Literaturgefluester

2017-08-23

Über das Schreiben

Filed under: Bücher — jancak @ 00:23
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Bevor es ans Buchpreislesen geht, Charles Bukowski „Über das Schreiben“, ein Buch, das schon im Frühjahr erscheinen sollte und man irrtümlich für einen Schreibratgeber halten könnte.

Vielleicht sind das die „Briefe an meine Weggefährten und Gönner“, des 1920 als Heinrich Karl Bukowski in Andernach am Rhein geborenen Autor, den man, wie am Buchrücken steht, Untergroundautor nennen kann auch.

Statt Untergroundautor könnte man wahrscheinlich auch Angehöriger der Beatgeneration sagen und irgendwie hatte ich den Namen im Gedächtnis, als ich das Buch, am Cover ist ein Whiskyglas“ zu  sehen bestellte.

Schaute ich in meinem Bibliothekskatalog nach, fand  den Gedichtband „Flinke Killer“ und kann so schnell nicht sagen, ob ich ihn gelesen habe.

Also ein  bißchen in kalte Wasser gesprungen.

„Kiwi“ ist nicht ganz schuldlos daran, gibt es zwar im Netz auf der Verlagsseite einen Lebenslauf, im Buch aber nicht. Das beginnt mit dem „Vorwort des Herausgebers“, Abbel Debritto, beziehungsweise eigentlich mit einer Zeichnung, denn das war Charles Bukowski wohl auch und der Herausgeber läßt gleich wissen, „daß es praktisch unmöglich ist, die Briefe in der reinen Textform wiederzugeben“ und da kommt man gleich auf etwas, das mich aufhorchen ließ, nämlich die Rechtschreibung.

Mir wird ja immer vorgeworfen, ich hätte soviel Fehler könne nicht rechtschreiben und kiefle dann daran, weil ich das ja eigentlich nicht will, aber muß oder sollte, denn wenn man einen Rechtschreibfehler hat ist man gleich unten durch.

Dem saufenden Undegroundpoeten war das offenbar egal und er hat geschrieben, wie er wollte oder konnte. Also eigentlich bewunderswert.

Es kommt dann später einiges, an dem ich mehr zu kiefeln hatte, zuerst aber ein Foto des Herausgebers, die Erkenntnis kein Lebenslauf, was sich dann nicht als nicht so schlimm herausstellen sollte, denn erstens gibts ja „Wikipedia“, zweites ist der in den Briefen selbst mehrmals enthalten und Bukowski scheint auch besonders gerne zu betonen, daß er 1920 in Deutschland geboren wurde, dann setzte er meistens sein momentanes Lebensalter hinzu.

Die Briefe beginnen 1947 und enden 1993. Im März 1994 ist der Autor in San Pedro gestorben und wenns schon keinen Lebenslauf gibt, gibt es wenigstens ein Personen und Sachregister, also ein Verzeichnis der Personen an die Bukowski seine vielen Briefe geschrieben hat.

Das ist aber leider nicht ganz vollständig und manchmal sind den Briefen, die Angaben, wer der Adressat war und warum Bukowski das geschrieben hat, auch vorangestellt.

Genau genommen ist das Buch also ein Lebenslauf und in den Briefen an die Weggefährten, erfährt man  auch einiges über das Schreiben, denn der Autor, der vielleich,t wie ich ein Schreibbesessener gewesen ist, schreibt sehr viel darüberund die meisten Adressaten sind Beatpoeten oder Herausgeber von Literaturzeitschriften, bei denen Bukowski publiziert oder jedenfalls hingeschickt zu haben scheint.

Der erste Brief stammt aus 1945 und ging an die Mitherausgeberin des Magazins „Story“, wo Bukowski erstmals publiziert hat:

„Ihr Ablehungsschreiben habe ich erhalten, zusammen mit dem formlosen KKommentaren Ihrer Lektoren. Klingt als wäre das was für mich. Bitte melden Sie sich, wenn sie einen weiteren Lektor benötigen. Ich finde nirgendwo Arbeit, daher dachte ich, ich probier es mal bei Ihnen“

Klingt interessant und originell und wenn man dann doch an den inzwischen gefundenen Lebenslauf geht, bekommt man heraus, daß der in Deutschland geborene Sohn eines Besatzungssoldaten, 1923 mit seinen Eltern in die USA ging.

Dort begann er sehr früh zu trinken, hatte 1954, das ist schon ein paar Briefe später, einen Magendurchbruch, wo er in einem Armenspital behandelt wurde, auf das er sich öfter in seinen Briefen bezog.

Er lebte von Glegenheitsjobs, was er auch öfter beschrieb und sein Schreiben begann in drei Phasen, zuerst kamen die Erzählungen, bis zu eben jenen Magendurchbruch, dann die Gedichte, die er an die verschiednenen Kleinverleger schickte, die die Texte mal nahmen und mal auch nicht.

Interessant ist auch, daß Bukowski nie mit Durchschlag schrieb und auch nie vermerkte, wem er was geschickt hat und was davon veröffentlicht wurde.

Noch viel später hatte er auch eine Kolumne, er hat auch lang in einem Postamt gearbeitet und darüber einen Roman geschrieben.

Als bekannter Schriftstellernamen, auf den er sich bezieht, taucht immer wieder Hemmingway auf und dann das, was ich bedenkelich finde, Lous Ferdinand Celine, den er als großes Vorbild nannte, der aber, glaube ich, auch ein großer Antisemit war.

Da gibt es eine Stelle in den Briefen in der er sich darauf bezieht und dann schreibt er seinen Freunden und Weggefährten auch viel übers Schreiben, beschwert sich einmal, daß man jetzt auch unbekannte Autoren oder Musiker näme und dafür Beethoven aus der Rangliste herausschmeißen würde, ja richtig, für Musik scheint sich das Rauhbein, daß sich auch sehr intensiv herumgevögelt haben dürfte und mehrmals geschieden oder verheiratet war und eine Tochter hatte, auch zu interessieren. Einmal beklagte er sich, daß ihm der Erfolg nicht so beschieden war, er wurde einmal auch bei einnem Stipendium abgelehnt und einmal beschwert er sich über eine Feministin, die sich über seine rauhe Sprache, beziehungseise seine Beschreibung einer Vergewaltigung beschwert.

Es gibt einen Brief an Henry Miller, den er im August 1963 geschrieben hat, dem waren  einige Zeichnungen beigelegt, die auch in dem Buch abgebildet sind.

Allmählich wird der berühmt, die größeren Verlage fragen an und er bekommt in Carl Weissner einen Übersetzer, der ihm im deutschen Sprachraum bekannt macht.

Bei dem beklagt er sich über seinen Verleger, John Martin, der ihm zuviel beschnitten und verändert hat.

„Irgendwie habe ich den Eindruck, er präsentiert mich ständig ein bisschen normaler und angepasster, als ich bin!“

Aber, wie er 1986 an Kurt Nimmo, keine Ahnung, wer das ist, da hier die biographische Angabe feht, schreibbt: „Ich will aber keinen Kleinkrieg mehr … mit Martin. Ich will nur meinen Wein trinken und an der Schreibmaschine sitzen.“

Er will auch keine kreativen Writingseminare, macht sich über die, auch wenn er eine Einladung, als Dozent bekommt gehörig lustig und auch über die Lyrik fällt er entsprechend her.

„Wenn die Jungs auf dem Schulhof Lyrik nicht mögen, sie sogar als Hobby für Weicheier verachten, dann haben sie nicht ganz unrecht.“

Und 1990 schreibt er: „Seminare, Seminare sind für Dummies. Ein Gedicht zu schreiben, ist nicht schwerer, als sich einen runterzuholen oder eine Flasche Bier zu trinken. Schauen Sie, hier kommt eins:

mutter sah den waschbärn, sagte mir meine Frau ach, sagte ich so viel zum stand der dinge an diesem abend.“

Später probiert er sich auch am Computer und schreibt 1992 an Jack Grapes, auch keine biografische Angabe,

„So siehts aus. In der Zwischenzeit tue ich mein bestes Mensch zu bleiben. Heißt. ich spreche mit meiner Frau, streichle die Katze, sitze auf dem Sofa und gucke Fernsehen, wenn das geht, oder lese auch nur die Zeitung von vorne bis hinten durch, gehe früh ins Bett. 72 zu sein, ist nur ein weiteres Abenteuer. Mit 92 blicke ich zurück und lache darüber. Nein, ich bin genug rumgekommen. Am Ende ist es doch immer derselbe Film. Nur dass die Gesamtsiutation nicht unbedingt schöner wird. Trotzdem, ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erlebe, und wenn ich irgendwann gehe, bin ich bereit.“

Das ist fast ein Schlußwort. Trotzdemdem gibt es 1993 noch einen Brief an Joseph Parisi und ein Foto des „angry old man“, der aber ganz freundlich in die Kamera schaut.

„Kiwi“ hat noch ein paar weitere Bücher von Charles Bukowski verlegt, die man im Anhang finden kann. Das vom „postoffice“ heißt auf Deutsch „Der Mann mit der Ledertasche“.

2017-08-22

Erich Wyss übt den freien Fall

Jetzt kommt der zweite Teil von Tim Krohns „Menschliche Regungen-Projekt“. Da habe ich ja im Frühjahr „Herr Brechbühl sucht eine Katze“ gelesen und das Projekt ist zusammengekommen, weil der 1965 geborene Schweizer Autor Geld für ein Badezimmer für seine Mutter brauchte.

