Literaturgefluester

2021-01-18

Zwei tote Dichter in Dichterloh

Dritter Abend des diesjährigen „Dichterloh-Festivals“ und diesmal stellte Michael Hammerschmid, den 2006 verstorbenen Gerhard Kofler und den mir bisher unbekannten tschechischen Dichter Ivan Blatny vor und den 1949 in Bozen geborenen Gerhard Kofler kannte ich sehr gut, war er ja, glaube ich, nach Josef Haslinger bis zu seinem Tod Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung und da habe ich mit ihm, da ich ja in dieser Zeit sehr viele Veranstaltungen für die GAV organisierte, sehr gut kennengelert.

Kennengelert habe ich ihn, glaube ich, wirklich bei der ersten GV der IG-Autoren, bei der ich war, das muß etwa in den späten Achtzigerjahren gewesen sein und fand noch in der Annagasse in einem Pressezentrum statt, das Literaturhaus hat es noch nicht gegeben, da ist er, glaube ich, mit einer Aktentsche aufgetreten, hat ein Buch herausgenommen und das irgendjemanden, ich weiß nicht mehr genau ob der Gerhard Ruiss war, übergeben.

Ein sehr freundlicher, sehr kompromißbereiter Herr mit einem Schnurrbart und den hat auch Michael Hammerschmid erwähnt, seine Gedichte wurden nach seinem Tod, ich war auch auf seinen Begräbnis am Ottakringer Friedhof, das auch ein sehr kompromßbereites war, nämlich ein katholischer und ein evangelischer Priester und dann hat Robert Schindel noch das Kaddish gesprochen, in der „Alten Schmiede“ vorgestellt und ich war mit ihm oder mit der GAV auch einige Male in Mürzzuschlag bei einem Fest für Ernst Jandl, Gerhard Rühm und Friederike Mayröcker, mehrtägige Literaturfestivals, wo man dann bei den jeweiligen Abend- oder Mittagessen zusammengesessen ist und ich kann mich erinnern, daß ich da mit ihm und Marie Therese Kerschbaumer in das Brahms-Museum gegangen bin und dann mit ihm noch bei Kaffee oder etwas anderen zusammengesessen bin und ein Erlebnis habe ich auch gehabt mit dem der Dichter gar nichts zu tun gehabt hat, denn es war in einer Deutschstunde der Anna in der Rahlgasse, wo die Praktikantin ihrer Lehrerin, Alexandra Millner, Texte von Werner Kofler ausgeteilt hat und die Anna sagte „Da gibt es noch einen Gerhard!“ und Alexandra Millner fragte erstaunt „Woher kennst du den?“

„Von meiner Mutter, die ist nämlich in der GAV!“ und da hat mich Frau Millner zu einer Lesung in die Rahlgasse eingeladen. Aber das nur nebenbei. Seine zweisprachigen Gedichte habe ich öfter bei der „Lyrik im März“, die damals noch in dem berühmten Hörsaal eins, im NIG stattgefunden hat, gehört und als ich einmal im Bruneck war, ich bin ich ja öfter mit der Anna und dem Alfred in Obergeil in den Semesterferien gewesen und spazierengegangen bin, während die anderen Schifahren waren, ein Klofler-Bändchen, zweisprachig natürlich, ich glaube aus der „Herbstpresse“, mitgehabt und es dort gelesen und jetzt ist bei „Haymon“ ein Kofler-Band herausgekommen „in fließnden übergängen – in vasi comunicanti“ und Michael Hammerschnmid hat etwas von frühen Gedichtbänden, die in Trilogien erschienen sind, erzählt.

Der 1993 in Innichen geborene Sprachkunststudent Gerd Sulzenbacher, hat die italiensichen Gedichte gelesen, Michael Hammerschmid, die deutschen, eines im Südtiroler Dialekt gab es auch und eines, wo der Dichter von seinem Leben in zwei Sprachen oder seiner Entscheidung zwischen zwei Fußballvereinen, spricht und da habe ich Gerhard Kofler, den kompromißbereiten, wiedererkannt und dann ging es von Südtirol, der GAV und Gerhard Kofler zu einem gänzlich unbekannten Dichter, der ein sehr interessantes Leben hatte, nämlich den 1919 in Brünn geborenen Ivan Blatny, der in den Vierzigerjahren mehrere Gedichtbände herausgebracht hat und dann nach England emgirierte. Dort hat er den Rest seines Lebens in der Psychiatrie verbracht und dort wahrscheinlich ähnlich, wie Robert Walser, seine Gedichte unentwegt auf Klopapier geschrieben, wo sie dann vom Klinikpersonal entsorgt wurden.

Eine tscheschische Jrankenschwester hat sie dann gesammelt und jetzt wurden einige Gedichte von Jan Faktor und Anette Simon in der „Edition Korrespondenzen“ nochmals herausgegeben.

„Hilfschule Bixley“ heißt der Band und der 1951 in Prag geborene Jan Faktor und die 1952 in Berlin geobrene Psychoanalytikerin Anette Simon wurden zugeschaltet. Es gab einen Film über das Leben Blatny. Annette Simon stellte sein Leben vor und las dann aus den Gedichten und am Schluß gab es noch ein Gespräch zwischen den beiden und Michael Hammerschmid und ich habe wieder einen interessanten Dichter kennengelernt und einen, der mich, glaube ich, sehr geföerdet hat, weil er mir im Rahmen der GAV immer wieder Lesungen ermöglicht oder mich zu Organisationen zum Beispiel in St. Pölten, von wo ich mir der kleinen Anna vor über dreißig Jahren nach Wien gependelt bin, ermöglicht hat und morgen wird es mit Christian Steinbacher, auch ein engagiertes GAV-Mitglied, das ich bei den damaligen Generalversammlungen weitergehen, aber da habe ich eine Stunde und werde daher ins Literaturhaus ausweichen.

2021-01-17

Großdemo in Wien

Seit Weihnachten oder auch schon etwas früher, haben sich die Ereignisse zugespitzt. Die Zahlen, die bis Sommer relaiv gut waren, sind seit den Lockerungen gestiegen und gestiegen, so daß die Maskenpflicht wieder und die Registrierungspflicht in den Restaurants eingeführt wurde und im Oktober lagen sie dann bei neuntausend. Also leichter Lockdown ab November. Der wurde dann vershärft und Ende November überraschte Kanzler Kurz in der Pressestunde mit der Massentestidee, damit wir alle ungestört Weihnachten feiern können. Dagmar Belakowitsch von der FPÖ war dagegen „Dann sitzen Sie zu Hause in Quarantäne statt unter Christbaum!“

„Unverantwortlich!“, ätzten die Medien. Es gab die Diskussion, um die Freiwilligkeite und nur wenig Leute gingen hin.

„Das ist kriminell!“, hieß es in den Medien.

