Literaturgefluester

2019-01-14

Wunschgedichtesammlung

Ich gehe ja schon sehr lang und regelmäßig zu den „Wilden Worten“, die Richard Weihs mit Franz Hütterer und Michaela Opferkuh, ich glaube, zuerst einmal im „Siebenstern“ kreirt hat. Die Idee ist, glaube ich wieder von Martin Auer gekommen, der das letzte Mal Gast dort war.

„Wilde Worte – Wunschgedichte und freie Wildbahn“ heißt der ganze Titel und die freie Wildbahn bedeutet, daß jeder, der, das will, im Anschluß lesen kann, während für den Beginn ein Gast eingeladen wird, ich war das 2009 mit der „Sophie Hungers und dem „Haus“.

Damals war noch Franz Hütterer dabei und für die freie Wildbahn finden sich nicht immer Leute, die ihre Texte lesen wollen, ich habe das einmal vor meiner offiziellen Lesung getan, konnte mich aber nicht mehr genau erinnern, ob das an dem Tag war, wo Judith Gruber-Rizy gelesen hat. Da war ich das erste Mal bei der Veranstaltung und  Publkum, bin ich regelmäßig da und fülle auch regelmäßig das Formular für das Wunschgedicht aus und irgendwann ist mir die Idee gekommen, daß ich die Worte, die man da darauf schreiben soll, die in dem Gedicht vorkommen sollen, passend für mein jeweiliges Work in Progress wählen kann, bei der „Anna“ war das dann das erste Mal.

Simon Konttas

Simon Konttas

Simon Konttas

Simon Konttas

Da ist das Gedicht

„Anna kämpft gegen ihr Vergessen an

Dr. Alzheimer saugt ihr Gedächtnis aus

wie weiland graf Dracula die Jungfrauen

und der Stahlenschutzstecker hilft kein Deut

gegen die Überhitzung ihrer alten Heizdecke,

die sie wieder einmal vergessen hat abzuschalten

Und während die allerletzte Erinnerung verglimmt

erhellt das lodernde Bett ihr ewiges Schlafzimmer.“

Als Sophie Reyer die Gästin war, war das Buch fertig und ich im Anschluß, weil man ja nur einmal als Gästin lesen kann, Buch und Gedicht in der freier Wildbahn vorgestellt und mir eifrig weiter gewünscht, so wie ich  auch in den Schreibgruppe immer Szenen für mein jweiliges Work on Progress geschrieben habe.

Als ich mit dem Alfred bei einer Führung im Literaturarchiv war, habe ich eigentlich im Anschluß in die „Alte Schmiede“ gehen wollen, aber die Führung hat zu lang gedauert und wir wären zu spät gekommen, während die „Wilden Worte“ ja erst um acht beginnen und dann ist, glaube ich, das schönste oder treffenste Wunschgedicht entstanden, das in den „Berührungen“ zu finden ist:

„Da steh ich da und steh auch voll daneben

mit Schreibblockaden kann ich aber leben

nur eines schmerzt mich dabei wirklich tief

so komm ich nie ins Literaturarchiv“

Da habe ich das Buch nach Fertigwerden Richard Weihs sozusagen als Belegexemplar übergeben. Es aber bei den „Wilden Worten“ nicht vorgestellt. Dafür aber am Volksstimmefest, als dort in Arbeit das Thema war. Da habe ich die Szene im Himmel mit Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Anne Frank am Fest gelesen und vorher das Gedicht und bei der Benefizveranstaltung ums Amerlinghaus, dasselbe auch noch einmal.

Manchmal geht auch etwas schief, wenn man soviele Wunschgedichte wie Richard Weihs verfaßt. so ist das Gedicht zum „Bibliotheksgespenst“ eigentlich kein Gedicht, sondern ein Prosatext geworden, den ich dann als Beschreibungstext verwendet habe und bei der „Unsichtbaren Frau“ hat  Richard Weihs aus dem „Schäfchen“ ein „Schälchen“ gemacht, obwohl es ja das Schäfchen ist, das Amanda Siebenstern, die Tarnkappe aufsetzt und sie damit zu Minister Basti schickt.