So hat er ein Enzyklädodie der Gefühle gesammelt und ein Crowdfunding gestartet. Wenn man dafür spendete, konnte man sich ein Gefühl aussuchen,drei Worte dazu beisteuern und Tim Krohn hat dazu ein Kapitel seiner Romanseri,e die in einem Zürcher Gemeinschaftshaus spie,lt geschrieben.

Ein bißchen ähnlich, wie mein „Besser spät als nie Projekt“, aber das ist ja erst im Mai und Juni entstanden und dem Buch merkt man vielleicht auch das Bemühen an aus dem Gefühlskapiteln einen Roman zu machen an. Die entsprechenden Überhöhungen und Übertreibungen sind auch darin zu finden.

Die Personen sind die gleichen. Es beginnt aber mit einem neuen Hausmeister namens Paul Lutz.Der wird bald wieder entlassen, weil er einen Baum zur falschen Zeit zersägt und auch, weil er sich weigerte, der Hausverwaltung, die entsprechendenInformationen über die Mieter oder sind es Eigentümer zu liefern.

Vielleicht auch, weil sich keine passenden Gefühle mehr für ihn fanden. Sonst treffen wir aber Bekannte und der Titelgeber Erich Wyss, der mürrische alte Mann ist immer noch in die Gaunerei seines Enkels Augustin verstrickt. Da wurde ja für eine Seniorenresidenz in Ungarn gesammelt. Das Geld ist verschwunden und der Großvater soll dafür gerade stehen. Gerda Wyss mischt sich ein, versucht zu vermitteln, ruft fast alle Beteiligte an. Dann feiert sie mit ihrem Erich und auch Hubert Brechbühl, glaube ich, ihren Geburtstag, geht schlafen und wacht nicht mehr auf.

Eine Katastrophe für den alten Erich mit dem sie ja fünfzig Jahre verheiratet war. Der sohn Sepp kommt zur Beerdigung, mäkelt an allem herum, will an allem sparen, um Geld für seinen Sohn zu haben und  den Vater sogar entmüdigen lassen, als der ihm nach einiger Zeit hinausschmeißt.

Hubert Brechbühl hat Schweißfüße, spielt Tuba und beginnt sehr vorsichtiig eine Beziehung zu der esoterischen Ex-Krankenschwester Edith Samyra und die will  nach Nepal fliegen, um der ermordeten Königsfamilie zu huldigen und da kommen wir zu einem Zeitband, das den Roman umhüllt. Nämlich nine elefen, das ist zwar schon lange her, aber vielleicht hat Tim Krohn solange an seinem Buch geschrieben. Jetzt stürzen aber die Türme und alle Hausbewohner sind betroffen.

Edith-Samyra sitzt in Panik am Flughafen von Istanbul und weigert sich in ein Flugzeug zu steigen. Hubert soll  sie abholen. So reist der über Wien, Budapest, Bukarest dorthin und Salina, die  Schauspielerin, die ja gleichzeitig die Mutter Courage, als auch in einem Film eines überspannten Regisseurs spielt, wird davon bei den Proben überrascht.

Julia Sommer, die Mutter der unöglichen und schrecklich ungezogenen Mona, sind Kinder wirklich so und reden sie mit zweihalb wirklich schon so viel, hat sich als Lektorin selbständig gemacht. Ist jetzt ständig in Geldnöten und Drehbuch für einen Film will sie auch schreiben und dann gibt es noch das sexaktive Paar Costas, die schreiben auch die Texte für einen Sexfilm und wollen ihn vermarkten. Das Studentenpaar Petzi und Pit gibt es ebenfalls. Die leben sich auseinander und kommen wieder zusammen. Pit gibt sein Philosophiestudium auf und möchte nun Medizin studieren.

Es gibt einen reichen Sammler und noch ein paar andere mehr oder weniger spinnige Figuren. Weihnachten wird gefeiert, beziehungsweise vom Kindergärtner umbenannt, weli es ja Fest der Liebe und nicht mehr Christkind heißen darf. Mona soll aber einen Engel spielen. Das wird durch eine Grippeepidemie verpatzt, weil sich dann die Menschen, weil ja Virenschleudern nicht mehr umarmen dürfen und so weiter und so fort.

Maan sieht, Tim Krohn macht sich gehörig über unser Gesellschaft lustig und es ist,was mir ja sehr angenehm sein sollgte, ein realistischer Roman oder der Versuch aus dem menschlichen Regungen einen solchen zu machen.

Da passiert ja nichts literarischen oder das ist mir viel zu wenig abgehoben, könnten die Kritiker jetzt schreien. Vielleicht ist das buch deshalb nicht auf die LL gekommen. Aber bei einer Serie ist das  auch schwierig oder vielleicht sind die gar nicht zugelassen und ich kann mich jetzt auf den dritten Teil freuen und dazwischen natülich etwas andereres lesen. Auswahl gibt es ja genug.

2017-08-21

Lope de Vega und Leonard Cohen

Bis vor einem Jahr habe ich im Juli und im August Sommerfrische bei Harland bei St. Pölten gemacht, das heißt, ich hatte Montag und Dienstag meine Praxistage und sind Dienstagabend nach Harland und Montag früh von dort wieder nach Wien gefahren.

Seit dem Vorjahr macht der Alfred Altersteilzeit, das heißt, err arbeitet nur von Dienstag bis Donnerstag, da habe ich meine Sommerfrische angepaßt, verlängerte Wochenenden daraus gemacht und mir nur ausbedungen, daß wir zu den O Tönen gehen, was ich ja vorher gespritzt habe.

Im Vorjahr sind wir aber schon öfter am Montag Nachmittag nach Wien gefahren und dann ins Weinhaus Sittl zu den dortigen Lesetheateraufführungen gegangen, diesmal habe ich strikt darauf geachtet, daß wir erst am Dienstag fahren, bin im Juli am Dienstagabend im Cafe Prückl gewesen, Mittwoch Rathausplatz, Donnerstag O Töne, aber dann ist dem Alfred das früher Aufstehen auf die Nerven gegangen, wir sind am vorigen Dienstag, der ja der Feiertag war also schon um sechs nach Wien gefahren und ich bin auf den Rathausplatz zu der „Entführung aus dem Serail gegangen“, während der Alred aus den am Sonntag bei der Rudolfshöhe gepflückten Brombeeren Marmelade machte und jetzt ist er daraufgekommen, daß es am Montag am Rathausplatz ein Konzert mit Leonard Cohen gibt.

Dort wollte er hin, das interessiert mich aber nicht so sehr, so daß ich vorher ins Weinhaus Sittl ging, denn da fangen die Veranstaltungen schon um neunzehn Uhr an und diesmal war Lope de Vega und „Die Angel der Kurtisane“ daran, das interessierte mich ganz ehrlich zwar auch nicht so besonders, bin ich ja  kein dramatischer Typ und gehe kaum ins Theater und dann noch ein spanischer Shakespearre-Zeitgenosse.

Ich bin aber trotzdem hin, habe mir einen roten Spritzer bestellt und weil Lope de Vega offenbar auch andere nicht so sehr interessierte oder das nicht ganz so gute Wetter abgehalten hat, hätte ich eigentlich keine Stunde vorher kommen müßen, sonder auch nach sieben noch einen  Platz gefunden.

Die Christa U., meine Hauptschulkollegin ist aber gekommen und die Ruth, die schon von ihrer Kur zurück ist. Die ist zwar nicht sehr lange geblieben, sondern gleich weiter zum Rathausplatz gegangen, wir konnten aber trotzdem noch kurz unser morgiges Gesrpäch in der Literaturabteilung  ezüglich der „Kunst im öffentlichen Raum“ besprechen.

Das Stück war dann ganz interessant, Renate Woltron hat es verantwortet und mit Manuel Gierisch die Hauptrollen gelesen, Christa Kern war die die Kammerzofe, Ottwald John der Diener und im dem Stück ist es um eine habgierige Kurtisane gegangen, der einen Kaufmann, um zweitausend Gulden betrügt, die er sich dann aber wieder zurückholt.

Danach war noch Zeit auf den Rathausplatz zu gehen und den Alfred abzuholen,  beziehungsweise habe ich das Konzert noch eine gute Stunde gehört und der im vorigen November verstorbene Leonard Cohen, die Beweglichkeit eines alten Mannes war auch sehr beeindruckend, so daß es eine weitere Abwechslung in meinem Sommerfrischeneinerlei gegeben hat, das jetzt noch eine Woche geht, aber da lese ich ja schon fleißig Buchpreis und die ersten Veranstaltungsankündigungen sind auch schon zu mir gekommen und das Volksstimmefest gibt es ja dann  bald auch.

2017-08-20

Buchpreislücken oder dreigleisig lesen

Filed under: Buchpreisbloggen — jancak @ 00:24
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Jedes Buchpreisbloggen unterscheidet sich vom anderen, so bin ich 2015 als ich mit dem Buchpreisbloggen angefangen habe, an dem Donnerstag an dem die LL bekanntgegeben wurde und ich die Verlage angeschrieben hatte, durch die „Frequency“ hindurch zum „Thalia“ in die Wiener Straße nach St. Pölten gefahren und war etwas enttäuscht, daß ich dort weder die Valerie Fritsch noch die Alina Bronsky auf dem Bücherstapeln, sondern nur das mir unbekannte „Risiko“ dort fand.

Das habe ich dann in einigen Tranchen wirklich in dem Geschäft gelesen, obwohl ich es vom Verlag geschickt bekommen habe.