„Dann sind Sie schuld, wenn tausend Leute Ihren Arbeitsplatz verlieren!“

Und man empfahl sich vor Weihnachten testen zu lassen, damit man die Oma besuchen kann. Es gab die Weihnachtsverordnung, daß man zehn Leuten aus zehn Haushalten treffen kann und ab dem zweiten Weihnachgtsfeiertag wieder harter Lockdown und keine Silvesterfeiern und dann sind die Zahlen obwohl das lang befürchtet wurde gar nicht so sehr angestiegen, denn sie liegen jetzt schon lang zwischen ein- und zweitausend. Dann kam das Freitesten, denn Lockdown bis zum achtzehnten Jänner aus dem man sich raustesten hätte konnen, wenn nicht, muß man bis vierundzwanzigsten zu Hause bleiben und FFP2-Maske tragen. Die kam dann in den Gondeln, weil die Lifts mit großen Geschrei ab dem vierundzwanzigsten Dezember öffnen konntten. Eislaufen durfte man auch am Rathausplatz. Da bekam man einen Bewegungsmelder umgehängt und die Oppositon stimmte gegen die Gesetzesvorlage, wo das Freitesten eingeführt werden sollte. Man konnte dagegen Einspruch erheben. Ich gat es, die Seiten brach aber in den drei Tagen nach Silvester, wo man das konnte, zusammen und dann kam wieder eine Überraschung. Kein Freitesten, dafür Lockdownverlängerung bis vierundzwanzigsen und dann hörte man schon, in England gibts eine Virusmutante, die viel viel ansteckender ist und das ist jetzt auch nach Österreich gekommen oder soll das sein.

Das Freitesten wurde durch das Reintesten ersetzt. Was bedeutet, daß man ab dem vierundzwanzigsten Jänner nur mehr mit Test in Veranstaltungen, die dann öffnen sollten, gehen kann. Dorthin und in die Hotels, bei den Retaurant wußte man es nicht. Der Handel war auch dagegen und weil das englische Virus so ansteckend sein soll, kamen bald Gerüchte Verlängerung des Lockdowns.

Bis nach Ostern hieß es in Deutschland, wo der Lockdown auch verlängert werden soll und FFP2- Maskenpflicht in den Geschäften. Die soll jetzt nach dem vierundzwanzigsten kommen. Restaurants und Veranstaltungen zu, bis Ostern oder Februar, ansonsten FFP2 im geschlossenen Raum, solange bis die Zahlen bei tausend oder sogar bei siebenhundert liegen und de letzten Meldungen waren, daß der Lockdown am besten solange dauern soll, bis das Virus ganz verschwunden ist.

Das wird, denke ich, nie passieren und wenn ist dann sicher schon der nächste Virus da. Aber der Handel ist bis dahin zusammengebrochen und fordert schon sehr energisch, endlich aufzusperren, denn bis Ostern ist alles kaputt. Eine Wirtin hat das in Linz diese Woche schon getan und der droht jetzt dreißigtausend Euro Strafe und in den letzten Tagen war die Lockdownverlängerung und und die Erweiterung der Maskenpflicht das große Thema. In Deutschland soll man auch nicht weiter bis fünfzehn Kilometer seinen Wohnort verlassen dürfen und, ich glaube, sogar der Verkehr eingestellt.

„Ein bißchen verrückt!“, könnte man sagen und das scheinen sich auch die Leute zu denken, denn Anfang Jänner begann es mit den Demos oder den Spaziergängen, wie die jetzt heißen und man hörte, daß die Demos verboten werden sollen, weil das sind ja nur die Schwurbler, die Rechtsextremen, die Aluhutträger und Impfgegner und alle anderen, die vielleicht nur besorgt, um ihre Freiheit wären oder Angst um ihren Arbeitsplatz oder Geschäft haben, sollen sich hüten dort mitzugehen.

Demonstrationen wurden aufgelöst, aber die, die am Samstag um eins oder um zwei am Heldenplatz stattfand, gab es, nachdem sie einen anderen Veranstalter hatte. Da gibt es ja immer die Diskussion mit der Maskenpflicht, daß die Teilnehmer die nicht einhalten und deshalb verboten werden sollen, aber im Freien braucht man die nicht tragen, sondern nur den Abstand halten, was, wie ich gerade in Oe-24 höre, angeblich nicht so ist.

Ist es aber und die Regel ist nur der Abstand und den halte ich beispielsweise ein und ich bin, das wissen, glaube ich, meineLeser nicht rechtsexem sondern eher links oder kritisch und ich war auch auf dieser und auch schon auf einigen anderen Demostratonen aber so eine volle habe ich bisher nicht gesehen, das war schon fast wie bei den Donnerstagsdemonstrationen und ich kann bestätigen, daß ich lauter normale und vorwiegend junge Menschen dabei gesehen haben.

Zwanzig oder über zehntausend habe ich gehört und es war der ganze Heldenplatz, zwar mit großen Abstand, aber immerhin sehr voll. Es gab ein paar Reden und dann einen Marsch über den Ring, wo es wirklich, das stimmt sehr gedrängt war. Klar, wenn sich zwanzigtausend Menschen auf der doch begrenzten Straße drängen. Es ging vom Heldenplatz bis zum Schwarzenbergplatz, zumindst bin ich bis dorthin, beziehungsweise bis zum Stadtpark gekommen. Dann gab es einen Halt und eine Durchsage, daß man nicht vor die Polizeiwägen gehen soll. So bin lang herumgestanden und dann zurückgegangen und im TV gesehen, daß es ganz um den Ring bis zum Heldenplatz gegangen ist, wo jetzt die Abschlußkundgebung stattfand. Ausschreitungen soll es, habe ich im Oe 24 gehört, auch gegeben haben.

Ich kann nur betonen, davon habe ich nichts gesehen, nur ein paar Österreichfahnen und Blumen, aber die sind ja nicht verboten und ein Plakat, das ein Kind mit seiner Mutter trug, was mich sehr beeindruckt hat.

„Ich bin kein Corona-Leugner aber nicht blöd!“, ist darauf gestanden und das trifft, kann ich anfügen, auch für mich zu, daß ich denke, wo kommen wir hin, wenn das so weitergeht? Welche Masken und Sicherheitsabstände werden wir dann noch aufgebrummt bekommen? Denn wenn es jetzt einen Sicherheitsabstand von zwei Meter gibt, kann ich wahrscheinlich nicht mehr arbeiten und das wird in der Realität wahrscheinlich auch nicht funktioneren, von den Traumatisierungen der Kinder und dem, was sie versäumen, wenn sie nicht in die Schule kommen, ganz abgesehen und da hätte ich auch gedacht, daß das Problem gelöst ist, wenn alle geimpft sind, aber das scheint jetzt nicht zu sein, wenn da immer wieder ganz andere Viren kommen und man trotzdem Maske tragen muß und wahrscheinlich ohne Impfung auch nicht arbeiten oder irgendwohin gehen kann.

2021-01-16

Wieder zu den Bloggerdebutpreis-Empfehlungen

Filed under: Buchpreisbloggen,Literaturpreise — jancak @ 00:18
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Das was in dem letzten Jahr und noch in diesem am besten oder vielleicht auch als einziges klappte, ist meine Jurytätigkeit. Da gab es ja erst die „Ohrenschmaus-Jursitzung“, die Preisverleihung von 2020, die für Anfang Dezember geplant war, wurde ja verschoben und nach Weihnachten habe ich dann die restlichen drei Bücher, der heurigen Shortlist des „Bloggerdebuts“ gelesen. Zwei der fünf hatte ich schon gelesen und in der Bloggerjury bin ich ja schon seit 2016 dabe und habe mich seit dieser Zeit oder auch schon vorher intensiv mit den jeweiligen Jahresbebuts beschäftigt.

