Literaturgefluester

2021-01-31

Online-Demos

Ich bin ja eine politisch sehr aktive Person, die eigentlich, solange sie sich erinnern kann, auf Demos gegangen ist und als Kind mit dem Vater und der Schwester auf die Maiaufmärsche, damit habe ich einmal aufgehört und auch nur ein einziges Mal die SPÖ, um Jörg Haider zu verhindern, mit Vorzugstimme Caspar von Einem. Der war damals Innenminister, nachher war er es nicht mehr, da habe ich mir geschworen, nie mehr und habe meisten die KPÖ gewähl, wo ich ja seit 1989 regelmäßig am Volksstimmefest gelesen habe, zwischendurch ein paar mal die Grünen. 2019 wieder, weil ich schwarz blau verhindern wollte, da habe ich mir schon gedacht, das werde ich einmal bereuen. Dann kam die türkis grüne Regierung, juche, aber nicht lang, denn dann kam Corona und da hat sich ja alles umgedreht.

Noch ein kleiner Rückblick. 2016 war Bundesprädidentenwahl. Alexander van der Bellen gegen Norbert Hofer mit zwei Wiederholungen und viel Streß „Was ist, wenn die dann doch gewinnen?“ und der Herr Hofer hat vorher etwas suiffsant „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“, gesagt.

Das habe ich damals nicht ernst genommen und mich getäuscht, denn im Mai 2019 kam das Ibiza-Video, dann die Expertenregierung, das hätte ich auch nicht für möglich gehalten und dann Corona und das gegen ein Virus Jagd gemacht wird, um es auszurotten, alle inzwischen mit FFP2-Masken herumrennen müßen, Schulen, Restaurants, Geschäfte geschloßen werden, man sich frei testen muß, um irgendwohin zu gehen und habe mich, als ich im Mai, als der erste Lockdown vorüber war, auf die ersten Demos gegangen bin, gewundert, daß ich da neben Martin Sellner stand und die FPÖ zur Unterschrift gegen „Stoppt den Corona-Wahnsinn“ aufrief, während die Grünen stillhielten.

Ich habe, wer es wissen möchte, die FPÖ-Petiton nicht unterschrieben, nur ein paar Mal darüber nachgedacht, aber irgendwann vorher, als es noch schwarz blau II gab, hat mich die GAV und die IG-Autoren zur Unterschrift „Kickl muß weg!“aufgefordert. Darauf bekam ich eine Aufforderung doch der SPÖ beizutreten und auf Facebook hat irgendwo gestanden, „Jetzt haben wir die Adressen und wenn wir gewonnen haben, holen wir sie ab!“ und ich dann nicht wollte, daß mir das wieder passiert.

Davon sind wir inzwischen weit entfernt, denn das Blatt hat sich gewendet und wenn du heute, was ich eigentlich für selbstverständlich halte, auf die Straße gehen willst, um gegen die Einschränkung der Freiheitsrechte zu demonstrieren, bin ich plötzlich ein „Covidiot“ und weil auch ein Herr Küssel dort war, den ich gar nicht kenne, darf ich eigentlich nicht daran teilnehmen!

So tönte es in den Medien und leider auch von Robert Misik, den ich eigentlich sehr schätze, wie immer noch den Rudi Anschober, den ich für sehr sympathisch halte, mit den Covid-Maßnahmen bin ich aber nicht einverstanden, beziehungsweise halte ich sie zumindestens jetzt, wo die Zahlen schon wochenlang zwischen ein- und zweitausend liegen, für maßlos übertrieben und ich wundere mich, stört es die Grünen nicht, daß ihre Freiheit eingeschränkt wird, das sich die Sprache sehr verändert hat, die infantilisierungen und das man nicht und nicht, die Geschäfte aufsperren darf, weil es irgendwo eine Virusmutation gibt, die sich zwar in den Zahlen nicht auswirkt, aber angeblich viel viel gefährlicher ist, während die Kinderpsychatrien stöhnen, daß sie es sind, die jetzt die berühmte Triage machen müßen, die Arbeitlosenrate steigt und steigt und meine Haare wachsen und wachsen.

Aber das ist natürlich ein Luxusproblem und ich komme, obwohl ich nur ein einziges Mal für ein Foto einen Schal getragen habe, eigentlich ganz gut zurecht. Im Sommer habe ich mir drei Jeans gekauft, der Alfred geht ohnehin gerne einkaufen, zu Fuß bin ich immer gern gegangen und eine Mutter, die ich in einem Pflegeheim besuchen müßte, habe ich zum Glück nicht, auch kein Kind, das zur Schule muß, aber ich denke, man könnte mit diesen Virus anders umgehen und wenn wir nicht damit aufhören es so zu tun, kommen wir aus der Situation nie heraus, im schlimmsten Fall ist alles kaputt, das Virus aber immer da, weil wir ja schon seit Jahrtausenden mit Viren leben und das auch funktioniert hat.

Also bin ich ab Mai ganz selbstverständlich auf Demos gegangen, ginge natürlich lieber auf solche, die die Grünen organisieren würden, die tun das aber nicht und bisher hieß es auch, entweder Maske oder ein Meter Abstand und das war zu realisieren. Jetzt gilt seit einer Woche ein zwei Meter Abstand, der auf der Ringstraße wahrscheinlich nicht durchführbar ist und es hieß schon länger „Die tragen keine Maske, halten keine Sicherheitsregeln ein!“, müßen sie im Freien aber nicht oder vielleicht seit einer Woche schon. Da gibt es dann die Spaziergänge und da ist mein Vater, glaube ich, nach 1934 auch auf solche gegangen, ich war auf einigen Demonstrationen die mehr oder weniger konservativ und meistens eher klein waren. Vor zwei Wochen gab es dann eine große, die von den Medien sehr verteufelt wurde. Der Herr Küssel war da und der Herr Strache, aber sonst eigentlich sehr viele junge Leute und am nächsten Tag hieß es dann „Ab nächste Woche zwei Meter Abstand, FFP2-Maskenpflicht und ob der Lockdown ab achten Februar beendet wird wissen wir nicht, denn wir dürfen täglich nur 700 positiv Getestete haben!“

Haben wir nicht, aber jetzt werden ja an die hunderttausend täglich getestet und dividiert man das durch, kommen wahrscheinlich niedere Zahlen als im Mai heraus. Aber wir dürfen nicht aufsperren, weil das neue Virus und die Schule sind schon voll, weil die Eltern ja nicht ewig Homeschooling und Homeworking gleichzeitig machen können, die Geschäfte drohen aufzusperren und bekommen dann bis dreißigtausend Euro Strafe, die sie wahrscheinlich gar nicht zahlen können und Räumungsklagen, wenn sie die Miete nicht bezahlen können und die Haare wachsen und wachsen.

Ein Luxusproblem, wie schon geschrieben, aber als ich vor zwei Wochen hörte, zwei Meter Sicherheitsabstand dachte ich, dann kann ich nie mehr auf eine Demo gehen, denn eine Maske setze ich da sicher nicht auf, um dagegen zu demonstrieren.