Der Alfred hat mir zweimal zwei der Bücher vorgezogen gekauft, zwei habe ich mir vom  Otto ausgeborgt, eines, das Buchpreisbuch noch von der Trude Koiber zum Geburtstag schenken lassen und weil ich damals wirkich alle Bücher lesen wollen, den „Dr. Shamura“ zwischen zwei Fortbildungs- oder Reflexionsveranstaltungen beim „Kuppitsch“ schnell gelesen.

Im Vorjahr war mir dann schon klar, daß ich nur lese, was kommt, weil es ja schon im September noch eine Liste kam, ich habe aber neunzehn Bücher bekommen, das letzte davon, „Hool“ aber erst, glaube ich, im Dezember gelesen und heuer, ja, die Verlage wieder zweimal anfragen.

Dann lesen, was kommt, aber da wird es, ganz abgesehen von meiner Leseliste, die ich ja schon im Vorjahr auf die Schmankerln umgestellt habe, noch die anderen Neuererscheinungen geben, denn ich habe mir ja bei „Kiwi“ und auch bei „Aufbau“ und „Wagenbach“ bestellt und da habe ich schon vorige Woche ein dickes Paket von „Kiepenheuer und Witsch“ bekommen, an dem ich noch immer lese.

Die deutsche Buchpreisliste wurde heuer am österreichischen Feiertag und auch den, wo wieder die „Frequency“ begann, bekanntgegeben. Da habe ich gerade den zweiten Teil von Tim Krohn „Meenschlichen Gefühlen“ gelesen, die Verlage angeschrieben und am Dienstag nur Abwesenheits oder Feiertagsnotizen zurückbekommen.

Als ich dann am Mittwoch in meine Mails schaute, war die erste Reaktion von „Jung und Jung“ die sich freuten, mir Monika Helfers Buch schicken zu können. Die zweite Zusage kam von C. Beck, bei dem ich ja immer Schwierigkeiten mit dem Anschreiben hatte, diesmal ging es und so wird auch Jonas Lüschers „Kraft“ ein Buch das ich ja schon eine Nacht lang bei mir hatte und in Göttweig auch signieren ließ, zu mir kommen.

Weiters habe ich inzwischen die PDFs von Christoph Höhtkers „Das Jahr der Frauen“ Christine „Wunnickes „Katie“ und Mirko Bonnes „Lichter als der Tag“, bekommen.“

Von „Hanser“ kam am Mittwoch noch die Nachricht, daß sie sich zwar über mein Buchpreisbloggen sehr freuen, aber weder Buch noch PDFs für mich hätten, ich mir meine Freude am Bloggen aber dadurch nicht nehmen lassen soll. Keine Sorge, „Meine Freude am Bloggen ist von Rezensionsexemplaren unabhängig, dann bleibt halt eine Lücke über!“, habe ich höflich zurückgeschrieben. Das Mail aber, ganz ehrlich, etwas herablassend empfunden.

Aber es stimmt, der Mut zur Lücke wird diesmal wahrscheinlich bleiben. Das trifft aber die Realität, weil ja auf der LL sowieso nur ein Bructeil der Neuerscheinungen draufstehen kann und der Blick über den Tellerrand daher ganz gut tut.

Am Donnerstag hat mir dann Susanne Rössler von „Zsolnay-Deuticke“ geschrieben, daß ich mir das „Floss der Medusa“ von „Net Galley“ herunterladen kann. Dort habe ich mich inzwischen auch  angemelden, beim Laden wird mir aber der Alfred helfen müssen und das wäre der Longlistenlesestand bis Freitag früh.

Zwei gelesene Bücher, drei bis vier PDFs und zwei Ankündigungen.

Wenn dann die Lücke bleiben würde, wäre das auch nicht ganz so schlecht, denn ich lese ja noch immer „Erich Wyss“ übt den freien Fall“ und habe in Harland auf dem Küchenschreibtisch auf Clemens Meyer „Am Stein“ Charles Bukowsky „Über das Schreiben“ und in Wien im Badezimmer Zadie Shmidts „Swingtime“ liegen.

Dort liegt auch schon länger Uwe Timms „Ikarien“, das ich Anfang September lesen werde und dann ist am Donnerstag noch Isabella Straubs „Wer hier schlief“ von „Aufbau“ dazubekommen, das ich mir vorige Woche bestellte und weil ich es nicht lassen kann, habe ich inzwischen auch noch die zwei Neuerscheinungen von „Kremayr&Scheriau“ angefragt.

„Wow!“, werden da meine Leser sagen.

„Du gehst es an!“ und  meine österreichischen Buchpreisspekulationen sind inzwischen auch erschienen. Da wird die Longlist am fünften September bekanntgegeben, wo ich noch einmal anfragen werde und inzwischen lesen, lesen, was kommt, beziehungsweise im Badezimmer liegt und da ist es wahrscheinlich äußerst spannend mich nicht nur, diesmal wahrscheinlich lückenhaft durch die beiden LLs zu lesen, sondern auch mitzubekommen, was es sonst so auf dem Buchmarkt gibt.

Das finde ich eigentlich noch interessanter, da Neues zu entdecken und was die Listenreaktionen betrifft, ist es auch sehr spannend, daß sich diesmal die „Meckerer“ eingegrenzt, beiziehunsweise begriffen haben, daß auf einer zwanzig Bücherliste nicht alles stehen kann.

Man kann aber alles, beziehungsweise auch das andere und, das was einen interessiert lesen und da freue ich mich schon ganz besonders auf die „Ikarien“ und auf Isabella Straubs neues Buch, bei dem ja das letzte fast an mir orbeigegangen ist, beziehunsweise mir zu teuer war, als ich es für zehn Euro bei „Thalia“ in einer Abverkaufsliste fand.

Cirka fünfzig Bücher habe ich mir ausgerechnet, werde ich heuer noch lesen können, das wird sich, wenn man die beiden Listenbücher-, da kommt  dann noch das Debutpreisbloggen dazu und da werde ich, wenn die dortigen Shortlistenbücher oder die PDFs nicht zu mir kommen sollten, in die buchhandlungen gehen und die schon bestellten Bücher dazurechnet, wahrscheinlich gerade ausgehen und ich werde mit meiner eigenen Leseliste, wo auch noch einiges Schöne steht, heuer wahrscheinlich nicht mehr sehr weit kommen.

Da habe ich mich aber im Mai, Juni und im Juli ganz gut durchgelesen und die Idee, mich ab nun nur mehr meiner Liste zu widmen und das andere links oder rechts liegen zu lassen, gibt es  auch noch. Wird aber wahrscheinlich nicht durchzuführen sein, da ich bei Anfragen schlecht nein sagen will und, ob ich mir das Longlistenanfragen verkneifen kann, bin ich mir auch nicht so sicher.

Da sind dann die Lücken wahrscheinlich ganz hilfreich und jetzt lesen, was kommt!

 

2017-08-19

Nach uns die Pinguine

Filed under: Bücher — jancak @ 00:34
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„Der bizarrste und ungewöhnlichte Krimi des Jahres!“, steht auf der „Verlagsbeschreibung“  und am Buchrücken kann man lesen „Hannes Steins skuriller Weltuntergangskrimi ist ein philosophisch-postapokalytptisches Vergnügen“.

Das vom „Weltuntergangskrimi“ ist auch auf dem Cover zu lesen. das ist hellblau mit roter Titelschrift und ein paar Wolken oder sind es Eisschollen beziehungsweise Erdteile, sind auch drauf zu sehen und aus dem Buch stolziert stolz und aufrecht ein Pinguin heraus.

Vorweg, mit Pinguinen hat das Ganze sehr wenig zu tun oder doch ein bißchen. Es gibt sie wahrscheinlich auf den Falklandinseln und sie sollen nach dem Plan des  Mörders auch die Menschheit überleben.

Aber die gibt es eigentlich auch nicht mehr oder nur in Restfragmenten, zu kleinen Teilen auf der Erde verstreut, in San Francisco, Shanghai, in Israel, vielleicht auch in Afrika und natürlich auf den Falklandinseln, dem Orte des Geschehens, denn es ist, glaube ich, auch ein Zukunftsroman.

Der dritte Weltkrieg „oder die betrüblichen Ereignisse über die wir ungern reden“, wie mehrmals in dem Buch zu lesen steht, haben stattgefunden.

Vielleicht durch den Präsdienten mit der komischen Frisur, wie auch im Klappentext angedeutet wird und der hat es ja in der Realität auch geschafft, daß ein Sinclair Lewis Roman wiederaufgelegt wurde.

Bei „Galiani“ hat es der 1975 in München geborene  und in Salzburg aufgewachsene,  Hannes Stein, der 2007 in die USA ausgewandert ist und mir 2013 mit „Der Komet“ ein wahrscheinlich ebenso skurriles Buch in dem der erste Weltkrieg nicht stattgefunden hat, aufgefallen, geschafft, den angeblich bizarsten Krimi des Jahres zu schreiben und ich muß gestehen, daß meine ja an sich sehr humorlose und an der Realität klebende Leseseeele manchmal ein wenig ratlos war und versuchte in dem Buch eine Erstthaftigkeit hineinzulegen, die es vielleicht gar nicht hat oder doch vielleicht?

Ich weiß es wahrscheinlich nicht, ob das, was ich da gelesen habe, hochphilosophisch ist oder die pure Spiellust des Autors? Ist ja gern versucht, alles hochpolitisch zu deuten. Kann es aber vielleicht auch ganz einfach sehen?

Also, der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen und auch eine Seuche, die die nordkoreanischen Diktatoren der Welt bescherten. Man sieht, den bizarren Humor des Autors und an den schon zitierten Stellen haben ein paar tausend Menschen überlebt.