Das Buch ist jetzt fertig und so ist mir die Idee gekommen, es bei den heutigen „Wilden Worten“, wo der in Finnland geborene Simon Konttas, der bei „Sisyphus“ und auch sonstwo einige Bücher herausgebracht hat, vierzehn unveröffentlichte Gedichte und den Teil einer Erzählung, wo ein Mann aus Rache, weil er nicht zur Hochzeit seiner Tochter eingeladen wurde, ihr einen bösen Strech spielt, gelesen hat, wieder in der „Wildbahn“ aufgetreten und das Buch vorzustellen, also das Gedicht:

„Wahlkampf im düsteren Reich der Schattenspieler

Die Kanditaten nehmen eh alles auf ihre Tarnkappe

Die Jury schlürft charmant ein Schälchen Schierling.

Schwarzblaue Schlagschatten fallen schräg zu Boden.

Zwischen den Wahlurnen aber geistert gespenstisch,

tief verschleiert, ohne ihren Gatten,

die unsichtbare Frau ohne Schatten.“

Dann habe ich die fünfte und erste Schäfchenszene gelesen, die ich ja bei dem „Writersretreat“, das ich weil ich über den Schreibmarathon, wo ja ein Teil des Rohkonzepts entanden ist, gebloggt habe, bekommen habe, meiner Schreibpartnerin vorgelesen habe und während des Marathons habe ich  die „Nobelpreisszene“, die auch im Blog zu finden ist, Feedback geholt und gelesen habe ich aus dem Buch, das ja  Anfang Jänner erschienen ist, wo man sich noch für die Leserunde melden kann, auch sehr viel.

Wer errät wo und was ich jeweils gelesen habe, hat auch noch die Chance ein Buch zu gewinnen.

Die Antworten sind, glaube ich, im Blog zu finden und für die „Magdalena Kirchberg“, mein derzeitig work on Progress, habe ich mir auch ein Gedicht von Richard Weihs gewünscht:

Eva Jancak

Eva Jancak

Eva Jancak

Eva Jancak

„Magdalena Kirchberg sag, was tust du da? Seit Stunden schon

sitzt du an der Kreuzung in deinem weißen BMW und bloggst

einen Roman von ungeheurer Menge in dein schwarzes Smartphon!

Sag siehst du nicht? Die Ampel springt von Rot auf Grün auf Rot

und bald schon, Magdalena Kirchberg, bald schon bist du mausetot.“

Diesmal war ich zwar nicht wunschlos, hatte aber kein Projekt und Buchwünsche, obwohl das Richard Weihs bei mir schon fast vermuten wird, sondern habe ein paar Farben aufgeschrieben und mir zu dem Titel „Farbenlehre“ den Beginn „Der alte Goethe“ gewünscht.

Und das Wunschgedicht vom letzten Mal, das Richard Weihs heute vorgelesen hat, hat auch mit Farben zu tun:

„Lebenshindernisse – Schau einmal, schau – Veilchen, karierte Bluse“

„Schau einmal, schau: Das Veilchen so blau, so blau!

Doch wenn ich noch ein Weilchen steh und schau,

verwelkt das Veilchen und wird grauslich grau.

 

Hör mir doch auf mit dem Gefühlsgedusel“

Du bist doch keine affektierte Muse:

Drum raus aus der karierten Bluse!

Wer nicht pariert, der ist nicht schlau:

Gleich hau ich dir ein Veilchen blau!“

Bin schon gespannt, was daraus wird. Es war jedenfalls spannend und auch sehr voll, scheint Simon Konttas doch seinen Fankreis mitgebracht zu haben. Es war aber auch Luis Stabauer da.

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2017-09-11

Margit Heumanns wilde Worte

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:18
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Margit Heumann

Margit Heumann

Margit Heumann, die Vorarlbergerin, die ich, glaube ich, über Thomas Wollingers „Texthobelwerkstatt“ kennengelernt habe und deren Schundheft-Krimi „Wo er recht hat, hat er recht“, mich sozusage durch unsere Bodenseeradfahrt begleitet hat, das heißt, ich habe das kleine Hefterl schon ein paar Wochen vorher gelesen aber gedacht, ich sollte mit dem Veröffentlichen warten, bis wir sozusagen schon auf Tour sind und das so von Tag zu Tag hinausgeschoben habe, weil ich ja in Vorarlberg einen Vorarlberger Literaturschwerpunkt lesen und auch bloggen wollte und da hat das Buch hineingepasst.

Als wir wieder zurück waren, gab es dann die  „Schundheiftparty“ im Gasthaus Lechner und da hat Magit Heumann schon angekündigt, daß ihr Paul und ihre Emma eine Fortsetzung haben werden und jetzt ist das Buch „Kriminelle Schmunzelgeschichten“- „Soviel Schwein geht auf keine Kuhhaut“ erschienen und wurde heute bei den „Wilden Worten“ vorgestellt.