Für diesen Sonntag waren wieder Demos angesagt, sogar eine große am Maria Theresia Platz, wo auch Herbert Kickl sprechen wollte. Dann hieß es pötzlich alles verboten, wegen der Sicherheit, denn die Demonstraten sind ja so aggressiv, alle Covidioten und Neonazis und gesundheitsgefährdend ist es auch, obwohl da nie ein Cluster aufgetreten ist.

„Macht ja nichts!“, sagte die FPÖ, dann melden wir eben eine Versammlung an, aber die wurde gestern auch verboten und heute zu Mittag trat Herbert Kickl mit seiner Pressesprecherin Lisa Gubik Online auf und hielt eine Online Demo ab und ich dachte „Hui, das mache ich jetzt auch, wenn ich ohne Maske nicht demonstrieren kann, dann werde ich eben Online meine Meinung äußern!“

Das „Literaturgeflüster“ ist ja inzwischen ohnehin ein sehr umfangreiches Corona-Krisentagebuch und habe mir dann die Übertragung von dem Spaziergang oder der Prozession, die es auf der Ringstraße gegeben hat, angesehen.

„Warum bist du nicht hingegangen?“, werden jetzt meine Leser fragen. Bin ich nicht, sondern kurz darauf mit dem Alfred auf die Rudolfshöhe, weil wir dieses Wochenende wieder in Harland sind. Aber ohne Maske werde ich mich, wenn möglich wieder, wie bisher an den Rand stellen und habe gerade gehört, daß man ohne Maske auch im Freien spazieren gehen kann. Auf die Rudolfhöhe habe ich ich auch keine Maske gebraucht und finde besonders die Berichterstattung, wo man immer hört „Das sind lauter Covidioten und das muß man verbieten!“, eigentlich sehr arg, hat doch Innenminister Nehammer am ersten Mail, als man wieder hinausdurfte zu seinen Polizisten und Polizistinnen gesagt, daß das Demonstrationsrecht wichtig und ein unverrückbarar ist und da kann nur sagen „Hoffentlich bleibt es dabei!“

Also „Friede, Freiheit, keine Diktatur!“ und vielleicht auch „Kanzler Kurz wir haben deine Maßnahmen satt!“, wie einige Transparente lauteten, die man vielleicht auch auf einer Online-Demo präsentieren könnte!

ich hasse männer

Filed under: Bücher — jancak @ 00:28
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In Zeiten, wie diesen, wo man sehr aufpassen muß, daß die Null-Covid Befürchworter nicht die ganze Wirtschaft zusammenhauen, ein bißchen Feminismus oder ein provokantens Buch mit einem provokanten Titel „ich hasse männer“ der französischen Aktivistin und Bloggerin Pauline Harmange. Ein ähnliches Buch, das vielleicht schon von diesen inspiriert war, habe ich ja schon im Vorjahr zum Beginn der Corona-Krise gelesen und es wahrscheinlich wichtig in Zeiten, wie diesen der Gewalt gegen Frauen auf den Feminismus ja ein wenig vergessen wird, die jungen Frauen sich vielleicht wieder an die vermeintlich starke Schulter anlehnen wollen und lieber ihren Doktor heiraten, als ihn selber machen wollen, an den Feminsmus zu erinnern.

Ich bin ja in den Siebzigerjahren fast wie von selber in den Feminismus hineingekommen, obwohl ich nicht wirklich in der AUF war, habe aber da die Ruth kennengelernt und die Hilde Schmölzer durch die schreibenden Frauen und ich bin ja auch eine Feministin und eine linke Frau und auch eine, die immer noch der Meinung ist, daß ein Mann kein Feminist sein kann, auch wenn er sehr freundlich ist und die Frauen unterstützt will. Aber die brauchen vielleicht nicht nur Unterstützung, was vielleicht schon wieder abhängigkeit bringen kann und die Französin Pauline Harmange ist auch dieser Meinung, obwohl ihr Ausdruck, wie vielleicht der, der Lydia Heider für mich zu stark ist, denn ich hasse nicht alle männer, sondern sette mich gegen Unterdückung ein und denke daß ich in meiner Sprache lieber höflich und vorsichtig bin.

Aber in vielen hat die Französin recht und thematisiert Punkte, die durchaus noch zu bearbeiten sind. Pauline Harmange ist auch mit einem netten Mann verheiratet, wie sie schreibt. Sie nennt ihn Typen und sie besteht auch darauf, ihre starke Sprache zu verteidigen und meint man muß nicht sagen „Ich bin zwar Feministin, meine das aber nicht so ernst!“, um sich dann augenzwinkernd zu entschzuldigen. Und ich denke wieder, man soll die Männer auf schlechtes Verhalten hinweisen. Dann brauche ich sie nicht zu hassen und natürlich wurde den Mädchen beigebracht nie zu widersprechen und ihre Wut nicht zu äußern, während man den Buben, und das sind, Achtung, meistens die Mütter, beibringt, zurückzuschlagen, wenn sie angegriffen werden.

Die Mädchen sollen, dürfen das aber nicht und da führt Pauline Harmange auch ein persönliches Beispiel an und die Wut in der Stimme braucht man wahrscheinlich auch, um sich durchzusetzen und gehört zu werden. Denn flüstert man seine Meinung heraus, wird man oft überhört und spannend auch, die Tatsache, Männer bewerben sich oft für etwas, was sie nicht wirklich können und denken „Schauen wir einmal!“, während die Frauen erst hingehen, wenn sie wirklich sicher sind, daß sie alles können und dann machen die Männer Karriere und die Frauen bleiben über und waschen die Socken.

In einige Kapitel ist das kleine lila Büchlein gegliedert. Am Ende gibt es einen ausführlichen Literaturteil, wo man vieles nachlesen und sich weiterbilden kann und spannend auch die These, daß eine starke Frau ruhig „mittelmäßig“ wie ein Mann sein kann und sie lobt die Frauenbünde, das heißt die Strickgruppen, Mütterrunden, Tupperware-Parties, wo sich die Frauen zusammenschließen und ihre Schwesternschaft ausprobieren können.

Die Burschenschaften, die heute warhscheinlich zu recht verpönt sind, haben das ja auch so gemacht und dadurch ihre Kader geschmiedet und ihre Beziehungen aufgebaut , die sie für ihre Karriere und Buberlpartien brauchen.

Also lesen und sich von den provokanten Formulieren nicht abschrecken lassen. Dann braucht man die Männer nicht hassen. Soll das auch nicht tun. Kann ruhig in einer heterogenen Beziehung leben und braucht sich dafür nicht entschuldigen. Ich tue das auch und bin sehr damit zufrieden. Also laut seine Meinung äußern und seine Wut vielleicht etwas gedämpft und höflich äußern. Widersprechen, sich nichts gefallen und sich nicht unterdrücken lassen. Sich vielleicht auch in Selbstverteidigung üben, damit man sich eventuellen Vergewaltigern nicht hilflos ausliefern muß.