Auf den Falklandinseln, glaube ich, achttausend und die leben als Untertaten ihrer Mayestät, die es dann ja wahrscheinlich auch nicht mehr gibt, very britisch unter ihrem leutseligen Gouveneur weite, gehen ins Pub, trinken Tee, essen Fish und Chips und dieses schöne Szenario ist es, in dem nun ein Mord passiert.

Kurz vor Weihnachten  wird der leutselige und schon sehr krebskranke Gouverneur mit einer Churchillbüste in seinem von innen verschlossenen Zimmer erschlagen wird und Joshua Feldenkrai,s der Ich-Erzähler und Radioreporter der Insel fragt sich, was der Sinn dieser Aktion ist?

Der hat auch ein ungewöhnliches Schicksal, ist nämlich Jude, Amerikaner,  homosexuell und Mormone und diese letzte Tatsache war es, die seine  Mutter veranlaßte, ihn vor der Katastrophe auf das Kreuzfahrtschiff Serendipity zu setzen, das dann vor den Falklandinsel landete.

Wenn man dort gebraucht wurde, konnte man das Schiff verlassen und bekam eine Arbeitserlaubnis, wie Joshua, da sich dessen Vorgänger umgebracht hat. Die anderern harren noch heute in dem jetzt Flüchtlingsschiff genannten Kreuzer aus und spielen dort high Armerika.

Joshua will den Fall  aufklären und beginnt zu recherchieren. So geht er  in das Pub, unterhält sich mit einem alten Säufer, den die  Sekretärin des Gouverneurs in der Mordnacht um das Haus schleichen sah.

Es gibt auch zwei Polizisten, die zwar nicht Dick und Doof heißen, sie verhalten sich aber trotzdem so und das Ganze liest sich durchaus spannend, weil man ja erst in die Ereignisse, über die so ungern gesprochen wird, hineinkommen muß und während das mehr oder weniger mühsam gelingt, hat Joshua schon die Erleuchtung und weiß, was das Ganze bedeuten soll.

Ein Gespräch zweier Soldaten in dem Pub über KCN und  Bidu Cola, bringt ihn auf die Spur. Er verliert sie aber wieder und der Säufer namens George Blair, der inzwischen auch verhört wurde, erzählt, er hätte, während er um das Haus schlich, auch  den Generalleutnant der Streitwaffe dort gesehen.

So fährt Joshua zum Stützpunkt, aber der ist verschwunden und wird dann tot in einer Mehrzweckhalle aufgefunden. Vor ihm kniet der pakistanische Oberarzt der Insel, in dem der homoseuxelle und nur Kamillenteee trinkende Mormone  still und heimlich verliebt ist und untersucht den Toten.

Denn beide wurden an den Tatort gerufen und dan kommen auch schon die Polizisten und verhaften zuerst den Arzt. Joshua wird das später auch, zuerst kann er seine Erleuchtung aber auf Band aufnehmen, so daß sie später im Radio gesendet wird.

Die Nacht wird im Gefängnis gebracht und am Morgen kommt der Säufer mit der Axt und dem Volk und führt die beiden im Triumph zu dem Gouverneurshaus, wo schon  der Mörder in seinem Büro sitzt.

Joshua sagt ihm auf der Stelle alles zu. Der lebensmüde Mörder hat auch das Restvollk am Weihnachtsabend mit einem Freitrunk aus Zyankali und Cola ermorden wollen, so daß nach ihm die Pinguine an die Macht der menschenleeren Insel gekommen wären.

Der Mörder kann nun nur, um der Verhaftung zu entgehen, durch die Mienenfelder, die die Argentinier einmal angelegt haben, rennen und während er in hunderttausend kleine Teile zerfällt, kommt die Rettung mit einem israelischen Schiff. Nämlich der neue Gouverneur, der aus Furcht vor den Arabaern die letzten Jahren in israelischen Höhlen überlebte, bis er das Falklandradio hörte und wußte dort muß er hin, da er ja die Berufung schon vor der Katastrophe in der Tasche hatte. So geschieht das auch und das Leben geht weiter, denn er hat auch eine Frau und die ist, o Wunder, schwanger.

Die Erste, der das nach der Katastrophe passierte.

Und so haben die Pinguine noch etwas Zeit, bis sie an die Weltherrschaft kommen  und wir haben den angeblich bizarrsten Krimi der Saison gelesen, der uns nach all dem Klamauk, vielleicht darüber nachdenken läßt, wie wir es in dieser Welt mit ihren Flüchtlingskathastrophen, der IS und können nur hoffen, daß  der Präsidenten mit den starken Sprüchen und der komischen Frisur nicht gerade dabei ist uns ins den dritten Weltkrieg zu manövrien.

Hannes Stein scheint dieser Ansicht zu sein, schreibt er doch in seiner ebenfalls etwas bizarren Danksagung, daß in dem Buch alles von den blöden Poilzisten bis zum schlechtesten Chor der Welt bis auf den Weltuntergang, erstunken und erlogen ist.

2017-08-18

Österreichische Buchpreisspekulationen

Den österreichischen Buchpreis nach dem Vorbild des großen deutschen gibt es seit einem Jahr. Eigentlich könnte man ja sagen, das ist ein wenig ungerecht, weil der deutsche Buchpreis, seit 2005 bestehend, ist ein deutschsprachiger, der schweizer und der österreichische haben sich erst nachher gebildet und da dürfen nur österreichische und schweizer Bücher nominiert werden, während beim deutschen alle drei Länder teilnehmen können und daher manche Autoren, wie beispielsweise Reinhard Kaiser-Mühlecker doppelt nominiert waren.

Aber egal, er hat beide Preise nicht gewonnen, war nur auf der deutschen Shortlist und ich habe das Buch gelesen, weil ich ja seit 2015 den dBp und seit letzten Jahr auch den österreichischen blogge und den wollten die Autoren haben, die mittleren, die für den „Alpha“ nicht mehr in Frage kommen und auf der deutschen LL vielleicht nicht vertreten sind.

Der Buchhandel und das Ministerium, der Geldgeber haben vorerst abgewinkt.

Dann gab es ihm plötzlich. Friederike Mayröcker hat ihn gewonnen und ich bin seither ein bißchen im Streß, weil ich ja ein Monat nach der deutschen Longlist, wo sich bei mir erfreulicherweise die Bücher stapeln, dann noch einmal anfrage,  lese und lese und mich beispielsweise ärgere, wenn ich in der „Gesellschaft für Literatur“ sitze, auf den Beginn der Veranstaltung warte und das aktuelle Buch nicht mithabe.

Das wird mir heuer, ich verspreche es, nicht passieren und der Streß, ein positiver und für mich sehr angenehmer, wie ich für die, die jetzt „Selber Schuld du mußt ja nicht!“, schreien, betone, nein ich muß nicht, aber ich will, wird heuer vielleicht noch ein bißchen größer sein, denn ich habe mich ja in Leipzig mit der lieber Frau Meier von  „Kiwi“ zusammengesetzt und die hat mir die Herbstvorschau vorgelesen und ich habe „Ich will, ich will, ich will.!“, gesagt und dann hat sich noch „Aufbau“ und „Wagenbach“ und „FVA“ bei mir gemeldet, „Homunculus“ auch, aber den habe ich „ignoriert“ und „Literaturtest“ meldet sich auch gelegentlich und schickt dann manchmal was.

Also selber schuld für den Buchpreisstreß, der ja keiner ist und als ich vorigen Jahr nochmals angefragt habe, es waren ja zum Teil die gleichen Verlagen, die betroffen waren, haben sich die wohl auch gedacht „Das kann die ja nicht alles lesen!“ und haben mich beim zweiten Mal zur Hälfte ignoriert, während ich das erste Mal fast alles bekommen habe.

Also habe ich von der ersten österreichischen Liste „nur“

1.Anna Mitgutsch „Die Annäherung“ und

2. Peter Waterhouse „Die Auswandernden“ gelesen, was, wie ich gleich hinzufüge, für mich die große Überraschung war.

Inzwischen habe ich  Sabine Grubers „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“ sehr zerfleddert im Schrank gefunden und mir Peter Henisch „Suchbild mit Katze“ vom Alfred bei „Buch und Wein“ kaufen lassen und bezüglich Longlist kommen noch einmal drei Titel hinzu, da habe ich gelesen und bekommen

3. Kathrin Röggla „Nachtsendung“

4.Daniela Emminger „Gemischter Satz“ und

5.Rainer Kaiser Mühlecker „Fremde Seele dunkler Wald“

Von den anderen Büchern hatte ich aber dank der OTöne und des Musas schon etwas gehört und die Frau Mayröcker ist mir ohnehin ein Begriff, obwohl man von ihr wenig im Schrank findet und derHherr vom Suhrkamp Bloggerdienst nur höflich bedauerte, „Haben wir leider nicht mehr“

Nun vielleicht fragen die Blogger nicht so viel FM an und der österreichische Buchpreis ist glaube ich sowieso nicht sehr zu den Bloggern vorgedrungen. Da ar ich außer den „Wortlichtern“, glaube ich, die Einzige die darüber berichtet hat und jetzt ist es Anfang September wieder so weit.

