ich ja nicht unbedingt journalistisch und auch keine Werbetexte schreiben will.

Vor zwei Jahren bin ich dann auch um die Abendveranstaltung gekommen, weil die Anna unbedcingt mit mir ins Kino gehen wollte und im vorjahr werden wir wohl in Harland gewesen sein.

Aber heuer hat es gepasst, mir wieder alles zu geben und da waren, die zwei Tage auch wieder anders eingeteilt. So hat es am Freitag mit „Diary“ also dem Tagebuchschreiben begoggen und als ich da, um fünf vor neun da war, war das Studio schon voll.

Ein full House gleich vom Beginn und ich habe gerade noch einen Platz an dem großen Tisch gefunden und begonnen hat es wieder mit den Morgenseiten, beziehungsweise mit den Regeln ohne den Bleistift abzusetzen  zehn Minuten vor sich hinzuschreiben. Das ist von Julia Cameron und deren Buch habe ich ja auch gefunden und gelesen und ich habe mir heute auch ein Programm vorgenommen, bin ich ja beim Schreiben meiner „Unsichtbaren Frau“ und komme da nicht recht weiter, aber eigentlich habe ich gar nicht so viel Zeit dazu und gestern ist mir auch wieder eine Idee  für eine Amanda Siebenstern Geschichte eingefallen, also habe ich mir vorgenommen, möglichst in jedem der Miniworkshops daranzubleiben und darüber zu schreiben und das war bei den Morgenseiten auch sehr passend.

Vor ein paar Jahren, als ich an meiner „Sterbehilfegeschichte „ geschrieben habe, habe ich das auch so gemacht.

Dann ging es weiter mit Johanna Vedral, die, glaube ich, außer Schreibtrainerin auch Psychologin ist und die hat ja das Collagenschreiben als Weg zum Unbewußten weiter gentwickelt.

Da muß man sich immer ein Bild nehmen und darüber schreiben und ich erwischte eines mit einer gütigen alten Frau und einer jüngeren. die irgendwie ekstatisch wirkte. Das passte nun nicht so gut zu meiner Tarnkappengeschichte über das Vermummungsverbot , aber dann kam Birigt Schreiber aus Bremen mit den nichtabschickten Briefen und da habe ich schon einmal einen langen an den Herrn Kurz geschrieben, mit meiner Nachbarin, einer AHS- und Yogalehrerin, habe ich mich dann darüber unterhalten und dann wurde es vollends kreativ, nämlich mit „Picken, stempeln, sprayen“ Judith Wolfersberger packte den Tisch voll mit Wasserfarben und anderen Malutensilien und erzählte, wie sie da am Morgen meistens noch im Bett mit den Faben spielt und einmal haben wir in einem Workshop auch ein bißchen die Kalliographie probiert und daraus ist dann mein Cover für das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ entstanden.

Das wars dann mit dem Unbewußten, dann ist es in den Beruf gegangen und da kam gleich wiederJohanna Vedral mit den „WriterTricks“, ich glaube, da ist es um das Einstiegen in den Text gegangen und das ist ja auch etwas was mich momentan beschäftigt, bevor Simone Leonhardsberger kam, bei der ich  schon einmal einen Mini-Workshop machte und die uns unter dem Titel „Rasende Reporterin“ wieder mit dem wie warum wieso eine Nachricht schreiben ließ, ich erwischte eine mit einer Gefängnisrevolte und habe mir da ein bißchen schwer getan, weil ich ja eigentlich wieder über meine Amanda mit der Tarnkappe schreiben wollte, aber damit war es vorläufig Schluß, denn es ging gleich mit dem Aufbereiten der eigenen Texte für die Presse weiter. Dann kam die Krimi Autorin und Coachin Michaela Muschitz und erzählte etwas übers „Newsletter“ schreiben, bevor der FM4-Sieger Markus Fischer kam und uns zu den „Knalligen Überschriften“ texten ließ.

Am Samstag ging es am Vormittag weiter mit dem „New Meomoir“, da begann Anna Laturner, die ihre Seminare immer sehr sorgfältig vorbereitet und viele Anleitungen und Übungen mit gibt mit einer Übung, wo man die Graphic  mit dem Wort verband. Das heißt, man zeichnete Kreise und Wellenlinien und schrieb dann, wennn es kam, ein Wort hinein. Mein Kreis hieß „Kunstprojekt“, da habe ich wohl meine Erinnerungen an den öffentlichen Raum hineingepackt und die Worte „Kunst“ „Recht haben, „künstlich“ Aha“.