Meine Longlistempfehlungen habe ich auch immer gesammelt und an die Bloggerfrauen weitergegeben, beziehungsweise sie auf meine Longlist gesetzt, wo man auch immer sehen kann, weilche Debutbücher ich jeweils gelesen habe.

Für 2020 habe ich fünfzehn Longlistbücher auf meiner Liste und vierzehn davon schon gelesen und als die Shortlistbücher bekanntgegeben wurden, hatte ich auch schon meine Shortlistempfehlungen.

„Triceratops“, bei den „Verlassenen Kindern“ bin ich mir nicht mehr so sicher.

Leander Fischers „Die Forelle“ habe ich zum Zeitpunkt des Erscheinens der Shortlist gerade gelesen. Dann kam die Shortlist, wo ich zwei derBücher schon gelesen habe, die drei anderen waren mir mehr oder weniger unbekannt und Denis Ohde „Streulicht“ die mit ihrem Debut auf der Shortlist des DBbs gestanden ist und, glaube ich, auch den“ Aspekte-Debutpreis“ bekommen hat, wurde überall sehr gelobt und da war das Erstaunen der Leser, wie sehr Migratenkinder im Bildungsystem immer noch benachteiligt sind und ich habe gedacht, das ist doch nichts Neues. Das habe ich alles schon gelesen, das Buch aber sonst gut konzipiert gefunden.

Lucia Leidenfrosts „Verlassene Kinder“, das ich schon im Frühjahr gelesen habe, hat mich, glaube ich, sehr beeindruckt. Ein sehr poetisches Buch, das auch soziale Themen anspricht, aber eigentlich kein wirkliches Debut ist und mich gefragt, ob es auf die Shortlist kommen wird?

Dann habe ich „Hawaii“ gelesen, ein Buch von dem ich vorher nicht sehr viel, aber da nur Postives gehört habe und war einmal erstaunt, daß es sich dabei, um einen heruntergekommenen Stadtteil von Heilbronn und nicht um die berühmte Südseeinsel handelt.

Ein bißchen Dystopie war dabei, was mich ja besonderns in diesem Jahr sehr interessiert, es ist auch das Debut eines Sohnes einer türkischen Einwandererfamilie und da habe ich die Problematik dichter herausgearbeitet als bei „Streulicht“ gefunden.

Als viertes Buch habe ich Amanda Lasker-Berlins „Elijas Lied“ gelesen und war da von den Tabubrüchen, die die junge Regiestudentin da unerschrocken thematisiert, begeistert. Das „Down-Syndrom“, die Recherche in der neuen Rechten-Szene, nur die Verarbeitung des Themas Sex im Alter habe ich etwas zu aufgesetzt gefunden, obwohl der in den Altersheimen wahrscheinlich immer noch verboten ist. Auch, wie die drei Schwestern da einen Tag lang durch das Moor tappen habe ich künstlerisch und sprachlich gut gelöst gefunden.

Dann kam Buch fünf und das war schon optisch das Außenseiterbuch. Ich habe die Inhaltsangabe und eine Amazon-Rezension gelesen, die vielleicht auch von einem Blggerjurymitglied stammt, das das Buch abgebrochen hat, weil es sich beim Lesen nicht mehr ausgekannt hat, es aber als ein sehr anspruchvolles schwer verständliches Buch beschreibt. Habe es zu lesen angefangen, gedacht, Platz vier, war dann in der Mitte sehr begeistert. Der Monologstil, die Themen haben mir gefallen, verstanden habe ich auch nicht sehr viel und es hat sehr lange gedauert, bis sich der Inhalt mit der Beschreibung deckte, also doch drei Punkte und der Würfel muß her.

Also voila und wieder betone ich, es kann immer alles ganz anders sein und alle drei Bücher und natürlich auch die anderen, die auf der Longlist stehen sind lesenswert und habe ich es schon geschrieben, ich bedauere natürlich, daß keine Selfpublisher-Bücher auf die Liste kommen können und da auch noch dieses Vorurteil besteht, aber gut, das kann ich zumindestens jetzt noch nicht verändert.

Also fünf Punkte für „Elijas Lied“, weil ich mich die Tabubrüche, die Themenauswahl, das sensible Beschreiben des Leidens unter der erzwungenen Kinderlosigkeit Elijas, weil Downsyndrom-Betroffene immer noch keine Kinder haben dürfen, die neuen Rechte-Szene und auch der Tag, der Schwestern, in dem Moor sehr beeindruckt haben und man von der jungen Frau in dem Buch Dinge erfahren kann, die in anderen Büchern nicht zu finden sind.

Drei Punkte für Cihan Alcars „Hawaii“, weil mich das Leben der jungen Deutschtürken sehr interessiert und mir auch die Genreübergreifungen des Buches sehr gefallen hat und mich das Buch mehr als Denis Ohdes „Streulicht“ angesprochen hat.

Ein Punkt für Lucia Leidenfrost „Wir verlassenen Kinder“, weil ihr Buch sowohl sehr poetisch als auch sehr sozialkritisch ist und das auf eine ganz besondere Art und Weise wiedergibt.

Abschließend möchte ich das Lesen von David Mischs „Schatten über den Brettern“ noch einmal empfehlen und dem Buch vielleicht auch noch eine Überarbeitung wünschen, weil das Lesen so wirklich nicht ganz einfach war, ich es aber trotzdem für sehr interessant halte.

Und nun zu den Gewinnerinnen und dazu wie sich die anderen Blogger entschieden haben:

Da hat natürlich, wie erwartet Deniz Ohdes „Streulicht“ gewonnen, gefolgt von Lucia Leidenfrust, dann überraschend, weil es ja sehr kritisiert wurde, „Elijas Lied“ und „Hawaii“, zum Schluß kommt David Misch, dessen Buch ja sehr ungewöhnlich ist und dem man sich sehr ambilavent nähern kann. ich gratuliere und am Abend wird es noch einmal eine „Zoom-Sitzung“ der anderen Blogger geben.

2021-01-15

Ohrenschmaus-Jurysitzung per Telefon und Zoom

Filed under: Literaturpreise — jancak @ 18:34
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Seit einem Jahr ist ja alles anders, Literaturveranstaltungen und Lesungen finden per Livestream statt und sind per You tube anzusehen, ich war seit Oktober bei keinen Liveveranstaltungen, habe im Jahr 2020 nirgends gelesen, meine Lesung bei der Poet-Night wegen der Maske abgesagt und auch die Einladung in das Sktiptorium ins Stift Seitenstetten, wo ich mich mit „Noahs Fest“ beschäftigen hätte sollen

„Buchpreis“ habe ich aber gelesen und sehr viel geschrieben, zwei CoronaBücher sind entstanden. Am Dritten corrigiere ich eifrig und eine Unmenge an Corona-Texten gibt es auf meinen Blog, die wahrscheinlich zu einem dritten „Literaturgeflüster-Buch“ werden könnte.