Man kann schon spekulieren und da ich ja auch heuer regelmäßig zu den O-Tönen gehe, ist das wahrscheinlich auch wieder nicht so schwer, obwohl es ja sicher viel mehr österreichische Neuerscheinunge, als zehn Stück gibt und ich mich, wie bei meiner deutschen Schätzung auch wieder mit dem, was ich schon gelesen habe, beginnen will. Also:

  1. Nadine Kegele „Lieben muß man unfrisiert“
  2. Andrea Stift „Die Stierin“
  3. Isabella Feimer „stella maris“
  4. Thomas Sautner „Das Mädchen an der Grenze“
  5. Ivan Ivanji „Schlußstrich“
  6. Eva Menasse „Tiere für Fortgeschritte“

Da  bleibt dann gar nicht mehr so viel Platz für das andere. So lasse ich Cornelia Travniceks „Parablüh“ aus, obwohl Lyrik ja zugelassen ist aus und muß aber noch

7. Dietmar Füssels „Wiederholte Geburten“ anfügen, da er mir schon im Vorjahr gesagt hat, daß er sich dafür bewerben will und von den  O-Tönen:

8.Franzobels „Das Floß der Medusa“

9.Anna Kim „Die große Heimkehr“ und

10.Olga Flor „Klartraum“

Daniela Wissers „Löwen in der Einöde“ hat sicher auch gute Chancen, und Karin Peschkas neues Buch, das des Doron Rabniovci, des Paulus Hochgatterr und Robert Menasse hat ja, wie ich schon bei den deutschen Buchpreisspekulationen der Blogger sah, auch ein neues Buch geschrieben.

Ich höre also mit den Spekulieren auf und bin gespannt, was ich noch  ǘbersehe habe, beziehungsweise an mir vorbeigegangen ist und wende mich den Debuts zu, denn das ist ja auch eine Schiene des öst Bps.

Da gibt es ja auch eine O Ton- Schöne und das ist mir ja das Buch der

1. Irene Diwiak „Liebwies“ sehr aufgefallen

2.Mascha Dabics „Reibungsverluste“ klingt auch sehr interesssant, auf

3. Laura Freudenthalers „Die Königin schweigt“ bin ich neugierig und weil ich ja auch in der Jury der „Bloggerdebutpreis“ bis, kann ich gleich weiterspekulieren und mir da eine Shortlist wünschen und da habe ich , dank der Verlage auch schon einiges gelesen, so schlage ich um dieses zu erleichtern, also

  1. Juliana Kalnay „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“
  2. Tijan Sila „Tierchen unlimited“
  3. Simon Strauß „Sieben Nächte“ obwohl mir das ja nicht so gut gefallen hat
  4. Jens Eisel „Bevor es hell wird“, habe ich im Schrank gefunden
  5. Fatma Aydemir „Ellbogen“ vor und dann würde ich noch von der Longlist beziehungsweise dem O Töne-Programmm

Theresia Enzensberger „Blaupause“

Ada Dorian „Betrunkene Bume“

Tina Pruschmann „Lostage“

Norbert Kröll „Sanfter Asphalt“

Svenja Gräfen „Das Rauschen in unseren köpfen“

Jakob Prettenhofer „Tagwache“ und wie schon erwähnt, das Diwiak, Dabic- und Freudenthaler Buch und und und interessieren.

Mal sehen wie es wird. Ich bin ja nie sehr gut im schätzen, habe jetzt noch einige Herbstneuerscheinungen vor mir, bevor die deutschen Buchpreisbücher kommen und bin auf jeden Fall sehr gespannt und auf Feedback, beziehungsweise Diskussion ebenfalls sehr neugierig. Also was habt ihr schon gelesen und was würdet ihr so schätzen?

 

2017-08-17

Außerirdisches Glück

Ingrid Kaltenegger

Ingrid Kaltenegger

Ingrid Kaltenegger

Ingrid Kaltenegger

Mit dem Glück, der heurigen Sommerschiene des Literaturkreises Podium, ist es heute bei den O-Tönen im Museumsquartier weitergegangen. Heißt doch Ingrid Kalteneggers, bei  „Hoffmann und Campe“ erschienener Debutroman „Das Glück ist ein Vogerl“ und die 1971 in Salzburg geborene und in Köln lebende Autorin, war mir bisher auch unbekannt und in dem Roman scheint es, sehr interessant, um einen Geist zu gehen.

Jedenfalls erscheint der einem frustrierten Musiklehrer, die Ehe kriselt, die Tochter pubertiert, in einem Glückseminar, zu dem ihm seine Frau schleppte.

Dort soll er meditieren und da erscheint ihm der Mann, den er am Nachmittag niedergefahren hat.

Sehr originell und mit den Geistern oder den Außerirdischen ist es dann gleich mit Doron Rabinovicis gleichnamigen neue Roman weitergegangen.

Ob Science Fiction oder doch politisch, ist mir bei den Stellen, die der 1961 in Tel Aviv geborene Autor, den ich von der GAV kenne und der mit „Andernort,“ 2010, glaube ich, auch auf der Shortlist des DB war, nicht ganz klar geworden. Doron Rabinovici hat jedenfalls die ausgewählten Stellen fast diabolisch lächelnd vorgelesen.

Bühne

Bühne

Publikum

Publikum

Da kommen die Außerirdischen, wird eines Tages im  „Morgenjournal berichtet. Dann scheint es zuerst einen Aufstand, danach eine e Friedensbewegung zu geben. Man sieht sie aber nicht wirklich und dann werden Grundstücke im Weltall verkauft und Gewinnspiele veranstaltet, wo man viel gewinnen kann, aber wenn man verliert von den Außerirdischen gegessen wird.

Sehr diabolisch und sehr hintergründig. Würde ich gern lesen, auf die Longlist des dBp hat es der Roman nicht geschafft, aber vielleicht kommt er auf die österrichische Liste, obwohl sich jetzt die Bücher oder eher die  PDF bei mir zu sgtapeln scheinen und ich mir wahrscheinlich demnächst auch Franzobels „Das Floss der Medusa“ hinunterladen kann.

 

Doron Rabinovici

Doron Rabinovici

Doron Rabinovici

Doron Rabinovici

Aber derzeit lese ich noch Print und  kein LL, nämlich Tims Krohns zweiten Band seiner Reihe der menschlichen Gefühle, das habe ich mir heute ins Museumsquartier mitgenommen und ein Stück darin gelesen, bis mich wieder die Christa, meine ehemalige Hauptschulkollegin  angesprochen hat und fragte, ob sie auch nächste Woche, wo sich ja die O- Töne zu Ende neigen und Florjan Lipus offenbar sein neues Buch vorstellt, hinkommen solle?

2017-08-16

Butterbrot und Liebe

Filed under: Bücher — jancak @ 00:12
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Nach dem Berlin der Zwanzigerjahre geht es gleich in die moderne deutsche Hauptstadt. Die 1965  geborene Susanne Friedrich und „Literaturtest“ machen es möglich und so ist vor dem „Buchpreislesen“ und  noch vorhandenen Sperrfristen wieder ein bißchen ChickLit, beziehungsweise Liebe angesagt.

Denn da ist Hannah, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und hart im Nehmen und im Geben, denn zu Beginn des Buches brüllt sie gleich einmal die Crew ihrer wahrcheinlichen Marketingfirma zusammen, so genau wird das nicht berschrieben, um was es in ihrem erfolgreichen Unternehmen geht, jetzt klappt aber einmal nichts und so darf Niklas ein Mitarbeiter nicht mit seiner Frau seine Hochzeit feiern und als der Haussegen schiefsteht, kommt der „Gutelaunebär“ und schreit fröhlich „Butterbrot und Liebe!“, durch den Raum.

Das ist Christoph und ein Bekannter von Tamara einer anderen Mitarbeiterin und die hat ihn, der mit Freunden ein  Cafe und Cateringunternehmen führt, beauftragt, zu Mittag in einem Korb die Broten und die Kuchen in die Firma zu bringen und die sind wunderbar, nämlich mit Liebe gemacht und verpackt und so schmilzt Hannah auch gleich beim Anblick Christophs und seinen Brotaufstrichen weg.

Aber das geht doch nicht, denn sie ist erstens ein gebranntes Kind und zweiten ist er zwölf Jahre jünger.

So gibt sie ihm den Laufpaß und zeigt Abwehrhaltung.

„Eiskönigin!“, nennt Ellie, das ist die dritte im Bunde von „Butterbrot und Liebe“ sie, der zweite ist Atila, der Freund, der von Christophs Mutter mitaufgezogen worde, als seine Mutter starb und jetzt kochen alle, denn  „Genieße die kleinen Dinge des Lebens – sie machen das Leben großartig!“, ist Susanne Friedrichs Leitspruch, die als Kind deutscher Eltern in Indien geboren wurde und kümmenr sich um Christoph, um ihn  mit seiner „Eiskönigin“ zusammenzubringen.

Das ist, wie man sich vorstellen kann, nicht so leicht und braucht fast dreihundert Seiten bis zum Happyend, denn Hannah, die unnahbare Karrierefrau, hat ihre Traumen hinter sich, nämlich die Mutter und den Bruder durch Selbstmord verloren. So bleibt ihr als einziger Rückzugspunkt ihr Vater, der sich damals, nach dem Drama, auch zurückhzug, seine Firma verkaufte und in der Heide einen Bauernhof renovierte.

Dort fährt Hannah am Wochenende hin, um ihn zu besuchen. Er koch dann für sie und Christiphs Mutter kocht für ihren Sohn und Atila und auch Ellie, das ist eine alleinerziehende Afrikanerin, die mit Atila und Christoph, den Laden schupft sehr streng ist und wunderbare Kuchen bäckt, wird von ihrer Mutter bekocht und außerdem wird sie von Hassan, dem Vater ihres Kindes bedroht,  aufgelauert und niedergeschlagen, weil der nicht wil, daß sein Kind von einer „Schlampe“ erzogen wird.