Feminismus ist wichtig und in Zeiten, wo der nächste Frauentag naht, dieses Buch sehr zu empfehlen. Man kann es auch zum Valentintag verschenken und ist auch denen zu empfehlen, die vielleicht nicht so viel gendern wollen.

2021-01-30

Artur Lanz

Filed under: Bücher,Uncategorized — jancak @ 00:32
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Auf den neuen Roman, der 1941 geborenen Monika Maron, die mit ihrem Roman „Flugasche“ berühmt und in der DDR verboten wurde“ berühmt geworden ist, den ich, glaube ich, irgendwann gelesen habe, bin ich bei „Lit 21“ aufmerksam geworden, weil S. Fischer, den Vertrag mit der Autorin auflöste, weil ihre Essays im „Antaios Verlag“ veröfffentlicht wurden oder in der Buchhandlung der Susann Dagen vorgestellt wurde. Ihr voriger Roman „Munin oder Chaos im Kopf“ wurde auch schon in dem Diskussionsformt von Susanne Dagen und Ellen Kositza vorgestellt und das hat meine Neugier geweckt. Leben wir ja in einer Zeit, wo sich das Rechts und links vermischen, die FPÖ statt der Grünen gegen die Freiheitsbeschchränkungen der Covid-Maßnahmen eintritt und man wenn man gegen die Corona-Maßnahmen demonstrierten will, sofort als Rechts und Aluhutträger diffamiert wird.

Aber das war wahrscheinlich erst später, ist der Roman doch schon im August 2020 erschienen und es ist ein interessantes Buch über das man viel nachdenken kann, obwohl eigentlich gar nicht so viel darin passiert, das aber in einer sehr anspruchsvollen Sprache geschrieben ist.

Die Heldin oder Erzählerin ist wahrscheinlich eine Alter Ego von Monika Maron, nämlich eine ehemalige Lektorin namens Charlotte Winter, die auch nebenbei Geschichten schreibt und deshalb wohl immer auf Materialsuche ist und da fällt ihr eines Tages auf einer Parkbak neben den Sandlern dort, ein gutgekleideter etwa fünzigjähriger Mann, der also ihr Sohn sein könnte, auf, der einen sehr depressiven Eindruck macht, wie ich das, was Monika Maron beschreibt, zusammenfassen will. Sie setzt sich zu ihm und er erzählt ihr, daß er Artur heißt, weil seine Mutter von der Artussage begeistert war, er aber mit seinem Leben unzufrieden ist, weil geschieden, einen Herzinfarkt hatte und den Hund, den er einmal gerettet hat, um seine Heldenhaftigkeit zu beweisen, hat ihn seine Frau auch noch weggenommen.

Monika Maron fängt ihr Lehrstück sehr langsam an, nennt ihren Helden zuerst Herr Lanz, später kommt es zum Artur und philosophische Betrachtungen über das Leben, die Veränderungen seit den Zeiten der DDR, gibt es auch. Sie besucht ihren Freund Adam und seine viel jüngere Freundin Eva, die eigentlich Gudrun heißt und Ayurveda-Kuren in Indien macht. Mit dem geht sie manchmal in eine Nobelpizzeria essen, trifft ihre Freundin Lady mit der sie in der DDR aufgewachsen ist, liest die Artus-Sage, fängt an sich mit dem Heldenbegriff zu beschäftigen.

Gibt es den überhaupt noch? Oder ist man gleich ein Nazi, wenn man das Wort erwähnt und was ist aus den Buben geworden, die von den 1968-Müttern Puppen statt Gewehre in die Hand gedrückt kommen?

Dazwischen taucht immer wieder Artur auf, geht mit ihr ein Glas Wein trinken und erzählt ihr dann von einem Kollegen. Der ist Physiker, der sich mit einer Grünen anlegte, um sie zu ärgern, postete er „Grünes Reich“ und hat dann das Pech, das dieser Ausdruck auch von einem Rechten gewählt wird. Das führt zu einem großen Eklat und Artur, der nicht der Meinung seines Freundes ist, soll ihm verteidigen. Er ist aber kein Held, tut es am Schluß doch und geht mit ihm dann schifahren oder wandern und schließlich in die Schweiz ins Institut Cern und Fontanes Stechlin wird dazwischen auch noch gelesen.

Ein Roman über die gesellschaftlichen Entwicklungen Deutschlands mit denen man oder Monika Maron unzufrieden sein kann und ich, um ein bißchen zu provozieren und ich mich in der letzten Zeit auch mit den Romanfahrplan beschäftigt habe, die Frage stelle, ob und wie gut Monika Maron sich in ihrem Romanaufbau mit der „Heldenreise“ beschäftigt hat und natürlich ist es wichtig mutig zu sein, Haltung zu zeigen, seine Meinung zu sagen oder sich vielleicht ganz einfach so zu verhalten, wie man es wahrscheinlich in der Schule oder von den Müttern lernte. Ein besonderer Held oder Heldin braucht man dann vielleicht gar nicht zu sein.

2021-01-29

Abwärts als Studentenlesung

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:01
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Den Hochschullehrgang für Sprachkunst gibt seit 2009, Gustav Ernst und Robert Schindel, die ja schon die „Leondinger Akademie“ und noch eine solche gegründet hatten, haben ihn gegründet und ich bin durch Cornelia Travniceks Blog, glaube ich, darauf aufmerksam geworden, die nicht aufgenommen wurde, weil sie schon zu überqualifiert dazu war, Sandra Gugic aber schon und die ersten zwei Jahre waren die Namen der Aufgenommenen auch im Netz zu finden. Im Jänner 2010 gabs einen „Tag der offenen Tür an der Angewandten“.

Da bin ich hingegangen, Marietta Böning, die dort arbeitete, hat mich herumgeführt und ab 2011 gab es dann die Studentenlesungen im Literaturhaus. Die Ersten zwei haben noch so geheißen und die Lehrer, inzwischen ist ja nach Robert Schindels Abgang Ferdinand Schmatz der Leiter und ich habe bei der ersten JuSophie dort kennengelernt und mich gleich darauf mit ihr zerstritten, und ab dann gabs immer zu Semesteranfang und zuhttps://literaturgefluester.wordpress.com/2017/06/26/luftlinie-a-b-der-sprachkunst/https://literaturgefluester.wordpress.com/2016/06/22/p-margin-bottonm-nervenkostuem-schlange/ Semesterende eine Lesung im Literaturhaus, in der „Alten Schmiede“ hats auch einmal was so gegeben und eine Zwischenweltlesung im RC und die Lesungen im Literaturhaus, die später dann immer einen Titel hatte und von den Studenten selber vorbereitet wurden, habe ich ich ziemlich lückenlos, glaube ich, gehört, war dann oft in dem vollen Literaturhaus die einzige Nichtstudentin oder Angehörige der soclchen und jetzt ist ja alles andere, also keine Livelesung sondern Livestream mit FFP2-Maskenpflicht vorige Testung und nach jeder Desinfektion des Lesepultes, wie Barbara Zwiefelhofer mit und ohne Maske in ihrer Einleitung erklärte und betonte, daß die Studenten, die sie bedauern würde, sich bereit erklärten unter diesen Umständen zu lesen, ich, die ich ja mit keiner Maske zu einer Lesung gehe, auch wenn ich lesen könnte, wundere mich auch über die Anpassung der Lesenden, weil ja Studenten meistens rebellisch sind, aber alle mit Maske und Hanna Bründl, die auch dieses Jahr das Ganze organisierte war nicht zu sehen, die Lesung hieß „falls irgendjemand fragt : es geht bergab“, schon die Titel haben wohl Sprachkunstniveau und als Erste las der mir schon bekannt Laurenz Rogi, den ich ja schon im Dienstag bei Michael Hammerschmid „Dichterloh-Festival“ hörte, ob er die selbe Gedichte las, habe ich nicht so mitgekommen, das Krokodil kam jedenfalls wieder vor und als nächstes folgte Max Andratsch mit Kurz und Kürzesttexten, die alle um die Liebe handelten.