Das heißt angekündigt war der „Schundheftkrimi“ und aus dem hat Margit Heumann auch ein paar Stellen vorgetragen und sie macht das ja immer sehr spannend und äußerst effektiv. Liest ein paar Zeilen, erzählt zwischendurch ein bißchen und hört, wenn es am spannensten auf, damit man das Buch kaufen kann, gemein, nicht wahr?

Aber der Paul und die Emma haben ihre Fortsetzung in den vierzehn Geschichten und ich sehe gerade, „Wo er recht hat, hat er recht“ ist die erste davon.

Also hätte ich das „Schundheft“ gar nicht lesen müßen oder ich erspare mir, beim neuen Buch den Anfang, könnte man so sagen und interessant ist auch, daß es wie bei Meredith Winters „Liebeskrimis“ eine Genreüberschreitung zu geben scheint.

Richard Weihs

Richard Weihs

Andreas Scheiwein

Andreas Scheiwein

„Kriminelle Schmunzelgeschichten“, ein Genre der Margit Heumann sozusagen und die Geschichten vom Paul und von der Emma scheinen meist auch einfach anzufangen. Den Alltag zu schildern, eine Autofahrt beispielsweise und dann am Rand der Kriminalität abzugleiten. Bei den beiden angelesenen Fragmenten kommt irgendwann die Polizei.

Bei der ersten bringt sie Paul der Emma nach, die ihren Liebling auf der Autobahn ausgesetzt hat, weil zu viel getrunken. Beim zweiten läßt er sich ein Organ entnehmen und im Aufwachraum schnappt ihn die Polizei und sein Körper scheint seltsamerweise auch unverletzt zu sein, und dann, wie Margit Heumann erwähnte wurschteln sich die beiden wieder heraus.

Vierzehn Schmunzelgeschichten mit Schuß also und in zwei beziehungsweise drei, wenn man den Schundhefttext mitzählt, ließ Margit Heumann ein wenig hineinhören und, wie schon geschrieben, hörte sie auf, als es am spannensten war, nicht ohne im anschließenden Gespräch zu versichern, daß alles davon erfunden und nicht wirklich so erlebt wäre.

Klingt auch sehr spannend und dann kam Richard Weihs auch schon mit seinen Wunschgedichten und da hat sich Margit Heumann, beim letzten Mal, als die Ruth dran war, auch eines gewünscht, das sinnigerweise auch den Titel „Weo er recht hat, hat er recht“ hat und ich wünsche mir ja auch manchmal passend zu meinen Works in Progress das entsprechende Gedicht.

Diesmal aber nicht, seltsamerweise ist mir keine unsichtbare Frau eingefallen, die Donald Trump aufsucht, um ihn von einer Invasion nach Nordkorea abzuhalten.

Schade eigentlich, ich habe mir stattdessen ein ganz gewöhnliches Herbstgedicht gewünscht und einen Special Guest beziehungsweise einen freien Wildbahnleser, der sich sozusagen für seine am Samstag stattfindende Lesung einübte, hat es auch gegeben.

 

2017-01-09

Schattenstörche bei den wilden Worten

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:11
Tags: , , ,
Franz Blaha

Franz Blaha

Weihnachten ist vorbei, die literarischen Veranstaltungen haben wieder begonnen, in der „Alten Schmiede“ diskutierte Ilija Trojanow mit dem Bulgaren Georgi Gospodinov, von dem ich, glaube ich, ein Buch in meinen Regalen habe und bei den „Wilden Worten“ im Amerlinghaus trat Franz Blaha, ein literarisches Urgestein und Schreibwerkstättenveranstalter, „Augustin“, „Häferl“ und jetzt auch in der Pannachschgasse auf und stellte sein neues Buch „Schattenstörche“ vor.

Das war mir zwar  bekannt, habe ich es ja zu meinem Geburtstag bekommen und Franz Blaha, ein unermüdlicher Veranstaltungsbesucher, wo ich ihm dann immer treffe, hat da auch schon gelesen.

Trotz Wintereinbruch und Schneeverwehungen und großer Kälte im Galerienzimmer relativ viel Publikum und Fanbesucher.

Sogar ein Herr vom „Augustin“, ein früherer Stammbesucher, wie Richard Weihs erwähnte, tauchte auf und Franz Blaha erklärte gleich, was es mit den „Schattenstörchen“ auf sich hat.