Ich lass mir von dir Nazi gar nichts sagen!“ sagt der, zu Nachbar Kunze, als der ihn beschützend eingreift, worauf der berlinernt antwortet.

„Jetzt pass mal uff,  Früchtchen! Komm mir nicht mit der Nazischeiße! Läuft bei mir nicht, kapiert! Mein Großvater war Kommunist und is im Lager jestorben, also spar dir die Scheiße für irgendeinen Vollidioten, aber komm mir nicht so!“

Man sieht, Susanne Friedrich hat sehr aktuelle Themen und führt uns in das brandtaktuelle Berlin, mit seinen Cateringunternehmen, die von Studenten und aktiven Rentnern betrieben werden, den traumatisierten Karrierefrauen, etcetera.

Aber natürlich es kommt zum Happyend und eigentlich ist die Handlung sehr einfach, wenn sie auch nicht immer ganz logisch ist, wenn Christoph beispielsweise im betrunkenen Zustadn, nach einem guten Essen, von seiner Mutter zu Hannahs Vater entführt wird und der ihm dann ein Traumauto gibt, mit dem er durch Frankreich zu Hannah fahren soll.

Interessant sind aber wirklich die kleinen Dinge, auf die Susanne Friedrich großen Wert zu legen scheint. Ein gutes Essen beispielsweise, so sitzen sie alle, wenn das Herz weh tut, vor einer großen Schüßel Carbonara und die strenge Ellie gibt Christph ihre Traumpralinen für Hannah mit einem Zettelchen „Sei froh, dass es in deinem Leben jemanden gibt, der dir das Leben versüßt. Die Mehrheit muß sich mit Schokolade begnügen!“, zur Bekehrung mit.

Aber natürlich die Entscheidung muß man selber treffen. Die anderen, der Vater, die Mutter, die Freunde, können, wie im Buchrückentext steht, nur zu helfen versuchen.

Hannah muß  selbstzurückkommen und nach ihrem Christoph suchen, was sie, wie ich verraten kann, nach zweihundertneunzig Seiten auch tut.

Ein spannendes Buch, das ich sehr empfehlen kann. Eines das, was ich ein wenig schade finde, nicht auf der LL-List gestanden ist, obwohl es die Leute wahrscheinlich lieber, als das Komplizierte, Schwierige lesen, aber das sind wir noch nicht so weit, daß wir auch Unterhaltungsromane oder sogar Selbstgemachtes auf diese Listen stellen.

Vielleicht kommt es  einmal dazu. Inzwischen können wir  aber auch das andere lesen, weil man sich seinen Lesestoff ja selber aussuchen kann.

2017-08-15

Vier und zwei aus zwanzig

Ich werde immer besser, habe ich ja diesmal schon zwei Bücher aus der deutschen Buchpreisliste gelesen und viermal auch richtig geschätzt.

Aber ja, natürlich, wenn man bedenkt, daß es es paar tausend belletristische deutschsprachige Neuerscheinung gibt, ganz gut, ich hätte, wenn ich so den Prognosen der Buchpreis- und anderen Blogger folgte, zwar auch besser sein und mehr Treffer haben können, aber, wie sage ich immer „Es gibt zu viele Bücher und ich freue mich darüber!“

Für die, die sich jetzt nicht auskennen und meinen, daß ich unverständliches Zeug vor mich hinbrabble, es geht um den deutschen Buchpreis und die Longlist, die heute bekanntgegeben wurde.

Ja, in Deutschland ist das kein Feiertag, zumindestens nicht überall, in München, glaube ich, schon, denn da habe ich von „Hanser“ bezüglich meiner Rezensionsanfrage ein entsprechendes Mail zurückbekommen.

In Frankfurt aber nicht und so hat mir die liebe Frau Michaelis von FVA noch bevor ich auf die Liste gegangen bin, geschrieben,“Hurrah, hurrah, Julia Wolf ist auf der Liste!“

Da stieg natürlich die Spannung und die Hoffnung, daß ich jetzt nicht mehr so viele Bücher lesen muß, es bleiben aber achtzehn, so fern sie zu mir kommen werden, denn außer „Herr Nowak bleibt liegen“ ist  noch Feridun Zaimoglus „Evangelio“ nominiert und den würde ich auch sehr den deutschen Buchpreis wünschen.

Es sind aber noch andere „Wiederholungstäte,r“ wie Jens Lüscher, Ingo Schulze und Mirko Bonne nominiert, die ihn vielleicht auch haben wollen.

Von meinen zwei anderen richtigen Schäthzungen war also auch Jonas Lüschers „Kraft“ und höre und staune Franzobels „Floss der Medusa“ dabei und, was ich ein wenig schade find,e Uwe Timms „Ikarien“ nicht und auch nicht „Hannes Steins „Nach uns die Piguine, das ich vor kurzem ausgelesen habe und eigentlich ganz sicher war, daß ich es auf der Liste finde.

Bevor ich die jetzt im einzelnen durchgehe und schreibe, welche der nominierten Autoren ich kenne und von welchen ich noch nie etwas gehört habe, ja die gibt es auch und gibt es wieder, obwohl ich mich ja wirklich jedes Jahr genau mit der Liste beschäftige und spekuliere, wer darauf stehen könnte, vielleicht noch ein paar Worte zu meiner deutschen Buchpreisgeschichte, die habe ich zwar schon gebloggt, aber ich bin ebenfalls eine Wiederholungstäterin.

Bis 2008 ist der ja, glaube, ich ziemlich an mir vorbeigegangen. 2009 hat dann Christiane Zintzen auf „Inadäquat“ das es ja leider nicht mehr gibt, von ihm berichtet und auch auf das Longlistenheftchen“ aufmerksam gemacht.

Das habe ich dann 2009 gesucht und in Österreich nicht bekommen und 2013 kam Mara Giese auf die Idee mit vier anderen Bloggern die Aktion „Fünf lesen vier“ zu kreiiren, da habe ich schon Blut geleckt und eigentlich schon anfragen wollen, mich aber zurückgehalten, denn ich habe ja schon eine so lange Leseliste und ob die deutschen Verlage mir nach Österreich was schicken werden?

2014 gabs dann dort die „Longlistenleseaktion“ , da habe ich „Kastelau“ gewonnen und, glaube ich, auch schon was gelesen oder auf den Regalen und 2015 kamen dann die offiziellen Blogger, was mich damals ärgerte, daß da alle „Danke, danke!“ schrieen und ich dachte, das kann ja eigentlich jeder machen, die Bücher lesen und darüber schreiben, dafür muß ich man  nicht eigens nominiert sein.

Was sich als Irrtum herausstellte, denn man kann natürlich lesen und die Verlage schicken sie einem auch, 2015, zehn und im Vorjahr waren es schon 19, die deutsche Buchpreisseite verlinkt einen aber nicht und als im Vorjahr „Buzzaldrin“ mit einiigen anderen „Einen Buchpreis Blog“ gründeten, wurde ihr, glaube ich, von einem der offiziellen Blogger vorgeworfen, daß das unfair wäre.

Verstehe ich nicht, aber jetzt gibt es einen „Bloggeraward“, für den ich mich übrigens auch beworben habe und wenn man den gewinnt, wird man im nächsten Jahr offizieller deutscher Buchpreisblogger.

Nun ich gewinne sicher nicht und werde heuer zum dritten Mal inoffiziell mitbloggen, die Bücher lesen und über meine Leseerfahrungen schreiben und ein Monat später, wenn dann die österreichische Buchpreisliste verlautbart wird, werde ich das Ganze noch im Inland wiederholen.

Ja, ja, wie jedes Jahr habe ich wieder ordentlich mitgefiebert und meine Spekulationen gemacht, wie schon geschrieben, bis zehn Bücher hätte ich schon gelesen haben können. ich habe nur zwei, jetzt aber die entsprechenden Verlage angefragt und da in Österreich  Feiertag ist, vorerst nur einige Abwesenheitsnotizen bekommen, aber nun denn, ich bin gespannt, lese gerade für die, die es interessiert Tim Krohns „Erich Wyss übt den freien Fall“, das auch nicht auf die Liste gekommen bin und kenne einige Autoren von der Liste und einige nicht.

Da wäre 1. Mirko Bonne „Lichter als der Tag“, das ist, glaube ich, ein Wiederholungstäter und zwei seiner Bücher, nämlich „Nie mehr Nacht“ und der „Eiskalter Himmel“ habe ich auch auf meiner Leseliste, bziehungsweise in meinen Regalen und den Autor schon einmal in der „Gesellschaft für Literatur“ lesen gehört. Von dem Buch habe ich noch nicht viel gehört und bin gespannt, ob es zu mir kommt?

2. Gerhard Falkner „Romeo und Julia“ Der stand mit „Apollokalypse“ im Vorjahr schon auf der langen Liste.

3.Franzobel „Das Floss der Medusa“, ja, das habe ich geschätzt, den Autor, den ich ja als Österreicherin bestens kenne, mit ihm auch in der „Ohrenschmaus-Jury“bin und ihn auch schon „Vor der Vermarktung“ und bei den „O-Tönen“ daraus lesen gehört. Ich wünsche ihm alles Gute, eine Nomionierung auf den öst Bp und einen Platz auf der Shortlist und hoffe, daß ich es lesen kann, obwohl mir das Thema, das Menschenfressen, ja eigentlich nicht so liegt.