Wo die Reise hingehen wird, weiß man nicht, weil ja trotz Impfung, die schon seit Jänner stattfindet, der Lockdown bis Ostern verlängert wird und man demnächst nur mehr mit FFP2-Maske einkaufen wird können, obwohl die Zahlen trotz Massentests eigentlich nicht steigen. Aber da gibt es die neue Virus-Variante und alle fürchten sich, die Wirtschaft geht noch mehr den Bach hinunter und auch Lesungen und andere Veranstaltungen soll es bis Ostern keine mehr geben. Da hilft offenbar das Freitesten, das so progagiert wurde, auch nichts.

Ob die „Buch Wien“ stattfinden wird, weiß man nicht, die Leipziger Buchmesse soll es im Mai geben, aber da ich ja keine Maske tragen und keine Tests machen will, wird sie für mich wohl auch nur Online stattfinden und so habe ich mein literarischen Requiem eigentlich schon gehalten. Das heißt, so ganz auch wieder nicht, denn wenigstens an diesen Freitag geht es bei mir sehr literarisch ab, nämlich zwei Jurysitzungen an einen Tag, denn ich habe ja kaum Preise und auch keine Stipendien bekommen, bin aber in zwei Jurien. Seit 2016 in der des Bloggerdebuts und seit 2007 in der des „Ohrenschmauses-Literatur von und mit Menschen mit Lernschwierigkeiten.“

Der heurigen Bloggerdebutpreisträger wurden heute jauf der Debutseite bekanntgegeben und wenig überraschend, Deniz Ohde die „Aspekte-Preisträgerin“ hat den Preis, gefolgt von Lucia Leidenfrost gewonnen. Mein diesbezüglicher Artikel wird nach Mitternacht erscheinen. Denn richtig heute gab es noch eine anderes literarisches Event, nämlich die „Ohrenschmaus-Jurysitzung. Der Preis hätte zwar schon Anfang Dezember vergeben werden sollen, wurde aber Corona bedingt verschoben und es gab auch viel weniger Texte die eingericht wurden.

Das ist interessant, denn ich enerinne mich an die Jurysitzung vor zwei Jahren, wo die Jurymitglieder, ob der hohen Anzahl der Einreichungen klagten, das schaffen wir nicht. Diesmal waren es nur siebenundzsiebzig Einreichungen. Es sind ja, glaube ich, auch viele Werkstätten, wo die Texte geschrieben werden hättten können, geschloßen und auch sehr interessant, Corona war das große Thema, das viele der Einreichenden beschäftigt hat.

Es gibt neue Jurymitglieder und eine neue Organisatorin, die Franz Joseph Huainig unterstützt. So sind Barbara Rett und Franzobel verschwunden. Dafür besteht die Jury außer Felix Mitterer, Heinz Janisch und mir, jetzt auch aus Günter Kaindlstorfer und Vea Kaiser, die ja heuer auch erstmals Jurymitgleid beim „Bachmann-Preis“ ist und die Jursitzung wurde nicht live, sondern per Zoom abgehalten und damit habe ich bekanntlich meine Schwierigkeiten, nämlich einen alten Browser, kein Mikro und meistens keinen Ton, so daß mich Franz Joseph Huainigg und Estiverli Rafyi angerufen haben, damit ich meine Vorschläge abgeben konnte. Günter Kaindlsdorfer und Vea Kaiser waren online. Heinz Janisch hat seine Vorschläge geschickt und wir waren uns bald einig und hatten eigentlich viele Übereinstimmungen.

Die Pfreisverleihungen wird am zweiundzwanzigsten März ohnePublikum im Studio 44 und da werden ja immer Laudations gehalten, um die mich mich ja immer reiße, halte ich ja solche gerne, habe auch einige für Peter Gstöttmeier, dem Dauersieger gehalten.

Aber diesmal ist es schwierig, denn mit Maske gehe ich ja nicht hin und ohne Maske geht es nicht. Also keine Laudatio und die Preisverleihung im Livestream ansehen. Macht ja nichts, denn es wird noch eine Jurysitzung geben, denn einen Sonderpreis oder eine neue Ausschreibung, daß man noch Texte zum Thema „Mut“ einreichen konnte, wo dann die besten für die Zotter-Schokolade ausgesucht werden sollen. Also spannend und weiter meinen Text korrigieren, mich auf die morgige Großdemo vorbereiten, hoffentlich werde ich dort nicht verhaftet, denn am Abend gibt es noch ein Treffen der Bloggerjury um sich über die Preisverleihung auszutauschen.

2021-01-14

Überarbeitung der Romanideen

Bis zum siebzehnten Jänner kann man sich ja noch zur Jurenka Jurks „Ausbildung zum Romanautor“ oder ARA 21 anmelden und da gibt es vorher immer viele Webinare, an denen ich, die ich, die ja dazu lernen will, immer eifrig teilnehmen.

So gab es ja in den ersten Jännertagen den fünf Tagekurs „Plan dein Romanjahr“, dann wurden die acht Stufen des „Romanfahrplans“ vorgestellt. Am Dienstag gabs noch eine Plauderstunde mit ehemaligen Teinehmern, das ich wegen dem „Dichterloh-Festival“ versäumte. Auf der Website kann man es sich aber, glaube ich, noch anschauen und heute wieder ein Webinar zum „Abklopfen seiner Romanideen“.

Dieses Webinar gabs, galube ich, schon im letzten und vorletzten Jahr, wo ich ja, glaube ich, die „Magdalena Kirchberg“ und das „Frühlingserwachen“ schrieb oder plante und jetzt überarbeite ich ja meinen achten „Nanowrimo“ und dritten Corona-Text „Mathilde im Coronaland“ und habe da klaube ich auch noch einiges abzuklopfen, beziehungsweise einiges stringenter zu machen.

Im Okotber gab Jurenka Jurk einen Überarbeitskurs und dazu einige Webinare, wo man lernen kann, wie man sein Rohkonzept überarbeiten kann und soll?

Da habe ich mir die Webinare angeschaut und war etwas ratlos, hatte ich bezüglich der „Mathilde“, die ich ja im November schreiben wollte, noch nichts, was ich überarbeiten hätte können, hatte ich ja nur eine ungefähre Ahnung, daß ich über Corona einen dystopischen Roman in dem es, um eine Maskenverweigererin geht, schreiben wollte, aber darüber hinaus hatte ich noch nicht viel Ahnung, wie ich da in die Dystopie kommen soll. Soll ich über die spanische Grippe schreiben? Über das Tabgebuch der Großmutter, die daran verstorben ist oder über das Leben im Nichtgeimpften-Ghetto schreiben? Ich hatte da, glaube ich, gerade die zwei Briefe und dachte, was soll ich da überarbeiten, wenn ich noch keine Handlung habe und noch nicht wirklich weiß, was ich da schreiben soll?

inzwischen ist mein Rohkonzept fertig, da war ich ja nachdem ich schon im Oktober, ich glaube, bald nach Frankfurt begonnen habe. Mitte November, als der strenge Lockdown bei uns losgegangen ist. Und habe dann eigentlich recht lustlos das ganze ein oder zwei mal durchkorrigert, dazwischen liefen die Corona-News die mich ja sehr interessieren und die auch sehr aufregend waren. Wie schaut das Freitesten aus? Wird der Lockdown bis Ostern verlängert? Darf man nicht weiter als fünfzehn Kilometer seinen Wohnort verlassen? Alles eigentlich recht seltsam klingende Dinge, wenn man den Hintergrund nicht weiß und dachte, ich soll oder will die Freude an meinen Text wiederfinden, weil es da noch einiges zu überarbeiten gibt, damit am Ende ein halbwegs guter Text wird.