Dann gabs wieder Zettelchen, ich erwischte eines mit dem Text „Hast du Geschwister? Erinnerungen an den Bruder die Schwester“.

Das wurde dann  ein Speedwriting, absolut unlesbar, aber ich glaube ziemlich klärend „Tell me, Ursula, an was kannst du dich, kann ich mich an dich erinnern?“

Ana Zidnar machte weiter und bot den Einstieg in das litarische Schreiben, den „Short Story Kurs“ mit den drei Regeln „Herzblut, Origininalität, show not tell“ für eine spannende Geschichte. Das gab mir wieder Gelegenheit die Tarnkappe aufzusetzen. Das machte ich dann, glaube ich, auch bei dem „Personal Essay-Workshop“ von Judith Wolfersberger, irgendwie und irgendwann geriet ich dann von der VHS in eine Hietziger oder Döblinger Villa und Amanda Siebenstern war bei Minister Basti gelandet. Ich glaube, das war dann mein „Personal Essay“, während Judith Wolfersberger etwas von dem Verlust ihres Notizbuches vorlas.

Mit Ana Znidar ging es mit dem „neuen Memoir“ weiter und den Erinnerungen mit den Sinnen „Ich erinne mich“ mit Szenen aus der Kindheit, aus denen sich dann später in dem Seminar, wenn man das bucht, ein ganzes Buch oder Text formen läßt.

Dann gings in das „Classic Liiterary“ und da gabs zum ersten Mal ein Workshp zur Kinderliteratur mit einem echten Amerikaner, einem New Yorker, der seit einigen Jahren im neunten Bezirk wohnt. Keith Mc Gowan, der mit starken Akzent sehr gut Deutsch sprach, seine Bücher, die in verschiedenen Sprachen übersetzt sind, zeigte und uns eine phantastische Figur ausdenken ließ und da kam dann endlich der Aha Effekt und es klappte, bei mir als er sagte, daß man seine phantastische Figur sehr real aussehen lassen soll.

Also ging die Amanda in ihr Badezimmer frisierte und schminkte sich, setzte sich dann die Tarnkappe auf und landete, siehe oben bei Minister Basti in der Villa und das Ganze, die Ergebnisse von einigen Mini Workshops werden sich zu meiner Szene sechs formen lassen, beziehungsweise der Beginn eines neuen Handlungstranges sein, denn zwischen Amanda und dem Minister könnte sich ja auch etwas  entwickeln.

Dann kam eine kleine Amanda Pause oder die „Ode an die Zwiebel“ beziehungsweise an das „Kaffeehäferl“ oder „Poetry“ vorgetragen von Gundi Haigner, aber die „Ode an die Zwiebel“, habe ich schon einmal mit einer anderen Trainerin geschrieben.

Ana Zidnar „Travel-Workshop“ habe ich auch schon einige Male gemacht und habe mich kurz wieder einmal nach Trogir begeben, um zu sehen, zu riechen, zu schmecken und zu hören und dann gibt ein neues Seminar, das Markus Fischer, der inzwischen die „Leonharder Akademie“ absolvierte, anbietet, nämlich  Veröffentlichungsmöglichkeiten mit den Teilnehmern zu besprechen. Er teilteLiteraturzeitschriften aus, sagte „Dum“ wäre gut geeignet, „Kolik“ eher nicht, denn die nehmen nur Insider (sprich vermehrt Absolventen der Leonharder Akademie oder spätere „Priessnitzpreisträger“ – Anmerkung von mir) und ließ uns dann eine Szene schreiben und verbessern, in dem man sie von rückwärts wiederholte, verkürzt oder in einem Satz schrieb.

Da war ich dann wieder in der Volkshochschule, denn in der Szene sollten sich zwei Menschen auf der Straße treffen, die einander nicht begenen wollten.

Amanda trifft da die Männer ihrer Schülerinnen und will ihnen nicht begegnen, weil die ja nicht ohne Schleier oder Kopftuch in den Kurs kommen wollen. Mit dieser Szene war ich nicht so recht zufrieden, beziehungsweise war sie noch nicht fertig, so habe ich in der Verkurzung versucht sie zu verändern.