4.Monika Helfer „Schau mich an, wenn ich mit dir rede“, ein Buch das fast an mir vorbei gegangen wäre, obwohl Monika Helfer mit Michael Köhlmeier ja, glaube ich, im Mai daraus in der „Alten Schmiede“ gelesen hat, aber da hatte ich Kliententermine und es ist sich nicht mehr ausgegangen hinzugehen.

5. Christoph Höhtker „Das Jahr der Frauen“, noch nie etwas von Buch und Autor gehört. Ich bin gespannt.

6.Thomas Lehr „Schlafende Sonne“, da habe ich schon einiges gelesen, auf den Tip wäre ich aber nicht gekommen.

7. Jonas Lüscher „Kraft“, von dem Buch habe ich inzwischen so viel gehört und  und gelesen, daß es mir klar war, daß es auf die Liste kommt, es ist übrigens auch für das Debut nominiert, was ich aber etwas komisch finde, da er ja schon  2013 mit „Frühling der Barbaren“ nominierrt war. Gut da steht „Novelle“ darauf, der dBp ist aber im Unterschied zum öst ein Romanpreis, also liebe Fachexperten, vielleicht doch ein bißchen genauer nominieren und definieren!

8..Birgit Müller-Wieland“ „Flugschnee“, eine wahrscheinlich unbekannterte österreichische Autorin, die aber Katja Gasser bei der letzten „Leseauslese“ in der „Gesellschaft“ sehr lobte. Vielleicht hat sie sich für sie eingesetzt. Ich bin gespannt.

9.Robert Menasse „Die Hauptstadt“, ein Autor den ich selbstverständlich kenne und ihn auch immer wieder bei Lesungen und bei Preisverleihungen sehe, daß er ein neues Buch hat, darauf bin ich erst in den letzten Tagen durch die Blogvorschauen gekommen. So habe ich ihn nur auf meine östBpliste gesetzt, bin aber gespannt und hoffe „Suhrkamp“ schickt mir das Buch, aber die gehen, gaube ich, sehr sparsam mit Rezensionsexemplaren um.

10.Jakob Nolte „Schreckliche Gewalten“ wieder einer von den mir bisher unbekannten Autoren.

11.Marion Poschmann „Die Kieferninsel“, war schon mit der „Sonnenposition“ nominiert, das Buch habe ich mir, glaube ich, zum Geburtstag oder zu Weihnachten gewünscht und bin jetzt gespannt, denn Frau Poschmann ist eine sehr lyrische Autorin.

12.Kirsten Preiwuß „Nach Onkalo“, da habe ich die Autorin einmal beim „Bachmannpreislesen“ gehört und,  glaube ich, auch ein Buch in meinen Regalen, das ich mir beim letzten Literaturhaus-Flohmarkt kaufte.

13. Robert Prosser „Phantome“, die Überraschung für mich und auch, daß er nicht mehr bei „Klever“ verlegt, aber dann wäre er vielleicht nicht auf die LL gekommen, unke ich einmal oder hat ihn Katja Gasser die Jurysprecherin vorgeschlagen, die ihn wahrscheinlich kennen wird?

14. Sven Regner „Wienerstraße“, da habe ich  „Herr Lehmann“ gelesen. Ich bin schon des Titels wegen, der aber wahrscheinlich in Berlin spielt, gespannt.

15 Sasha Marianna Salzmann „Außer sich“, auch noch nie etwas gehört, ich bin gespannt.

16.Von Ingo Schulze habe ich schon einiges gelesen,  er war mit „Adam und Evelyn“ auch schon mal nominiert und, ich glaube, auf der Shortlist sogar.

17.Michael  Wildenhain „Das Singen der Sirene“, wieder ein mir völlig Unbekannter und spannend, wie viele Bücher an einer vorbeigehen können, auch wenn sie sich wirklich sehr dafür interessiert.

18.Julia Wolf „Walter Nowak bleibt liegen“, die erste Leseersparnis, von der Autorin habe ich im vorigen Sommer das erste Mal gehört, als sie mit einem Ausschnitt daraus in Klagenfurt gelesen hat, dann kam Bodo Kirchhoff auf die LL, ich habe bei FVA angefragt und die liebe Frau Michaelis schickt mir seither ihre Vorschauen.

19.Christe Wunnike „Katie“, stand schon 2015 auf der Longlist und wurde auch von etlichen Bloggern auf die LL gewünscht und

20. Feridun Zaimoglu „Evangelio“ zum Lutherjahr, das Buch eines Türken über den berühmten Reformer.

Zaimoglu war, glaube ich, schon einige Male nomioniert, 2015 mit „Siebentürmeviertel“, da gings nach Istanbul, jetzt auf die Wartburg. Ich habe das Buch im März nach Leipzig mitgenommen und deshalb Clemes Meyer, der ja 2013 damit auf der Shortlist stand „Am Stein“ im Badezimmer liegen lassen. Jetzt liegt es auf dem Harlander Küchenschreibtisch und wartet und wartet, ob ich in diesem Jahr noch zum Lesen komme?.

So, das wars im Schnelldurchgang. Wenn  ich die Bücher lese, werde ich mehr über die Autoren schreiben. Ich freue mich darauf, denn ich finde das Buchpreislesen wie man sich wahrscheinlich denken kann, sehr schön und spannend. Auch wenn ich weiß, daß es nicht der beste Roman sein kann, der da gekürt wird. Das heißt ja jetzt, glaube ich, auch nicht mehr so und, daß es viele viele andere schöne neue Bücher gibt, die nicht auf dieser Liste stehen.

Ein paar davon habe ich und werde ich wahrscheinlich auch noch lesen und so finde ich es spannend, daß ich nicht alles treffe und nicht alles gelesen habe.

Denn so kann man immer wieder neue Autoren kennenlernen, die bisher an einer vorbeigegangen sind.

Und jetzt lesen, lesen, lesen, ich bin sschon dabei, obwohl diesmal noch nichts von der  LL ungelesen auf mich warten und mir die österreichischen Verlage, die mir ja meistens die PDFs schickten, fast alle geschrieben haben, „Feiertag, (Dumpfie), wir melden uns dann wieder!“

2017-08-14

Gestern, heute, morgen

Bevor die deutsche und die österreichische Buchpreisliste bekanntgegeben wird, auf der ja sicher meine Bücher nicht zu finden sind, vielleicht wieder ein paar Gedanken über mein momentanes Schreiben.

Ich präsentiere meine inzwischen zweiundvierzig selbstgemachten Bücher, dann kommen noch drei sogenannte Verlagsprodukte und eine Menge Anthologien, wie in den letzten Jahren beispielsweise die von der „Linken Wort-Lesung“ am „Volksstimmefest“ hinzu im „Literaturgeflüster“ und werde da, wie ich denke, immer professioneller.

Gibt es da ja immer die „Vorschauen“ auf das neue Buch, wenn der Alfred, mein Lektor und Setzer so weit ist, daß er das Cover und den Buchtet hat, im Blog.

In letzter Zeit gibt es dazu ein Gewinnspiel mit drei Fragen, auch wenn die Resonanz darauf kein besonders großer Erfolg, sondern eigentlich gar keiner ist, erfährt man dadurch etwas, denke ich, über das Buch.

Ich stelle den ersten Satz ein und fordere seit vorgien Jahr meine Leser zu einem disbezüglichen Mimikry-Spiel auf, wo man dazu einen Absatz schreiben kann. Die stelle ich dann in den Promotionsartikel, wenn es das Buch dann gibt und ich es grinsend „Lachen!“, sagt der Alfred immer, in die Kamera hate und die Leser können raten, welcher Text der meine ist und das Buch gewinnen.

Beim nächsten, noch nicht erschienenen Buch „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, will ich auch eine Leserunde versuchen, das heißt, ich stelle fünf Bücher zur Verfügung und die, die sich melden, können dann Kommentare dazu abgegeben, so daß eine Diskussion entsteht.

Eine Selbstvermarktungsstrategie, die sich durch das Bloggen ergeben hat, denn ich mache ja meine Bücher, seit cirka 2000 selbst. Das heißt, ich lasse sie zu fünfzig Stück drucken, habe immer zwei in meiner Handtasche, um sie herzeigen zu können, lese daraus, wenn es sich ergibt, beispielsweise auf dem Volksstimmefest oder wo, man mich halt eingeladen hat oder ich mich selber einlade und in meinen Blog berichte ich auch immer sehr genau über meine Schreibprozesse.

Das ist meine Form mich zu präsentieren, da ich ja auf keinen Buchpreislisten stehe, keine Preise gewinne, keinen mich vermarktenden Verlag habe, etcetera und ich persönlich finde das sehr gut, auch wenn es mir irgendwie nicht gelingt damit aufzufallen und mein einziger Kommentierer oft ein Kritiker oder Troll ist, der dann vielleicht auch noch radikale Ansichten hat.

Ich denke, ich mache trotzdem weiter,  es ist halt so, wie es ist und wenn man, wie ich seit über vierzig Jahre literarisch schreibt und nein, ich nenne mich nicht „Hobbyautorin“, auch wenn ich von meiner psychologischen Praxis lebe und jetzt auch noch eine Pension bekomme, hat man da auch schon Routine.

Man wird natürlich auch ein bißchen ausgepowert, wenn man immer wieder auf zwanzig oder dreißigjährige Superstars trifft, die fast schon die Enkelkinder sein könnten und man eigentlich nicht verstehen kann, wieso man selber immer ganz unten bleibt.