Ines Frieda Försterling las von „Früchten“ und dann einen sehr spannenden „Mutter-Tochter Text, wo der Vater in einen Ater verwandelt und dann verschwindet, bzw zurückkommt, was ja auch eine Form des Bergabs darstellt. Dann folgte Valerie Zichy mit den „Sieben Leben einer Katze“, auch sehr berührend, der alte Mann, der sich mit seiner Katze zurückzieht, den Spiegel zerbricht, der früher Mal ein Knd war, der den Regenschirm seinerMutter benützen wollte und und…

Lorene Leonie Wyss las vom „Leben einer Seegurke“ und bezog dazu auch das Internet und die sozialen Gruppen dort ein und Moritz Bloder hatte es auch sehr tierisch.“Ich bin ein Affe und komme in den Himmel“ bis „ich bin keiner und werde sterben“. Dazwischen war es fast ein bißchen blasphemisch. Es gab einen Film und die Feststellung, daß man er viel zu angepasst wäre, wo ich mir wiederdas entsprechende gedacht habe und Lennart Kos las von einer Fee, die ihm offenbar seine Wünsche erfüllte und er erwünschte sich, daß immer eine U-Bahn einführe, wenn er den Perron betritt und das irgendjemand sterben sollte, dessen Namen ich nicht ganz verstanden habe. Valerie Bachschwöll hat einen Essay gelesen und bezog sich in ihrem „Hydrofeminismus“ darauf und da mußte ich an meine Freundin Ruth denken, die in ihrem „Wo dieArmut wohnt“, von einer Cremre geschrieben hat, die sie sich einmal kaufen wollte, aber ihr die Apothekerin davon abgeraten hat, weil die teurer als die gewöhnliche ist.

helene Slancars Text hieß „Die Oma“ und war auch sehr berührend, weil er von ihrem Sterben oder den drei Versuchen, die es mit mehreren Herzinfarkten und Schlaganfällen bis dahin ging. Maximillian Ulrichs Text handelte von zwei Zwillingen und dann gabs überhaupt ein Gebirgspoem, das, wie aus dem Neunzehntenjahrhundert schien und offenbar vom Schauspielhaus Wien abgelehnt wurde, wie Michael Eberl, der Dichter am Schluß hinwies. Sebastian Sauer war der letzte und spielte in seinen Texten auch mit der Sprache und es war, kann ich anfügen, wirklich, wie Barbara Zwiefellofer in ihrem Schlußwort erwähnte eine sehr kunstvolle Lesung, wies auf die „Jenny“, die Literaturzeitschrift der Sprachkunst hin und mahnte, die zuhörer, zum Teil waren es bis hunderfünzig, sich die Bücher im Buchhandel und ja nicht beim bösen Amazon zu bestellen, ich habe die „Jenny“ einmal von dem Sprachkunststudenten Ronald Grenl zugeschickt bekommen und denke es war wirklich ein sehr interessanter Abend mit sehr unterschiedlichen interessanten Texten und in der „Nachtschicht“ ging es um das Thema „Bildung und Integration“.

2021-01-28

Lockdown 2020

Filed under: Bücher — jancak @ 00:01
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Ich interessiere mich ja sehr für die Pandemie, lese auch Bücher darüber und da hat, im November, glaube ich, Hannes Hofbauer vom „Promedia-Verlag“ einen „Lockdown 2020-Band“ herausgegeben, der wahrscheinlich nur das erste halbe Jahr betrifft, inzwischen sind wir in Sachen Corona ja schon viel weiter vorangeschritten, sind im dritten oder vierten Lockdown und überlegen, ob wir diesen trotz Impfung, die ja inzwischen angesprungen ist, bis Sommer haben, weil doch keine Herdenimmunität, immer neue gefährliche Mutanten, etcetera.

Das Buch habe ich, glaube ich, in der Falter-Beilage zu Franfurt entdeckt und da ich da ohnehin auf der Suche nach Geburtstagsbücher war, habe ich es mir gewünscht und nun ist es, eben nach dem neuen Lockdown, nach der Großdemo, die Menschen fangen jetzt doch auf die Straße zu gehen an, der Handel schreit „Alarm!“, und vereinzelt sperren die Geschäfte auf, worauf derPolizeieinsatz dann mehr oder weniger intensiv medial verbreitet wird.

Hannes Hofbauer hat mit verschiedenen anderen Autoren gezeigt, wie, im Buchuntertitel steht, „Ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern“.

Das wird im Vorwort thematisiert und im ersten Teil „Der Nährboden für die Pandemie“ beschreibt der chinesische „Chuang-Blog“, die „Soziale Ansteckung“ oder was da vor einem Jahr in Wuhan passierte, wo ein Arzt der auf die Gefahr des Virus verhaftet wurde und dann an der Krankheit starb, ganze Viertel abgeriegelt wurden, nur eine Person pro Haushalt zweimal in der Woche einkaufen durfte und man dann ein Bild sah, wo zuerst Leute in Schutzanzügen vor der Fahne posierte und dann ihre Schutzanzüge in den Müll warfen und ohne diese rauchend herumstanden.

Der 1963 in München geborene Andrej Hunko geht der Frage der „Sozialen Ansteckung“ nach ,wo klar herauskommt, daß die Zahlen, als der erste Lockdown verkündet wurde, wo ja positiv Geteste und Infizierte mit und Kranken verwechselt wurden, bereits im Abklingen waren, wie auch der der Public Health Forscher an der med Uni Wien Andreas Sönnichen herausarbeitet. Die Hintergründe zum Kapitalismus werden aufgezeigt, die autoritären Strukturen, die schon vorher zu bemerken waren. Kritik wurde von Anbeginn an unterdrückt, Angst und Panik verstärkt verbreitet, um wie auch andere Autoren sagen, die Bevölkerung zum Mitmachen und impfwillig zu machen.

Armando Mattioli berichtete über die „Ursachen für die pandemidbedingte Krise in Iitalen“.