Inzwischen habe ich das, glaube ich, auch erreicht, beziehungsweise korrigiere ich das jetzt Szene für Szene bis das Ganze sitzt und ich das, was ich noch ausbessern muß, verbessert habe und bin dabei, glaube ich, im Monat Juni, wo die Mathilde ins Cafe Prückl geht und die Rosa und die Mar von Gänselhäufel kommen und habs, glaube ich, jetzt ein bißchen flüßiger, aber einige Hunde habe ich sicher noch drinnen, wo ich noch einiges abklopfen muß und habe mich auf das Webinar sehr gefreut, obwohl es mir jetzt ja umgekehrt als im Oktober geht. Denn jetzt bräuchte ich eher das Überarbeitungsseminar, denn die Romanidee ist schon da und das Rohkonzept fertig.

Es waren auch interessante Themen, die Jurenka Jurk mit ihren Teilnhmern diskutieren, die viele Fragen stellten. Da hieß es, daß man sich ein Thema suchen soll, das einem liegt, damit man an der Stange bleibt und bereit ist ausdauernd daran zu arbeiten. Dann natürlich, daß man, wenn man das Ganze veröffentliche will, den Markt abklopfen soll und dann natürlich das Werkzeug lernen, beziehungsweise dem Romanfahrplan folgen, was meine derzeitige Überarbeitungsproblematik betrifft, streiche ich derzeit den Verlagsnamen heraus, wo die Rosa hospitiert, die Beziehung zwischen Rosa und Benedikt kann wahrscheinlich noch mehr Schwung gebrauchen,und die Mar-Transgeschichte muß ich sicher auch noch . beklopfen. Aber wichtig, der Spaß ist da, ich korrigiere langsam, denn morgen erwarten mich ja zwei Jursitzungen, beziehungsweise, die des „Ohrenschmauses“ und der Bloggerdebutpreisträger wird auch bekanntgegeben. Aber wenn ich mich an den Text setze, dann gefällt er mir wieder und ich denke, ich werde ihn schon so hinbekommen, daß der fertig wird.

Das Ende des Romans wurde bei Jurenka Jurk auch besprochen und etwas, wo ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten habe oder nicht professionell bin, nämlich, daß die Idee „bigger than live“ sein soll und das ist das Corona-Land meiner Mathilde vielleicht nicht so ganz, denn da ist die Dystopie wahrscheinlich viel zu realistisch. Ist aber so und die kleine Lia wird es später vielleicht interessieren. Also ist es eher ein chronologisches Schreiben und da habe ich immer ein bißchen Angst, daß man das eigentlich nicht soll oder ich immer höre, daß ich viel zu banal schreibe. Es ist, wie es ist und schreibe so gut, wie ich es kann und das zweite Corona-Buch auch schon erschienen und ich habe die ersten zwei Bücher auch an das Literaturhaus und an Herrn Huez geschickt, denn die Hoffnung stirbt ja zuletzt und so ganz gebe ich offensichtlich doch noch nicht auf.

2021-01-13

Oberkampf

Filed under: Bücher — jancak @ 00:18
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Jetzt kommt der erste Roman in diesen Jahr und der zweite des 1967 geborenen Hilmar Kute von dem ich schon „Was nachher so schön fliegt“ glesen habe, was mir gut gefallen hat. Bei „Oberkampf“ bin ich mir nicht sicher, obwohl es spannend zu lesen war, viele aktuelle Bezüge und schöne Bilder hat, aber eigentlich passiert zwar viel, aber das ist vielleicht banaler, als es der Klappentext verspricht.

Da ist Jonas Becker, ein Agenturbesitzer, der eines Tages beschließt, seine Agentur der „Klugen Köpfe“, die er in Berlin betrieb, aufzugeben, seine Freundin Corinna zu verlasssen und nach Paris zu ziehen, um dort das Leben des berühmten aus Wien stammenden Dichters Richard Stein zu beschreiben.

Es fängt spannend an, wie Jonas mit seinen Rollkoffer in Paris ankommt. Es ist mitten in der Nacht, so kommt er zunächst nicht in sein Appartement, das sein Verlag für ihn in der Rue Oberkampf gemietet hat. Er geht in ein Bistro und lernt dort ein paar junge Leute kennen, eine davon ist Christine, die später seine Freundin wird und als er am nächsten Morgen Kaffee in einem Bistro trinkt und da ein schönes Bild eine Frau mit bunten Zigaretten beobachtet, die ihn später anschreit, als er eine von ihr eine schnorren will, erfährt er von seinen früheren Partner Fabian, es ist etwas Schreckliches geschehen und damit ist der Anschlag auf Charly Hebdo gemeint. Er läuft hin und man denkt, das ist jetzt die Handlung, darum geht es in dem Buch, aber es geht nach einigen Anspielungen auf Michel Houellbeques „Unterwerfung“ weiter.

Er geht mit den saufenden Stein essen, der scih von ihm Champagner bestellen läßt und ihn dann auffordert mit ihm nach Amerika zu reisen, um dort seinen Sohn zu suchen. Der heißt Elias nach Elias Canetti, ein Freund von Stein, ist aber, wie sich herausstellen wird, nicht sein Sohn sondern, der von einem Herrn Altenberg aus Wien, der einen berühmten Vater hat, sein Freund und Expartner Fabian, der sich inzwischen mit seiner früheren Freundin Corinna befreundet hat, bringt sich um und das Buch, ein Interview, will es Stein, kann er auch nicht schreiben oder hat Schwierigkeiten dabei und mit seiner Freudnin Christine geht er am Schluß in ein Konzert.

Eine ein bißchen zerfledderte Handlung, die im Klappentext, als „Hilmar Klute schreibt über den Zauber der Literatur genauso über die Flüchtigkeit unserer Existenz. Dabei gelingt ihm ein Buch voller Sehnsucht und Melancholie, Komik und Schrecken.“

Das habe ich nicht ganz so empfunden, beziehungsweise ist mir das etwas zu hoch beschrieben. Die Welt der Literatur und die der Bücher, was ich ja sehr mag, ist aber sehr schön beschrieben. Es gibt viele Anspielungen, der Waldheim-Skandal kommt vor und das Attentat von Charl Hebdo, was eigentlich der Aufhänger ist, verschwindet irgendwie in der Banalität des lebens.

Ein Intellektueller trennt sich von seiner Frau, steigt aus, findet eine neue Freundin, fliegt nach Amerika und scheitet schließlich an seinem Auftrag sich als Biograf zu betätigen.

Alles sicher schon vorgekommen und Hilmar Klute hat, glaube ich, auch einige Zeit in Paris gelebt und dort wahrscheinlich auch Studien zu diesem Buch gemacht.

Ein wenig mehr auf das Attentat oder die Pariser Situation bezogener Plot hätte wahrscheinlich nicht geschadet, habe ich ich ja vor zwei Jahren auch die drei Teile „Subotex“ gelesen oder wo Charly Hebdo draufsteht, sollte es vielleicht auch enthalten sein oder darum gehen.