Wo viel Licht ist ist viel Schatten und die beiden Störche, die er von seinem Urlaubsquartierfenster immer sehen kann, teilen sich, die solchen auf, der eine steht dann im Lichte und den im Dunklen sieht man nicht, um Berthold Brecht zu verhunzen, aber der taucht in dem Gedichtband, in dem es auch sehr schöne Illustrationen gibt, auch auf, erklärte Franz Blaha in seiner Einleitung und kam dann gleich auf die Lyrik zu sprechen, denn da braucht man diese Gegensätze, wo es es ernst ist, muß man es ein wenig lustig machen und der Humor hat auch seinen Hintergrund.

Dementsprechend gibt es in dem Buch die verschiedensten Themengebiete. Es gibt die „Schreiberwehen“, das „Schlender-Gendern“, den „Daseins Hader“,“Anfälliges“ „Religiorösen“ „Klamaukiaden“, „Unflüstereien“ und natürlich auch die „Abgesänge“.

Franz Blaha, Richard Weihs

Franz Blaha, Richard Weihs

Aus jeder der Abteilungen hat Franz Blaha einige Gedichte gelesen und sich dazwischen selbst conferiert.

Hat von den Sternen gesprochen, die man sowohl im Waldviertel, als auch in Australien sehen kann, den großen und den kleinen Bären und da muß es auch einen dritten geben und ein paar sozialkritische Gedichte mit dem sozialkritischen Anklang, den man nicht nur, aber auch am ersten Mai vertragen kann, gab es ebenfalls.

Es überwog aber der Humor und die humoristischen Wortspiele würde ich sagen und am Schluß gab es soviel Applaus, daß Richard Weihs eine Zugabe vorschlug.

Franz Blaha leitete aber gekonnt die Diskussion ein und da wurde es fast esoterisch, aber nicht zusehr, denn die Fragen wurden  vor allem von einer Dame nach den Schreibwerkstätten gestellt und da hatte Franz Blaha wieder sehr viel zu erzählen.

Die Erste war in einem Gefängnis, dahin mußte man sich mit bürgerlicher Ausprägung erst überwinden, aber die Hartmuthgasse war ein sehr priveligiertes und das ist auch die Adresse, die in meinen „Hirarchien“ steht, denn dorthin wurde Jack Unterweger während der Arbeit an meinem Buch von Stein ja verlegt, um sich auf seine Entlassung vorzubereiten.

Dann kam Franz Blaha zum „Augustin“ und launig wie er ist, zählte er auf, wieso es möglich war, daß es die Schreibwerkstätte schon vor der Obdachlosenzeitung gab.

Richard Weihs

Richard Weihs

Die macht Herr Blaha, glaube ich nicht mehr, hat mich 2009 aber einmal dorthin eingeladen und im „Häferl“ habe ich auch einmal gelesen.

Jetzt erzählte Franz Blaha viel aus seinem Handwerk, ließ in die Schreibschulen schauen und die konnte man dann gleich an Hand der Wunschgedichte ausprobieren.

Da habe ich mir ja das letzte Mal etwas von einer Weihnachtsgans mit dem Namen Barbara oder Marianne gewünscht und jetzt habe ich wieder an mein „Work on Progress“ gedacht.

Mal sehen, was aus  aus der Dorothea Wewerka dem Bibliotheksgespenst entsteht, aber vielleicht hat Richard Weihs andere Einfälle.

Herr Blaha fragte mich jedenfalls nach meinem momentanen Schreiben und da könnte ich anmerken, es stagniert oder, nein einen ungefähren Handlungsbogen habe ich vielleicht sogar schon. Jedenfalls folgt bald der dementsprechende Artikel und zur Hintergrundliteratur habe ich mir bevor ich mit dem Alfred ins Amerlinghaus gegangen bin, Marlene Streeruwitzs letzten „Wahlkampfroman“ ausgedruckt und in den „Schattenstörchen“ – „Texte wie Vogelschatten“, kann ich ja auch noch lesen und das nächste Mal wird Regina Hilber, wie Richard Weihs anmerkte, Gästin bei den „Wilden Worten“ sein und im März einer, der sich das letzte Mal ein Wunschgedicht schreiben ließ.