Der zweite Teil des Buches widmet sich den „Soziökonimschen Folgen“. Hier beginnen der Herausgeber Hannes Hofbauer und der Professorin für Sozialgeschichte Andrea Komlosy und schreiben über „Verhalten und Körper im Visier des Kapitalismus“

Über Bill Gates und seine Impfstrategie wird geschrieben und Andrej Hunko hat schon vorher die Rolle der WHO und die Veränderung der Pandemiedefinition, beziehungweise über den 2009 aufgetretenen H1N1-Virus über den ich ja auch geschrieben habe und den vielen Impfstoff, der damals besorgt und später entsorgt wurde und der in Schweden, wo viel geimpft wurde, auch zu starken Impschöden führte, aufgezeigt, was vielleicht auch ein Grund für den schwedischen Sonderweg sein könnte.

Der schreibende Rechtsanwalt Alfred Noll den ich von einigen Veranstaltungenkenne, beschäftigt sich mit den Erläßen und Verordnungen und Andrea Komlosy geht in Zeiten der Globalisierung der Reise eines T- Shirts nach, das von Afrka nach China und dann vielleicht nach Europa kommt und fordert, daß sich die Staaten beispielsweise von der Abhängikeit Chinas, wo alles erzeugt wird, so daß es lange keine Masken und Schutzkleidung gab, zu lösen.

Dann geht es zu den „Staatlichen Zwangsmassnahmen und die Rolle der Medien“ und da beschäftigt sich der in Nordrhein-Westfalen georene Mattias Burchhardt mit dem „Homo Hygienius“ und weist, was ich auch für sehr wichtig finde, darauf hin, daß die vielen Desinfizierungen der Hände zur Verminderung der Abwehrkräfte führen, so daß die Bakterien und Viren, was sie ja nicht sollen, dann vielleicht noch leichter eindringen können.

Roland Rottenfußer kommt in der „Gesundheitsdiktatur“ auf Michel Faucault zurück, der in seinem Buch „Überwachen und Strafen“, die totale Kontrolle in Pestzeiten beschrieben hat, die ein bißchen an George Orwell, beziehungsweise sehr an das, was derzeit bei uns geschieht, erinnern kann. Dann kommen wir in den folgenden Artikeln schnell zur Ausschaltung der Kritiker, die ja bald zu Nazis, Verschwörungsgegnern, etcetera, stilisiert wurden, so daß man über dieses Thema nicht mehr objektiv diskutieren kann und die Öffentlichkeit sehr schnell in geschürter Angst erstickt wurde, was man ja jetzt, in der zweiten und dritten Welle, die wir durchleben, ganz besonders sehen kann.

In dem Buch wird noch der Wert der Maske in Zweifel gezogen, inzwischen ist die, wo wir ja jetzt die weißen FFP2-Masken tragen soll, kaum mehr zu hören.

Die Überwachungsapp wird zitiert, ohne die man sich vielleicht nicht mehr freien Bewegen darf? Das war stand August, inzwischen ist es, um die ja eher still und wurde eher durch die Test- und Impfverpflichtung und die Diskussion, ob man ohne eines von beiden noch sein Haus verlassen reisen, arbeiten, etcetera, kann ersetzt und Walter von Rossum bschäftigt sich mit den „Medialen Supersprayern“ und stellt die Frage, ob man ohne die Medien, die Gefährlichkeit des Virus überhaupt so stark bemerkt hätte? Und fast alle Autoren bezweifeln, ob die Einschränkung der Freiheit nach Beendigung der Krise wirklich zurückgenommen werden?

Der letzte Teil „Der neue Umgang“ beschäftigt sich zuerst mit unseren Umgang mit dem Tod und dem Sterben. Der Philosoph Martin Widmann stellt die Frage nach dem Wert des Lebens und dem Menschen in Corona-Zeiten. Sind Jüngere den Älteren vorzuziehen und kann man einem Achtzigjährigen noch ein Intensivbett geben und einen Jüngeren vielleicht sterben lassen. Mit dem Tracing, diesem drohenden Wort, das der Bundeskanzler öfter in seinen Konferenzen verwendet „Dann müßen Ärzte entscheiden!“, hat sich schon Ulrike Baureithel in „Der Angst aussortiert zu werden“ beschäftigt.

Dann geht es in die Schule und zu der Frage, ob der Unterricht, wie manche meinen, wirklich so ganz und gar durch Homeschooling und Digitalisierung ersetzt werden kann? Und der Wiener Sozialwissenschaftler Bernhard Heinzlmaier hat sich mit den Jugendlichen beschäftigt. Da gibt es ja eine große Studie, die diese zu der Corona-Krise befragte, die interessante Ergbnisse brachte und von Gerhard Ruiss, was wohl der Grund war, warum ich mir das das Buch wünschte, hat ja Reden auf diesen „Zwei Meter Abstand für Kunst und Kultur-Demos gehalten. Auf einigen davon bin ich ja gewesen. Von vier wurden seine Reden widergeben. Am Schluß geht es dann zum Fußball. Da war es, obwohl ich mich ja dafür nicht interessiere, gaube ich, so, daß zu Erscheinen des Buches ja schon wieder Publikumsspiele abgehalten wurden, die inzwischen wieder zurückgenommen wurden.

Was ja mit den meisten Bereichen, die in den Kapiteln behandelt werden, geschehen ist. Denn die Zahlen sind ja im Herbst hinaufgegangen und Zitate zu den Pro und Contra Argumente gibt es am Schluß auch. Da zitiere ich Prof Chris Whitty, dem Chef Medical Officer für England, der am elften Mai auf einer Regierungskonferzen sagte: „Covid-19 ist eine sehr ernste und ernst zu nehmende Epidemie. Aber die große Mehrheit wird nicht daran sterben. Eine bedeutende Anzahl von Menschen wird das Virus überhaupt nicht bekommen. Von denjenigen, die es bekommen, werden einige es nicht einmal bemerken. Von denjenigen, die Symptome bekommen, wird die große Mehrheit, wahrscheinlich 80 Prozent, eine milde oder moderate Krankheit haben, nicht schwer genug, um einen Doktor aufsuchen zu müssen.“

Etwas, was, ich auch glaube, obwohl unsere Experten zumindest die, die in den letzten Wochen in den Pressenkonferenzen zu hören sind, inzwischen sehr aufgeregt von den neuen Mutationen warnen, alle ins homeoffice schicken und stärkere Kontrollen über die Einhaltung der Maßnahmen haben wollen und vom Öffnen von Handel und Gastronomie, ungeachtet der Tatsache, daß die aufschreien, daß das ihr Untergang wäre, warnen.

Ein spannendes Buch, obwohl es ja eigentlich schon veraltet sind und ich, wenn ich das schreibe, auch nicht weiß, ob wir uns jetzt in der Mitte oder schon am Ende der Krise befinden und wann, wie und, ob sie jemals aufhören wird?