Nein, ich verstehe es trotz meiner Recht- und Flüchtigkeitsfehler und meines realistischen Schreibens nicht, habe aber gelernt damit umzugehen und der Erfolg, die fünfundvierzig schon vorhandenen Bücher geben mir auch Recht.

So schreibe ich auch immer wieder Artikel wie diese, und das Selbstrefelktieren tut wahrscheinlich auch sehr gut, fühle mich ein wenig ausgepowert, denke manchmal, ich bin zu schnell, zu flüchtig, aber nein die Selfpublischer und die, die den Anspruch haben, jedes Monat ein Buch zu schreiben überholen mich und das will ich selber nicht, denn das wäre zumindestens für mich nicht gut.

Trztdem bin ich mi Schnitt in sechs Wochen mit dem Rohtext fertig und nein, denn schicke ich dann nicht in Druckerei, sondern lasse ihn erst vom Alfred korrigieren und schaue ihn dann selber noch endlos durch, auch wenn meistens  gar keine so großen Änderungen mehr entstehen und ja, ich habe in den vierzig Jahren schon sehr sehr viel geschrieben und was soll ich jetzt noch probieren?

Nicht schon wieder die x-te depressive Frau, die abends in  einer Pizzeria sitzt und ein Glas Wein vor sich stehen hat und ja, die gibt es wirklich und an der gehe ich vorbei, wenn ich am Abend von der „Alten Schmiede“ oder der „Gesellschaft für Literatur“ nach Hause komme und ja es ist ein Experiment daraus geworden, nämlich ein sogenannter Blogroman oder eigentlich eine Erzählung, nämlich achtzehn Geschichten, die ich im Mai und in Juni in meinen Blog gestellt habe, als ich mit dem „Bibliotheksgespenst“ fertig war und mich an das Neue machen wollte.

Aber schön der Reihe nach. Gestern, heute, morgen heißt der heutige Artikel in dem ich wieder ein bißchen in meine Schreibwerkstatt schauen lasse, denn da habe ich ja momentan drei Projekte laufen.

Das „Gestern“ ist das neue noch nicht erschienene Buch, von dem es die „Vorschau“ seit einigen Tagen gibt.

„Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, heißt der Roman oder ist es vielleicht doch wieder nur eine Erzählung?

Und der Titel ist mir einmal so eingefallen und passt dann vielleicht nicht so ganz wirklich zu dem Text oder doch vielleicht, denn die Dorothea Wewerka und die Karoline Prohaska, zwei Figuren aus dem Buch gehen ja ins Cafe oben, das es in der Hauptbücherei gibt, frühstücken und die Doroteha ist ein Bibliotheksgespenst, das heißt eine Frau, die dort wohnt oder schläft und das ist mir auch einmal so eingefallen, daß ich darüber schreiben könnte.

Auch das stimmt nicht wirklich, wie sich im Lauf der Handlung herausstellen wird, aber in der Schreibgruppe im Dezember, der letzten, die im Cafe Ludwig stattgefunden hat, habe ich da den Beginn der ersten Szene geschrieben und dann ist noch die Therese Schwarzenberg dazu gekommen, eine depressive arbeitslose Lehrerin, die in einen Bus nach Belgrad fährt und letztlich damit bis nach Berlin und wieder zurückkommt. Die ist die Freundin, der Bibliothekarin Karoline Prohaska und die politische Situation, nämlich die Bundespräsidentenwahl, die im letzten Jahr die österreichischen Gemüter und auch meines erregt haben, spielt auch eine Rolle, die und ein junger Identitärer den die Dorothea beim Mc Donald`s trifft und in der Hauptbücherei gibt es ein ausrangiertes Buch „Das heißt die „Viertagebuchfrau“ und das ist eine Erfindung.

Das heißt, das Buch nicht, das gibt es wirklich und ist mein fünftes Digibuch, aber, daß es in der Hauptbücherei steht, denn das gibt es ja normalerweise nicht bei den selbstgemachten Büchern.

Die Dorothea findet es aber, liest es in den Nächten und schreibt es dann auch um.

So weit so gut und mein nächstes, das dreiundvierzigste selbstgemachte Buch, das es demnächst geben wird und ich mich über eine Diskussion und diesbezügliche Leserunde sehr freuen würde und inzwischen bin ich schon beim „heute“, meinem derzeitigen „Work on Progreß“ den Blogroman oder Erzählung „Besser spät als nie„, denn wenn man schon soviele Bücher geschrieben hat, sucht man neue Wege.

Eigentlich habe ich schon mit den „Dreizeihn Kapitel“ damit angefangen. Da war die Idee, eine Person zu nehmen und im nächste Kapitel, eine zweite, bis man am Ende wieder bei der ersten angekommen ist. Ein Reigen ohne Sex also und ich habe mich auch nicht hgt wirklich daran gehalten. Aber seither beschäftigt mich die Frage, was ist und wie schreibt man einen Roman?

Das ist eine sehr interessante Frage und inzwischen ist auch noch meine sogenannte „Flüchtlingstrilogie“ entstanden, nämlich drei Bücher, wo es in jedem eine Fatma Challakai aus Syrien gibt und das zweite ist ein „Sommerbuch“ , das dritte ein „Adventkalender“ und eigentlich auch ein Blogroman, weil es im Dezember zunehmend je ein Kapitel daraus im Blog zu finden geben wird und jetzt das Experiment mit den Fortsetzungsgeschichten.

Da bin ich auch ganz zufällig darauf gekommen, weil ich eben „Nicht schon wieder eine depressibe Frau!“, dachte und mir den Mai und den Juni als sogenannte Schreib oder Recherchemonate vorgenommen habe, wo ich Material sammeln, aber noch nicht am Text schreiben wollte und, wie es der Zufall so wollte, ist da auch Annika Bühnemann mit ihrer zehn Geschichten Challenge dahergekommen und sie hat in dieser Zeit auch immer wieder Schreibimpulse in ihre Twitter- News eingestellt und die habe ich aufgegriffen und immer wieder eine Bloggeschichte daraus geschrieben, nach meinem Handlungsrahmen und mit meinen Personen, die ich inzwischen schon hatte, aber vollkommen unchronologisch und ich dachte, Ende Juni höre ich damit auf und beginne dann aus dem Material, das ich schon habe, den Roman zu schreiben. Aber schmecks, es waren in der letzten Juniwochen achtzehn Kurzgeschichten vorhanden und ich eigentlich mit der Geschichte, an der ich jetzt korrigiere und korrigiere, um die Recht- und andere Flüchtlingkeitsfehler auszumerzen, fertig und mein dreiundvierzigstes Selfie wird wieder ein sehr kurzer Text sein und ein bißchen anders, als sie danderen, denn erstens kann man die Geschichten schon jetzt im Blog finden.

In der Erzählung sind sie dann ein bißchen aneinander angepasst, aber inhaltlich kaum verändert, außer, daß die Slavenka ihr Praktikum in New York und nicht in Wien macht und bei dem kurzen, fünfzig Seiten Rohtext fehlt vieles, zum Beispiel die ganze Geschichte mit der „Unsichtbaren Frau“, die ja eigentlich auch hineinsollte.

Die ist da nur angedeutet und wird das Morgenprojekt werden, an dem ich, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin und im güngstigen Fall im November, damit ich endlich wieder einen „Nanowrimo“ machen kann, schreiben werde.

Da habe ich  bis jetzt nur ein paar  Notizen  in meinem Büchlein und es kann alles daraus werden. Die unsichtbare Frau kann die politische Situation, wir haben ja in Österreich wieder eine Wahl verfolgen. Sie kann auch die Herren Putin oder Trump in ihrem Schlafzimmern besuchen und sie kann auch eine Blogfigur sein, die von der Lily Schmidt und der Slavenka Jagoda gesteuert wird.

Sie kann in Konfrontration mit einem radikalen Blogger geraten, da habe ich ja auch einige Erlebnisse und die Idee, daß mein Blog einmal irgendwoentdeckt wird, schleppe ich auch schon sehr lange mit mir herum und da fällt mir in der letzten Zeit auf, daß ich so etwa fünfzig bis hundert tägliche Zugriffe mehr habe und, daß die aus den USA zu kommen scheinen.

Also sitzt da vielleicht ein Dichter und Universitätsprofessor und lauscht mit. Wäre zumindest eine Idee für einne Blogroman und sowas soll „Die unsichtbare Frau“ ja auch werden.

Da gab es, wie meine informierten Leser vielleicht schon wissen, schon einen Vorversuch bei der „Anna“, aber alles wiederholt sich ja und fließt, wie das so schbön heißt und man schreibt eigentlich immer den selben Roman, sein Leben lang, wie ja, glaube ich, Heimito von Doderer einmal sagte und ich das nur von ihm übernommen habe.

So weit so gut und wieder ein  Promotionsartikel,wo ich mich, mein Schreiben und meine Bücher ein bißchen genauer vorstellen und auch über mich selber reflektieren wollte.

Im günstigsten Fall brauche ich bis Ende Oktober mit dem Korrigieren des „Später-Textes“, was vielleicht auch dadurch begünstigt wird, daß ich ja derzeit ein wenig durch den Sommer trödle, auf den Rathausplatz oder zu den  O-Tönen gehe und zweites ja ab nächster Woche der erste Teil des großen Buchpreislesen beginnt oder auch nicht wirklich, denn gestern sind fünf Bücher bei mir eingezogen, von denen im allergünstigsten Fall höchstens zwei auf der Liste oder auch nicht wirklich stehen werden und eines iegt vielleicht schon seit einem Monat in meinem Badezimmer, mal sehen, ich bin auch hier gespannt.

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