2021-01-12

Gesellschaft poetisch verändert

Zweiter Abend des Lyrikfestivals „Dichterloh“, wo Michael Hammerschmied in der „Alten Schmiede“ saß und die ausgewählten Autoren aus Berlin und Moskau zugeschaltet waren und das Publikum, die zwanzig bis dreißig Livestream-Zuschauer irgendwo in ihren Wohnzimmern und das ist ja auch eine interessante Art der Literaturveranstaltungen, wenn auch etwas gewöhnungsbedürfig und auch etwas anders, da man sich aber ja in Zukunft wahrscheinlich freitesten wird müssen, wenn man in die „Alte Schmiede“ will, werde ich mich wohl daran gewöhnen müssen und habe heute wieder zwei interessante Dichter und eine Dichterin kennengelernt.

Der Erste ist der 1987 in Berlin geborene Max Czollek von dem ich auf der Buchmesse Frankfurt, glaube ich, schon einiges gehört habe, hat er doch 2018 „Desintegriert euch“ geschrieben. Als Lyriker war er mir bisher unbekannt. Michael Hammerschmid führte ihn aber wieder enthusiatśtisch ein und der junge Mann mit rosa Kapperl und schwarzen Pulli war das auch, zeigte sein in Berlin erschienenes Büchlein „Grenzwerte“, wo es stark um das jüdische Leben ging und auch darum, daß „Amoz Oz“ schon wieder einmal den „Nobelpreis“ nicht bekommen hat und dann immer wieder die „Typologie der Hitze“, das Gespräch mit Michael Hammerschmid war dann auch sehr interessant und dann kam ein Sprung und eine Überraschung, denn die 1971 in Skopje geborenen Lidija Dimikovka tauchte auf einmal live neben Michael Hammerschmid auf und ich hatte schon spekuliert, daß der Platz, Wasserglas und Mikrofon für den Übersetzer Alexander Sitzmann reserviert war. Ihr bei der „Parasitenpresse“ erschienenes Büchlein heißt „Schwarz auf weiß“ und das habe ich ja, als das für den Frühling geplante Festival Corona bedingt verschoben werden mußte, bei einem Gewinnspiel gewonnen, von dem ich gar nicht gewußt habe, daß man sich noch beteiligen konnte und so konnte ich die auf mazedonisch und deutsch gelesenen Gedichte schwarz auf weiß mitlesen, beziehungsweise erraten, welches Gedicht, die Autorin gelesen hat. Swoboda heißt Freiheit, das wußte ich und dieses Gedicht war im dritten Teil des sechsundsechzig Seiten Büchleins enthalten. Lidija Dimkovska hat vier Gedichte aus dem dritten Teil „Interpunktion des Lebens“ gelesen.Der erste heißt „Summa Summarium“ da gibt es ein Gedicht namens „Würfel“, das Michael Hammerschmid in seiner Einleitung erwähnte. Beginnen tut das Buch mit dem Gedicht „Mein Grab“ Jeden Tag betrachte ich mein Grab im Hof, inbegriffen im Kaufpreis des Hauses“.

Daran schließt sich sehr beeindruckend „Wie ist es“ „Ein Kind von Eltern zu sein, die im Krieg umgekommen sind, ein Kind von Eltern zu sein, die sich haben scheiden lassen, oder ein Kind aus Afrika auf einem überdimensonalen Plakat, in einem Behindertenheim zu leben“.

„Beim jüngsten Gericht“ geht es um das Sterben.

„Mit der Zeit hörte meine Frau auf, mich zu küssen, mein Kind mich zu umarmen….

Eine Zeit lang küßte ich meine Frau noch, umarmte mein Kind…

Aber irgendwann hörte ich selbst auf meine Frau zu küssen, mein Kind zu umarmen…

Meine und eure Welt trennt ein Grabstein. Darunter spüre ich von Zeit zu Zeit, wie obend jemand schluchzend eine kerze für mich anhzündet, aber ich weiß nicht wer von euch.“

„Summa Summarum“ ist das letzte Gedicht in der ersten Abteilung, von der „Korrespondenz mit der Welt“ geht es zuerst quergedruckt zum „Wannseer Diptychon“, ein „Todesgedicht“ und einen „Gefängnisbrief“ gibt es auch.

In der „Interpunktion des Lebens“ gibt es den von Michael Hammerschmid erwähnten „Syrischen Morgen“, den „November in Graz“, wo Lidija Dimiskovska vielleicht einmal ein Stipendium hatte „Den November in Graz erleben“. Das Gedicht „Asylanten“ „Unter der Erde befindet sich das größte Asylantenheim. Dort sind die Selbstmörder untergebracht, Emigranten ins Jenseits“ hat Lidija Dimiskovska auch gelesen. Und das titelgebende Gedicht lautet „Zuhause Vaterland. Sprache.Stammbaum. Individuelles und kollektives Gedächtnis. Archetypen. Atavismus. Unvergleichbarkeit.“

Sehr beeindruckend das Buch und Lidija Dimkovska sagte im Gespräch, daß ihre Gedichte sehr realistisch sind und ich habe mich sehr gefreut, eine mir bisher unbekannte Dichterin kennengelernt zu haben, die, glaube ich, schon einmal beim „Dichterloh Festival“ gelesen hat, durch deren Buch ich mich nach der Veranstaltung in der Badewann durchgelesen habe.

Dann ging es nach Moskau, nämlich zu dem 1939 in Sibirien geborenen Wjatscheslaw Kuprijanow, der auch als Übersetzer tätig ist und beispielsweise Hölderlin und Jandl übersetzt hat und daher ausgezeichnet Deutsch spricht. Er ist auch auf Deutsch offenbar besser als im Russischen mit Büchern vertreten, obwohl ich im Netz gar nicht so viel über ihn fand. Das Gespräch und die Lesung wurde voraufgezeichnet. Daher wieder Überraschung, ein völlig veränderter Michael Hammerschmid, nämilich mit sehr kurzen Haaren, während er jetzt ein wenig bärtiger ist und der Autor las sich selbst auf Deutsch und Russisch. Das erste Gedicht handelte von Wölfen. Da heulte der Autor regelrecht, was Michael Hammerschmid dann als singen interpretierte. Einige Geidchte wurden auch von Gerald Bisinger übersetzte. Deshalb winkte dessen Sohn August schön maskiert nach Moskau in den Schirm und der Autor hielt seine deutschen Bücher hinein, erzählte vom literarischen Kolloquium, wo er offenbar als Stipendiat war, beantwortete Michael Hammerschmids Frage, ob er von Daniil Charms beeinflußt wurde.

Sehr beeindruckend der Abend und sehr unterschiedlich die Texte der Autoren, die allesamt sehr sozialkritisch waren, was in der Lyrik ja eigentlich nicht unbedingt so üblich ist und am nächsten Montag geht es mit einer kommentierten Lesung von Gerald Kofler und Ivan Blatny, die beide schon gestorben sind, weiter.

2021-01-11

Zur Genauigkeit poetischer Existenz

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:02
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Das Lyrikfestival „Dichterloh“, das es seit einigen Jahren kuratiert von Michael Hammeschmid in der „Alten Schmiede“ gibt, hätte eigentlich im Frühjahr stattfinden sollen.