Und am Schluß möchte ich meinen Lesern noch meine zwei inzwischen schon erschienenen Corona-Bücher empfehlen, in denen ich das letzte Jahr ganz gewöhnliche Menschen erleben habe habe. Das Dritte, das ich im November geschrieben habe und das ein dystoposcher Roman werden sollte, ist bekanntlich noch in der Korrigierphase.

2021-01-27

Brüchige Zeiten

Daß er einen Roman über die Identitären schreiben will, hat mir der 1950 bei Seewalchen am Atterseee geborene Luis Stabauer, inzwischen GAV-Mitglied, vor ein paar Jahren beider „Literatur im Herbst“ im „Odeon“ erzählt. Da habe ich „Vor dem Frühstück kennt dich keiner“, gschrieben oder geschrieben gehabt und Luis Stabauer davon erzählt, er hat mir, glaube ich, auch eine Rezension dazu geschrieben und jetzt ist sein Roman darüber erschienen.

Das heißt, das stimmt nicht so ganz, erschienen ist er, glaube ich, schon im August und im September hat mir Luis Stabauer den Programmkalender seiner Buchvorstellungen gschickt. Er hätte es, glaube ich, auf der Buch-Wien tun sollen, die gab es aber bekanntlich nicht. Die Buchpräsentation des „Hollizter-Verlages“ wird stattgefunden haben. Da habe ich mich auch angemeldet, aber mit Maske gehe ich, eh schon wissen, nirgends hin. Ich habe das buch angefragt. Es hat dann etwas gedauert, bis es zu mir gekommen ist und da war ich noch mitten im „Buchpreis“ lesen, so daß ich erst jetzt dazu gekommen bin, was aber in Zeiten der Lockdownverlängerung, der Angst vor der neuen Virus-Variante gar nichts macht, denn das Buch ist und das ist eine Überraschung eines, das sowohl die Covid-Pandemie erwähnt, als auch bis in das Jahr 2026 geht,was ist es also vom Genre her?

Am Büchrücken steht etwas vom „Europäischen Entwicklungsroman“ Ich würe es Politfiction und utopischen Roman nennen und richtig, ein bißchen von der Realität weg, ist es auch und wieder zuviel hineingepackt wahrscheinlich und das wurde ja auch in der GAV-GV diskutiert, als es um seine Aufnahme ging. Einen Tag später habe ich ihn im Amtshaus Hietzing bei einer alternativen Buchmesse zu der mich Andrea Stift aufmerksam gemacht habe, kennengelernt, da habe ich ihm einige Bücher abgeschnorrt, inzwischen auch noch einige, fast alle wahrscheinlich, gelesen und denke, daß die „Brüchigen Zeiten“ wohl das professionellste Werk Luis Stabauer ist, obwohl ich am Schluß wieder einmal etwas verwirrt dastand. Denn es geht in dem Buch um sehr viel und es fängt sehr realistisch an.

Da ist eine Lehrerin, Lucia, mit spanischen Wurzeln, links engagiert, hat aber einen eher rechten Mann geheirater und von ihm den Sohn Fabian bekommen, der ja, was ich sehr spannend finde, wie mein Identitärer heißt.

Wenn das Buch beginnt ist Fabian achtzehn, steht vor derMatura und Lucia hat ihn hinausgeschmissen, weil sie in seinem Zimmer ein Plakat der Identitären entdeckt. Das stimmt wieder nicht so ganz, das Buch beginnt, als Lucia in die Vollzugsanstalt Schwarzau eingeliefert wurde, denn sie hat die Wotruba-Kirche besetzt, die abgerissen werden soll. Aber vorher hat sie noch in ihrer Schule Schwierigkeiten bekommen, ihren Job hingeschmissen und ist mit einem Wohnmobil nach Spanien und Heidelberg ausgebüchst, um dort die politische Lage zu studieren. Da gerät sie in die Fänge eines Burschaftlers. Sie läßt zwei russsische Spitzel auch auf einer Tankstelle stehen und,als ihre Ehe geschieden wurde und ihr Sohn vierzehn war, hat sie zugestimmt, daß er in einem Internat erzogen wird. Dort geriet er in die Fänge der Burschenschaftler, hat aber später wegen seiner linken Mutter Schwierigkeiten in diese aufgenommen zu werden. Mitglied der Identitären ist er aber schon und Mitarbeiter im Bundeskanzleramt und dort gibt es einen Kanzler namens Manfred Bloomberg mit einer persönlichen Ministerin, die Martha Prauneis heißt und spätestens da wird es ein bißchen futristisch, obwohl das Ibizia-Video erwähnt wird, die Übergangsreagierung und dann auch die Pandemie, aber dann gehts in die Zukunft hinein. Die EU wird aufgelöst und durch eine Edel-Organisation ersetzt und Lucia hat sich, als sie aus dem Gefängnis entlassen wird und dabei einige Klausel untershreiben muß, nach Sofia abgesetzt. Nimmt dann wieder Kontakt über Katzen-Videos und Träume zu Fabian auf und kehrt wieder nach Österreich zurück und da geschieht dann das große Wunder, der „böse“ Fabian kündigt seinen Job beim Bundeskanzleramt, geht eine Beziehung zu einem kinshasischen Fußballer ein und mit seiner Mutter hat er sich schließlich auch versöhnt.

Wo setzt meine Verwirrung ein, könnte man nun fragen. Nun, als es in die Zukunft geht. Luis Stabauer zeichnet da am Schluß ein Szenario mit Robotern und futuristischen Autos und ich dachte, interessant, jetzt haben wir Anfang 2021, was ist, wenn ich das Buch 2026 lese, wo ich dann weiß, wo die Reise hingegangen ist?

Wie futurustisch oder veraltet wird das Buch dann sein? Und Corona ist dem Luis wohl auch dazwischen gekommen, da wir ja derzeit keine Ahnung haben, wohin uns die Corona-Reise noch führen wird und Luis Stabauer hat diese Krise, da er das Buch ja schon früher geschrieben hat, nur andeuten können.

Auf jeden Fall ist aber interessant und ich bin auch gespannt, wie es weitergeht.

2021-01-26

Von der verdichteten Natur zum Passagenverlag

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 22:08
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Der letzte Tag des Dichterloh-Festivals, wo ich fünf Abende streamte, Lyrik in Corona-Zeiten, wo ich gleich auf mein Corona-Gedicht verweisen darf, das natürlich nicht so sprachlich redundant und verdichtet, wie die Werke der zwei heute ausgesuchten Autoren, aber ich bin ja keine Lyrikerin, obwohl ich auf dem Blog vor allem im Sommer von Doris Kloimstein viele Gedichte bekommen habe, was mich dann zu einigen Corona-Gedichtzeilen in meinen zweiten Corona– dem „Braunrot karierten Notizbuch“ führte, aber zu dem letzten Schmiede-Abend, wo Michael Hammerschmid zuerst den 1955 in der Schweiz geborenen Kurt Aebli und der 1971 in Lienz geborenen Angelika Rainer vorstellte.