Dann kiam wieder Michaela Muschitz mit dem Krimischreiben. Meinte, spannend wird die Geschichte durch die Figuren und den Schauplatz und wir sollten uns einen ausdenken, wo unsere Geschichte spielt. Meine spielt in Wien und in New York und vor allem wahrscheinlich auch im Netz. Da ich aber nicht wieder in die Volkshochschule wollte, ging gleich in die Szene sieben, nämlich nach Stockholm, obwohl Michaela Muschitz meinte, man solle die Orte kennen, über die man schreibt und stellte mal meinen Jonathan Larsen vor, der todunglücklich ist, weil er seine Frau Wiebke an Krebs verloren hat. Das ist die Ausgangslage, warum er sich in seiner Depression mit Blogs beschäftigt und da auf den von Lily und Slavenka kommt.

Das wars dann mit den Mini Workshops. Dann gabs Wein, Käse und Brot und eine Festansprache von Judith Wolfersberger zum fünzehnten Jubiläum mit ihren Erinnerungen, wie es begonnen hat.Birigt Schreiber hielt dann noch eine Lecture über das neue Tagebuchschreiben, davor und danach gab es die übliche Verlosung von Gutscheinen zu Schreibkursen. Gewonnen habe ich wieder nichts. Aber diesmal gab es einen Trostpreis für alle, beziehungsweise einen fünzehntägigen Schreibmarathon der mit einer Haloweenparty am 31. Oktober beginnt und am fünzehnen November endet. Da kann man kommen und an seinem Proekt schreiben und sich Feed back holen und da ich ja wieder beim „Nanowrimo“,  mitmachen will, von dem ich übrigens das erste Mal übers „Writersseminar“ hörte, habe ich auch vor das mit meiner „Unsichtbaren Frau“ zu tun und soviel wie möglich zu kommen. Das heißt, meine Praxis muß ich natürlich machen und die „Buch Wien“ ist in dieser Zeit ja auch.

2015-09-19

Jack Unterweger Film und Open Hause

Seit 2010 gibt es glaube ich die „Tage der offenen Tür des Writersstudios“, das ich ja über einen Umweg über die „Sigmund Freud-Uni“ kennengelernt habe und jetzt pilgere ich regelmäßig zu den Schnupperworkshops und beobachte diese amerikanisch gefärbte Idee des kreativen Schreibens, die über „Freewriting“ und viel Feedback entstanden ist. jetzt schon jede Menge Seminare anbietet und einen Haufen Trainerinnen gibt es auch, am Anfang waren das ja nur Ana Znidar, Judith Wolfsberger und Irene Rauch. Irene Rauch ist nicht mehr dabei dafür gibt es ein und und und an jungen Frauen und auch eine Schreibtrainerausbildung

Seit einigen Jahren sind die Tage in „Texten im Beruf“ und „Passion Writing“ gegliedert und an einem Abend gibt es immer eine Veranstaltung mit Bagels, Muffins und einer Seminargutscheinverlosung, wo ich zwar nie etwas gewinne, aber immer hingehe, seit den Vorjahr lasse ich das berufliche Schreiben aus und so wollte ich gestern abend zu der Lesung gehen, wo einige der Abslventen ihre in den Workshops entstandenen Texte oder Bücher vorstellten. Aber dann rief mich die Anna an und sagte „Willst du mit mir nicht ins Kino gehen?“, denn sie wollte „Jack“, den Film über Jack Unterweger von Elisabeth Scharang sehen und der 1950 geborene, wegen Mords Verurteilte, der in Krems-Stein eine literarische Karriere begonnen, sowie die Literarturzeitschfrift „Wortbrücke“ einige Jahre herausgegeben hat, hat für meine literarische Entwicklung Bedeutung, denn ich habe  auch meine Texte zu ihm geschickt und dann 1989 wahrscheinlich, als ich für die „Hierarchien“ einen Verlag suchte, hat er das Buch gemacht, dazwischen wurde er entlassen, die GAV und die IG-Autoren haben sich sehr stark dafür eingesetzt. Da hat er dann  ein bißchen mit dem Buch gehudelt, sonst war die Zusammenenarbeit sehr gut, das kann ich nur betonen, nachher habe ich einmal mit ihm in der Berggasse gelesen, später ist er aus der GAv ausgetreten, weil sie ihm zu sozial war, dann ist er in den Verdacht von neun Prostituiertenmorden gekommen, wurde verurteil und hat sich 1994 in der Zelle in Graz erhängt.

Ein Buch hat es im „Redsidenz-Verlag“ über ihm gegeben, es gibt auch immer Frauen, die über ihn Bücher schreiben und der Film war sehr interessant, obwohl die Seite, die ich an ihm kannte, gar nicht oder kaum zur Sprache gekommen ist.