Coronabedingt war das natürlich nicht möglich und wurde auf den Jänner verschoben und da kann es, weil wir uns ja im zweiten, dritten oder was auch immer Lockdown befinden, natürlich auch nicht live und mit Publikum stattfinden, also setzte sich Michael Hammerschmid vor den Laptop, hielt die Einleitung, daß es da vom elften bis sechundzwanzigsten Jänner einige Veranstaltung geben wird, wo die verschiedensten alte und junge Dichter aus den verschiedensten Ländern, vorgestellt werden.

Dann kam er zu der 1950 in Chemnitz geborenen und in Leipzig lebenden Angela Krauß, eine Freundin von Kerstin Hensel, glaube ich, die den „Bachmannpreis“ gewonnen hat und von der ich in meinen Regalen auch einige Bücher, wie die „Überfliegerin“, „Kleine Landschaft“ und die „Milliarden neuer Sterne“ liegen habe und sagte, nach dem er sie und ihren bei „Suhrkamp“ erschienenen Band „Der Strom“, der, glaube ich, in sechs Teilen, sowohl lyrische, als auch Prosatext enthält, vorstellte, „Hallo, Angela, ich freue mich, daß du da bist!“ und ich dachte „Oh-?“

Dann kam man aber in das Wohnzimmer einer strahlend lächelnden Autorin, die mit großen Enthusiasmus aus ihrem blauen Buch las, in dem es, um einen Mäzen, der Veränderung der Welt, um ein französisches Restaurant und vieles anderes geht. Auch Michael Hammerschmid war begeistert von dem Schwung und erkundigte sich bei derAutorin, wie sie zu ihren Gedichten käme und Angela Krauß antwortete ihm, daß es ihre Lebensform sei und las am Schluß noch eines von ihren sieben Gedichten, das, glaube ich, im letzten Teil enthalten ist und sagte dazu, daß das die sieben Sachen wären, die man auf die Flucht, etcetera, mitnehmen würde. Der Koffer, der bereit stünde mit den sieben Sachen und las dann noch das Gedicht „Vorfreude“, das sozusagen auf die Vorfreude auf den 1939 in Oslo geborenen Dichter Jan Erik Vold und seine „Träumemacher Trilogie“ übersetzt von Walter Baumgartner, hinwies und der Dichter las zuerst auf norwegisch drei Mediationen. Die Erste trug den Titel „Schnee“, dann ging es, um das Wasser und der dritte Text hieß „Gottesrepertoire“, die dann von Michael Hammerschmid auf Deutsch gelesen wurden.

Jan Erik Vold hat auch die Tagebücher der jüdischen Emigrantin Ruth Meyer herausgegeben und ich habe wieder zwei interessante lyrische Stimmen gehört. Angela Krauß habe ich ja schon ein bißchen gekannt, auch wenn ich die Bücher noch nicht gelesen habe.

Jan Erik Vold war mir ziemlich unbekannt und morgen geht es unter anderen mit der mazedonischen Dichterin Lidija Dimiskovka weiter, deren Gedichtband „Schwarz aufWeiß“ ich ja im Frühling bei den Gewinnspiel auf der „AS-Facebookseite“ gewonnen habe, obwohl ich mich ja gar nicht wirklich daran beteiligt habe.

2021-01-10

Kalender, Kalender

Das neue Jahr hat angefangen, wir sind von Harland nach Wien zurückgekehrt, die Weihnachtssachen sind weggeräumt und die neuen Kalender aufgehängt. Ich bekomme ja schon seit Jahren vom Alfred zu Weihnachten immer zwei Literaturkalender und zwar einen mit „Momenten der Hoffnung“, wo am Cover die Nobelpreisträgerin Tomy Morrison und in es in der ersten Woche Albert Camus zu sehen ist. Früher was der „Arche-Kalender“, jetzt ist er von der Edition momente“ und dann auch schon seit einigen Jahren, der von „Aufbau“, da sieht man Susan Sonntag am Cover und in Woche eins ist Yoko Tawada zu sehen, die ja glaube ich in Klagenfurt gelesen hat, als ich 1996 einmal dort zusehen war.

Diese beiden Kalender hängen immer in meinem Vorzimmer und da hängt schon seit einigen jahren der „Immerwährende Fleischerkalender“ mit Bildern von Oliver Ottitsch, den man ewig verwenden kann und da ist heuer, das heißt schon im letzten Jahr vom selben Autor im „Holzbaum-Verlag“ Oliver Ottitsch „Tierischen Versagen – Hunde Cartoon-Kalender 2021″ dazu gekommen, der jetzt in meinem Spielzmmer hängt und da sieht man am Cover einen blinden Nann mit Kinderwagen an einer Eisbude vorüber gehen, wo sich eine Frau ihr Stanizel holt und das Hündchen schaut ihr inzwischen unters Röckchen. Im Jänner sieht man dann den Dealerhund „Keine Angst erwill nur dealen!“, im Februar markiert Rocco einen Baum, im März twittert das Jägerhündchen „Keine Sorge er hat bereits die Twitterung aufgenommen!“. Im April gibts die Tiersprechstunde und im Mai schaut der Killerhund in einen Kinderwagen, uje, uje. Im Juni wird mit dem Panzer vor dem Hund gewarnt und im Juli fliegt die Kokusnuß auf das Hündchen. Das Augustbild kennen wir schon, denn da wird ja Eis gegessen. Im September fährt der Kampfhund Auto und die Polizisten wissen nicht, was siemachen sollen? Das „Sackerl fürs Gackerl direkt am Dackerl!“, das im Oktober kommt, habe ich, glaube ich, schon gesehen und im November, meinem Geburtstag, fehlt dem der in die Luft schaut, irgendwie derHund und im Dezember wird vorgelesen „Der Mensch ist des Menschen Wolf“ und „Der Hund des Menschen Mensch“ und wir haben wieder den neuen Ottisch und natürlich auch den alten, der uns durchs Jahr begleitet.

Dann gibts noch den Augustin-Kalender, derzwar nicht speziell literarisch ist, aber schöne Bilder hat, Antons Blitzsteins-Kalender, den er uns immer beim „Ohrenschmaus“ verkauft, fehlt diesmal Corona bedingt, gab es ja noch keine Preisverleihung, sondern erst in ein paar Tagen, die Jurysitzung und wieder nicht literarsch aber mit schönen Fotos gibts einen aus Worpswede und da ist ja ein bekanntes Künstlerdorf in dem ich zwar noch nie war, aber der Alfred im Oktober, als man gerade noch nach Deutschland fahren konnte und da hat er ihn mir mitgebracht.

Dann gibt es noch die Bildkalender der St. pöltner SPÖ, da ist ja am vierundzwanzigsten Wahl und noch die der Hilfsorganisationen für die ich regelmäßig spende oder die Spenden von mir wollen, den Kalender für meine Termine und den für die Tasche, damit ich meine Termine auch in Harland nachsehen kann, den die Bank Austria jetzt wieder hat. Es wird also zumindestens übersichtsmäßig ein gutes neues jahr in dem man sich orientieren können sollte.