2016-12-12

Rudi Lasselsberger bei den Wilden Worten

Richard Weihs

Richard Weihs

Rose Proszowski

Rose Proszowski

Bei meinem Geburtstagsfest am elften November hat der Rudi ja auf alle Sessel seine Einladungen zu seinen zwei Dezemberlesungen, am zwöften bei den „Wilden Worten“, am zwanzigsten gemeinsam mit Fritz Widhalm im „Glücksschweinmuseunm“ ausgelegt.

So habe ich mich entschieden wieder zu den „Wilden Worten“ zu gehen, wo ich schon länger nicht war, bin ich ja irgendwie ein Rudi Fan.

Als Alternative hätte es noch Michael Donauser in der „Alten Schmiede“ gegeben, war aber, wie ich erfuhr, als ich von der „Gesundheitskonferenz“ im Rathaus nach Hause gekommen bin, erfuhr, ohnehin nicht stattgefunden hat.

Also wieder einmal der liebe Rudi, oder „Willi in O“, der vierte Band der „Williogie“, im „Restistenz-Verlag“ erschienen, wo der Verleger Dietmar Ehrenreich ja im September verstorben ist.

Deshalb war die Lesung ihm gewidmet. Der Rudi vollzog vor der Lesung wieder einen T-Shirtwechsel und wechselte vom grünen mit der Aufschrift „Greece“ in ein weißes, wieder extra für die Lesung angefertigt mit dem genauen Programmzettel und zündete eine Kerze für seine verstorbene Nichte an.

Thomas Losch, der auch bei den „Wilden Worten“ gelesen hat, ist im Mai, kurz nach seiner Lesung verstorben, wie Richard Weihs erwähnte und dann ging es los mit der Lesung und zuerst im Stehen.

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Rudolf Lasselsberger

Denn der Rudi hatte wieder eine Ankündigung und zählte Entstehungsgeschichte seiner „Williogie“ auf.

„Willi auf Kur“ ist 2006 im „Fröhlichen Wohnzimmer“ handgeschrieben erschienen, dann folgten „Willi wo bist du“ und „Willi auf ein Wort“ im „Loma-Verlag“ mit oder ohne ISBN-Nummer erschienen und jetzt in blau, der „Willi in O“, ein Buch, das ich höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr lesen werde und auch schon im „Wortschatz“ gesehen habe.

Der Rudi hat daraus umrundet von seinen Schrei- und anderen Gedichten gelesen und auch erwähnt, daß in dem Buch ein Autogramm, das er sich von Franhz Schuh geben ließ, abgedruckt ist.

Dann hätte eine Diskussion folgen sollen, es hatte aber niemand wirklich Fragen zu dem Buch oder Werk, nur die kleine Ente mit dem Buch, die der Rudi, der Aktionskünstler, wie ihn Richard Weihs, als „bunten Hund“ vorstellte, vor sich auf den Lesetisch gestellt hat, erregte das Interesse und jemand hat sich vom Rudi auch ein Wunschgtedicht gewünscht.

Die folgten dann und ich habe mir diesmal etwas zum Thema „Weihnachten“ mit den Worten „Barbara“ und „Marianne“ gewünscht und Richard Weihs vorher die „Berührungen“ übergeben, in dem ja das Wunschgedicht mit den Worten „Schreibblockade“ und „Literaturarchiv“ enthalten ist.

Andreas Scheiwein

Andreas Scheiwein

Thomas Mayer

Thomas Mayer

Nachher gab es diesmal wieder die freie Wildbahn mit zwei Lesenden.

Zuerst las Andreas  Scheiwein aus einen Roman in Reimen mit dem Titel „Teufel und Engel“ ein paar Verse aus einem Notizbuch und erzählte etwas dazu.

Er hat auch eine Website „somebody@pflanzenbar.com“ mit dem Untertitel „bullshit & inspiration“, wie auf den Visitenkarten stand, die er verteilte.

Dann folgte ein Thomas Meier, ich weiß nicht, ob ich den Namen richtig geschrieben habe. Er las jedenfalls aus einem Buch von einem Axel der in der Dusche tanzte und auf seine Glatze Shampoo verteilte und daran verstorben ist.

Und das nächste Mal im Jänner wird, wie Richard Weihs schon ankündigte, Franz Blaha aus seinem neuen Buch „Schattenstörche“ lesen, das er mir zum Geburtstagsfest mitbrachte.

Und Rose Proszowski wies auf ihre nächste Veranstaltung mit Werner Grüner in der VHs Penzig, al 21. 12 „Denkmal statt Arbeit“ hin.

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