Kurt Aebli der aus seinem in Wolfbach-Verlag scheinenen Gedichtband „En passant“ las, war aus seinem Wohnzimmer zugeschaltet und er begann gleich mit ein paar skurill erscheinenden Zeilen „Wenn er ein Gedicht schreibt, gehört er auf einmal zu den Pflanzen und wie die Bäume versteht er. daß man sich nicht von der Stelle rühren, sondern sich auf die Bewegungen der Erde verlassen muß“, was er immer wieder wiederholte und dann auf ein Gedicht von Stefan George, das „Sie sicher kennen!“. fügte er hinzu und „Komm in den totgesagten Park und schau“, heißen würde und er etwas abgewandelt hat. Ich habe das Gedicht nicht gekannt, wohl aber den gleichlautenden Roman gelesen und da, wie ich mich erinnern kann, einmal Stephan Teichgräber gefragt, aus welchen Gedicht diese zeilen stammen und auf DDR-Lyrik getippt.

Jetzt weiß ich es und auch wie Kurt Aebli zu seinen Gedichten kommt, nämlich durch Reduktion, denn es gibt viel zu viel Geschwätzigkeit in der Welt, so daß er in die Natur geht, um das Schweigen dort zu finden und das war für eine die ja gerne lange Romane schreiben würde, interessant und das Gedicht hat mich wahrscheinlich gerade durch seine oftmalige Wiederholung sehr berührt. Sonst hätte ich es vielleicht überhört. Jetzt haben sich die Zeilen in mir eingeprägt, so daß ich sogar nachgegooglet habe, um den Wortlaut genau zu erfassen.

Dann kam live Angelika Rainer, die auch Musikerin ist, deren drittes Buch und erster reiner Lyrikband „See`len“ bei „Haymon“ erschienen ist, das besteht aus mehreren Gedichtzyklen, erklärte Michael Hammerschmid in seiner Einleitung. Um „Narziß und Echo“ geht es auch und Angelika Rainer las drei Gedichte aus dem ersten Teiul, die alle den „See“ im Titel hatten „See´len“ war das erste Langgedicht:

„Der Weg war lang und schmal, mehr Rinne als Weg“ und Michael Hammerschmid erwähnte im anschließenden Gespräch, die sprachliche Genauigkeit und die Recherche. Angelika Rainer recherchiert auch viel und verdichtet vor allem, wie auch Kurt Aebli. Dann kam der „See aus der Werkstatt des Vaters“, ein Gemälde, das dort hing, auch sehr genau und lang beschrieben und dann noch ein „Seelen-Gedicht“, wo es um eine graue Mütze geht.

Spannend, spannend in sechs beziehungsweise fünf Abenden in die Lyrik einzutauchen, wenn es auch nur über den Livestrem passierte, am sechsten bin bin ja wegen meiner sieben Uhr Stunde, stattdessen in der „Gesellschaft der Literatur“ gewesen und bin da in die Sagenwelt eingetaucht und darum geht es in Angelika Rainers Gedichte auch und ein paar Stunden später soll es wieder in den „Schmiede-Saal“ und in die „Nachtschicht“ gehen, wo der Generalsekretär der „Alten Schmiede“ Walter Famler mit dem Verleger des theoretischen „Passagen-Verlages“ Peter Engelmann sprechen wird, der Bücher von Jacques Ranciere und Alain Badiou vorstellen wird.

2021-01-25

Von den Blitzlichtern der Gegenwart zu den Nachtschichten

Tag fünf des nachgeholten Dichterlohfestivals, wo sich Michael Hammerschmid mit der Frage beschäftigt welche Gedichte jetzt geschrieben werden? Eine interessante Idee sich vorzustellen, was derzeitin den Dichterstuben so geschrieben wird und welche Literatur derzeit entsteht? Da kann ich mich an ein Symposium in der „Gesellschaft der Literatur“ erinnern, ich habe gerade an den „Wiener Verhältnissen“ geschrieben, daß diese frage da diskutiert wurde, während man sich sonst ja mit dem schon Geschriebenen und Gedruckten beschäftigt.

Was wird also heute gedichtet, was man vielleicht in ein zwei jahren nachlesen kann? Michael Hammerschmid, der ja, glaube ich, seine Lyrik auch am Institut für Sprachkunst lehrt und schon einmal einen diesbezüglichen Abend im Literaturhaus gestaltet hat, hat sechs Dichter und Dichterinnen eingeladen von denen vier oder fünf, glaube ich, Sprachkunst studieren und studierten, bei der ersten, der in 1966 in Bulgarien geborenen Bisera Dakova, die auch Übersetzerin ist, weiß ich das nicht so genau. Sie ist jedenfalls auch als Übersetzerin tätig, hat Friederike Mayröcker übersetzt und sehr Wienlastige Gedichte zum Beispiel eines das „Strudelhofstiege“ heißt, gelesen. Michael Hammerschmid fragte im Gespräch, ob das ein Wien- Band werden könnte und die Autorin meinte, daß sie schon auf Verlagssuche sei oder es schon Verhandlungen gäbe.

Die zweite Lesende, alle Lesungen waren live und die ab heute vorgeschriebene FFP2-Maske war meistens auch dabei, war die 2000 geborene Sprachkunststudentin Dora Koderhold, die sehr poetische Texte in Reimform präsentierte „mein eigenes sterben weitervereben“, beispielsweise und dann kam der 1996 geborene Laurenz Rogi auch ein Sprachkunststudent, der, glaube ich, auch bei der am Freitag im Literaturhaus stattfindenen Lesung, es ist ja Semesterende, auftreten wird, hat es auch mit dem Reim und hat seine Lesung den Krokodilen gewidmet oder damit übertitelt und wurde von Michael Hammerschmid zwischen Melancholie und Witz geortet, was der Autor bestätigte, der sich mehr als „Irrlicht“ versteht, ob die 1998 im Iran geborene Asiyeh Panahi, die seit 2014 in Graz lebt und dort das Abendgymnasium besucht, Beziehungen zu Sprachkunst hat, weiß ich nicht so genau. Sie las fünf Gedichte, beeindruckend ihr Lieblingsgedicht „Afghansisches Mädchen“ und erklärte Michael Hammerschmid, daß ihre letzten Gedichte auf Deutsch geschrieben wären, da sie erst sechs Jahre spricht, während die ersten auf Persisch oder englisch entstanden sind.

Mae Schwinghammer mit rosa-weißen Haaren und Perlenkette über der weißen Bluse, auch Sprachkunst- und Genderstudies hatte „Covid-Metamorphosen“, ein fünfzehnteiliges Werk von dem es erst fünf Teile gibt, die sich auch mit der Antike beschäftigt und auch Beziehungen zu den Verwandlungen der Covid-Situation zieht, dann folgte der 1990 in Basel geborene Performer Benedikt Steiner, der seine Texte in Spalten schrieb und sie gemeinsam mit Mae Schwinghammer und Laurenz Rogi vortrug und mit Michael Hammerschmid anschließend über die Entstehungsgeschichte seiner Texte sprach.