2021-01-09

Drei Fliegen

Filed under: Bücher,Uncategorized — jancak @ 00:55
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Jetzt kommt die ideale Buchbegleitung zum neuen Romanschreibjahr, nämlich Nico Bleutges „Drei Fliegen – über Gedichte.“

„In seinen Essays und Skizzen taucht Bleutge in die Sprachwelten anderer Dichter und Dichterinnen ein und bringt dabei zugleich Gedanken über das eigene Schreiben an die Oberfläche“, steht auf einem beigelegten Zettel des bei C.H. Becks erschienenen Bandes und ich habe den 1972 in München geboren Nico Bleutge 2012 in Wien kennengelernt, als der Erich Fried-Preis bekommen hat und da hat seine Dankesrede den Titel „Drei Fliegen“ gehabt, die wahrscheinlich im „Standard“ aber auch in den „Akzenten“ 2014, herausgekommen sind. Jetzt ist es der Titel des Buches über Gedichte, das aus Essays und Skizzen in sechs Kapitel besteht und die erfolglose Schreiberin, die sich wieder zum wiederholten Male in einem Schreiblernkurs versucht in die schöne Sprache einführt, könnte man so sagen.

Ich schreibe ja keine Gedichte, keine wirklichen und ankerannten jedenfalls, denn ind den „Wiener Verhältnissen“, ist eines vorhanden, ein Corona-Gedicht habe ich heuer an das Literaturcafe geschickt, eines über Weihnachten 2000 ist in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft zu dieser Zeit entstanden und in meinem zweiten Corona-Buch das demnächst erscheinen wird, gibt es angeregt von Doris Kloimstein auch immer wieder ein paar Gedichtzeilen, aber jetzt mit Nico Bleutge, den ich inzwischen öfter in Wien gesehen habe, in die schöne Sprache eintauchen und herauszufinden, was er über das Schreiben denkt und wie er sich sprachlich damitauseinandersetzt.

Das beginnt schon im ersten Kapitel mit dem Wort „Muschelkalk“ das ihm am Flughafen Tempelhof, den er dann erforschte, begegnete.

Die „Drei Fliegen“ sind dann auch in dem Kapitel erhalten. Er liest die Fried-Werkausgbe, tut sich schwer dabei, beobachtet dabei eine Fliege und kommt dann zu dem Buben, der sie auf dem Pingpongtisch aufspießt. Er hat als Kind auch Fliegen beobachtet, aber nicht getötet und eine Fliegengeschichte von Robert Musil gibt es auch dabei.

Im zweiten Kapitel beginnt Bleutge mit den Erinnerungen beziehungsweise mit einem Bild von sich als kleinen Buben, das sein Vater einmal von ihm mit der Kulisse von Venedig nach einem Italienurlaub malte. Dann bleibts in der Vergangenheit und es geht an die Erinnerungen an die Großmutter, an ihren Balkon, Lift und ihr Stiegenhaus und “ Das Treppenhaus“, schreibt Lutz Seiler einmal, gehört zu den magischen Orten der Kindheit.“

Das kann ich so zwar nicht bestätigen, aber Nico Bleutge nimmt immer wieder Bezug zu seinen Schriftstellerkollegen auf. Dann gehts zu den Träumen beziehungsweise zum Schlaf, denn das hat er als Kind nicht wollen, die Mutter hat ihm da immer ein Liedchen vorgesungen und das führt zu dem „Bucklichen Männchen und zu Walter Benjamin beziehungsweise zu Joseph von Eichendorff, der sich auch darauf bezogen hat.

Dawzischen werden noch zwei Gedichte analysiert, nämlich die „Dunklen Augen von Marcel Beyer und das des schwedischen Dichters Gunnar Ekelöf „Klima“, den Nico Bleutge sehr zu verehren scheint.gehe

Um drei Fliegen geht es im dritten Kapitel, wo es unter anderen um die Sprache der Tiere geht, noch einmal. Her handelt es um ein Bild des niederländischen Malers Jaques de Gehyn, das Nico Beutge in einer Ausstellung entdeckt und den Text 2019 geschrieben hat.

Im vierten Kapitel gehen wir zuerst zu der 1959 geborenen Barbara Köhler und durch deren Bücher, dann folgt die Büchner-Preisträgerin Elke Erb, sehr ausführlich beschäftigt sich Nico Bleutge mit dem „Alphabet“ der 1935 geborenen und 2009 verstorbenen dänischen Autorin Inger Christensen und kommt dann zu Zsuzsanna Ghase von der ich schon einiges gehört und gelesen habe.

Der 1835 in Warmbronn geborene Christian Wagner ist 1895 „auf eine kleine Reise nach Italien“ aufgebrochen und berauschte sich dort in einem Wirtshaus am Klang der italienischen Sprache und war froh darüber, daß er den „Klatsch“ um den es dort wahrscheinlich ging, nicht verstanden hat. In einem weiteren Kapitel beschäftigt sich Bleutge sehr ausführlich mit den Wiederholungen.

Ein wichtiges Element des Gedichts, so lesen manche Dichter, wie etwa Reiner Kunze, ihre Gedichte oft zweimal. Im Wiegenlied gibt es Wiederholungen, die die Kinder beruhigt einschlafen lassen und Ernst Jandl hat seine Mutter früh verloren. Das war wahrscheinlich plus seiner Kriegserfahrungen sein Trauma, das zu seiner speziellen Sprache führte. Bleutge erwähnt ein altes Fotos. Jandls Vater hat seine Familie künstlerisch fotografiert, was zu Jandls Familienfoto“ führte.

„der vater hält sich gerade/ die mutter hält sich gerade, der sohn hält sich gerade/die tochter hält sich gerade“ und interessant finde ich dabei daß es in Jandls Familie fünf Söhne und zwei Töchter gibt.

Die Fliegen kommen im fünften Kapitel ein drittes Mal vor, da murmelt Bleutge „im zimmer, drin ich schlafe“ und bezieht sich auf Rilkes „Herbstfliegen“ im „Malte Laurids Brigge“, den ich nicht gelsen habe und noch einmal auf Jandl.

Dann kommt ein prosaischer text über seine ambivalente Beziehung zu den Großeltern, den Bleutge mit einem Roman von Wolfgang de Bruyn verknüpft. Ja das gibt es in einem Essayband über Gedichte auch. Der unbekannte Dichter Wilhelm Klemm, der 1881 in Leipzig geboren wurde, wird erwähnt und Thomas King, der obwohl, das Kapitel so beginnt, glaube ich, kein Romantiker ist, aber wie Bleutge betont keine Wasserglaslesungen mag.

Ein interessantes Buch aus dem die, deren Sprchw ja immer sehr bemängelt wird „Sie schimpfen sich Dichterin?“, tue ich nicht, nur schreibende Frau und das bin und tue ich auch, sehr viel lernen kann. die Achtsamkeit bezüglich Sprache etwa oder erfahren kann, wie Sprachkünstler zu ihren Gedichten kommen. Einige der Texte wurden extra für das Buch geschrieben, andere sind, wie schon der erste Fliegen-Text Laudatios oder Dankreden. So hat er etwa eine Laudatio für Zsuszanna ghase gehalten oder eine Dankrede zum Eichendorff-Preis, für Barbara Köhler hat er eine Laudatio gehalten und den „Christian Wagner-Preis“ hat er auch bekommen.

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