So bin ich also erst heute zum „Passion“ Writing in die Pramergasse marschiert.

Wieder war es sehr voll, es wahren auch mehrere Damen da, die extra aus Deutschland angereist kamen, was ich sehr spannend finde und begonnen hat es, wie im Vorjahr mit einem „Collage  Dream Writing“ von Johanna Vedral, die auch Psychologin ist und in dem vierzig Minuten Workshop ihre Collagen verteilte, zu denen man dann eine Morgenseite schrieb und dann wurde darauf noch ein Haiku gemacht.

In den letzten zwei Jahren habe ich  immer zu meinen jeweiligen „Works in Progress“, zur „Brüderschaft“ und „Im Namen des Vaters“ meinen anschließenden „Nanowrimos“ Texte geschrieben, diesmal war ich offen für alles und habe mich in das Thema eingelassen, dazwischen Tee getrunken, Kekse gegessen, geplaudert,etcetera.

Judith Wolfsgruber, die Studioleiterin und Begründerin brachte wieder etwas über den „Personal Essay“, da hat sie ja schon im Vorjahr über die Schulerlebnisse ihres Sohnes geschrieben, ich über die Post, als die mir sagte, meine Buchsendung kostet mehr, weil ich sie in ein oranges Kuvert gepackt habe.

Dann kam wieder „Poetry“ mit einer Ode an einen Alltagsgegenstand, war sehr lustig und entspannend, unter den Besuchern habe ich auch Edith Ulla Gasser von Ö1, einige Psychologinnen, eine Augenärztin, eine Lehrerin, etcetera, entdeckt, ein paar Männer gab es auch, allerdings keine Trainer und weiter ist es mit dem berühmten „Short Story Seminar“ von Ana Znidar dem Grundstein des Schreibens, „Show and not tell“, etcetera, gegangen.

Dieses Seminar ist das Einstiegsseminar, wenn man etwas anderes machen will, beispielsweise das „Memoir“ oder auch das „Travel Writing“, was wieder kam und wo ich versucht habe, meine sinnlichen Eindrücke von dem Domplatz in Ulm wiederzugeben.

Ana Ladurner machte wieder das „Livewriting“, das zum Unterschied zum „Memoir“ aus kürzeren Prosaskizzen entsteht und packte wieder ihre Zettelchen aus, wo ich eines erwischte, wo ich über meine Demonstration Erfahrungen schreiben sollte und ich ein bißchen mein Bedauern beschrieb, daß ich zwar am 31. 8. auf die Mariahilferstraße gegangen bin, aber dann nicht mehr auf den Westbahnhof um zu helfen, Windeln, Zahnbürsten, Bohnensuppendosen, etc zu verteilen, während der liebe Otto das sehr wohl tut.

Da muß ich mich wohl an der Nase nehmen, habe aber wenigstens darüber geschrieben und gespendet und dann ging es weiter mit dem Krimi, den wieder Michaela Muschitz, eine sehr extrovertierte Trainerin, die auch Businessseminare hält, moderierte und auch selbst schon zwei solche geschrieben hat.

Ich tue mir mit den Krimis ja immer etwas schwer, ein Szenarium habe ich aber entworfen, nämlich einen Toten der am Klo von der Putzfrau in einer psychologisch-psychotherapeutischen Praxis gefunden wird. Der Tote ist ein Klient ein Mißbrauchstäter und nun gibt es zwei Verdächtige, einmal das Mißbrauchsopfer, das das schon öfter angekündigt hat und dann ist der Mann der Psychologin eifersüchtig und verdächtigt seine Frau ihn mit Max Moser betrogen zu haben. Am Ende ist es wieder ein natürlicher Tod, ein Schlaganfall der zu einem Sturz mit anschließenden Verletzungen führte und das Ganze könnte die Nika Weihnachtsfrau in einer ihrer Adventgeschichten erleben, die ich ja im heurigen „Nanowrimo“ schreiben will.

Es gab wieder Infoblätter zu allen Seminaren und das Programm zu den Passions und Berufslehrgängen. Da gibt es auch Infotage, wo man sich genauer informieren kann und ich finde das Thema schreiben lernen ja sehr spannend und versuche in meinen Blog auch diesbezügliche Veränderungen zu beschreiben, stamme ich ja noch aus einer Generation, wo man glaubte, daß man es nicht lernen kann, es aber trotzdem irgendwie mußte.

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