Michael Hammerschmid verwies dann auf den morgendlichen letzten Abend, wo es wieder zwei schon etablierte Künster zu hören gibt und es war interessant in die ganze junge Lyrik hineinzuhören und sich wissenschaftlich erklären zu lassen und sonst gibt es noch einiges über die „Alte Schmiede“ zu vermelden nämlich vom 22. – 31. Jänner Gespräche und Debatten von dreiundzwanzig bis vierundzwanzig Uhr namens „Nachtschicht“, wo sich meistens Walter Famler mit verschiedenen gesellschaftlichen Themen beschäftigt und sich dazu die entsprechenden Gesprächspartner eingeladen hat. So wurde am Freitag das von Thomas Schmiedinger herausgegebene Buch „Virenregime“ vorgestellt und gestern die Zeitschrift „Streifzüge“ zum Thema „Bürgerlichkeit“ und heute wird es, moderiert von Oliver Scheiber um das „Ankommen in Österreich“ und Bildung gehen.

2021-01-24

Am Ende der Stadt

Filed under: Bücher — jancak @ 00:16
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Das neue Jahr hat neben der Verlängerung des Lockdowns,der Freitestdiskussion und dem Schrecken wegen des mutierten Virus erstaunlicherweise auch mit viel Lyrik begonnen. Bei mir jedenfalls, kam da ja gleich Nicos Bleutge Essayband „Über Gedichte“ an die Lesereihe. Das hat zwar schon ein paar Monate auf meinem Badezimmerstapel gelegen. Vorher war ja noch das Buchpreislesen dran, hat mich aber in eine poetische Stimmung und zu dem Vorsatz gebracht in diesem Jahr vielleicht doch ein bißchen mehr auf meine Sprache zu achten.

Auf den Regalen lagen noch zwei weitere Gedichtbändchen, der Peter Paul Wiplinger liegt sogar in doppelter Ausführung auch noch dort und Lidija Diikovskas „Schwarz auf weiß“ habe ich ja bei dem Gewinnspiel der „Alten Schmiede“, als die das „Dichterloh-Festival“ verschoben hatten, gewonnen. Das wird nun nachgeholt und da gab es ja schon einige Abende, darunter, den, wo Lidija Dimkovska ihr Bändchen vorstellte und dann lag da noch, seit November wahrscheinlich, Adina Heidenreichs „Am Ende der Stadt“, das Lyrikdebut, der1996 in Sachsen Anhalt geborenen. Jürgen Jankovsky hat die Nachbemerkung über die Übersetzerin geschrieben, deren Covergedicht auch am Buchrücken steht.

„Diese Gleise führen nur noch7 aus der Stadt heraus./Geh oder bleib für immer./Die Straßen werden zu Wegen,/werden zu Gras,/ich bin geblieben.“

Vor allem am Anfang des siebzig Seiten Büchleins geht es viel um Sprache und die Worte in denen die Autorin zu leben scheint.

Ganz besonders beeindruckend die „Kernfrage“ „Das Leben ist dir wie eine Zwiebel:/Du schälst und schälst sie/auf der Suche nach dem Kern/und hast am Ende nur/Schalen in die Hand.“

Ebenfalls beeindruckend, die lyrischen Gedanken, die sich die junge, in Leipzig lebende Frau über das „Alter“ macht:

„Ich koche Tee,/sehe zum Fenster hinaus./Zweimal in der Woche/öffne ich den Briefkasten,/das Auto habe ich abgemeldet./Im Frühjahr pflanze ich Balkonblumenmen,/nur an meinem Geburtstag läutet das Telefon./ Vom Tod meiner Freunde lese ich in der Zeitung./Im Sommer beobachte ich Passanten,/kein einziger blickt hinauf./Ich existiere noch hinter diesem Fenster/ und trinke Tee im Herbst, ungesüßt,/ sortiere alte Fotos in Alben./Im Winter wird jeder Gang übers Eis schwer./Ich verstehe die Briefe nicht mehr,/ständig läuft das Radio, ich höre nicht hin./mein Tod sind ein paar Zeilen in der Zeitung.“

Einen „Traumsammler gibt es auch „Ich möchte alle Träume aufsammeln/und sie zurück/zu den Träumer tragen.“

Ein bißchen von Brecht inspiriert erscheint mir der „Auslöser“

„Wer baute die Fabrik,/wer stand am Fließband,/wer hat verkauft,/wer verschickt,/wer sah bewußt weg?/Wo beginnt das Töten?/Nicht erst beim Gewehr.“

Während mir die Zeilen „Ich werde die Wände mit Worten tapezieren/von morgend bis abends lesen.“sehr vertraut klingen und zu der Wunschphatasie führen, daß man das in Zeiten der Pandemie und der FFP2-Maskenpflicht auf allen Straßen vielleicht auch tun könnte, während einem der Botendienst die Einkäufe bringt und so schließe ich den Gedichtband, der wohl nicht nur in Zeiten und Situationen, wie diesen sehr zu empfehlen ist, mit einigen Zeile aus dem „Erleuchtenden Himmel“:

„Nehmt ab eure Masken,/vergesst die Bedenken, sie zählen wirklich nicht;/Die Zeit zieht vorbei.“

Wer doch wirklich schön, füge ich hinzu.

2021-01-23

Der verlorene Sohn

Das neue Buch der 1984 in Baku geborenen Olga Grjasnova deren „Russe, der die Birken liebt“ und „Gott ist nicht schüchtern“ gelesen habe und die ich auch im Literaturhaus und einmal in Leipzig erlebte, führt in den Kaukasus und in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts und ich finde die Themenbandbreite und auch die Stilverschiebungen der Literaturinstitut Absolventin sehr interessant, liest sich der Roman doch sehr leicht und fast wie ein Jugendbuch und man erfährt sehr viel dabei. Von der russischen Kriegspolitik des neunzehnten Jahrhunderts und auch, wie sich jemand fühlen muß, wenn er plözlich von Baku oderAkhulgo nach Moskau kommt oder von Damaskus nach Berlin oder Wien, denn der achtjährige Jamalludin, Sohn des mächtigen Imams Schamil wird aus politistchen Grünen von Akhulgu im Nordkaukassus nach St. Petersburg geschickt. Er ist eine Geisel des Zaren und seine Mutter erzählt ihm, daß es sich nur, um ein paar Tage oder Wochen handeln würde.

Es werden fünfzehn Jahre daraus und der Zar läßt ihn in einer Kadettenschule erziehen, lädt ihn und die anderen Zöglinge zu Kinderbällen und anderen Festivalitäten ein. Er lernt Russisch und Französisch, dient in der russischen Armee, wird von dort nach Polen geschickt und verliebt sich die die emanzipierte Lisa, die in Göttingen studieren will und natürlich Sex mit ihm hat. Dann plötzlich nimmt der Vater georgische Geiseln gefangen und Jamalludi muß wieder, seiner Kultur entwöhnt, in den Kaukasus zurückkehren, denn die russische und französische Kultur ist natürlich besser. Die russischen Ärzte können den Fuß der tochter des Vaters heilen, der inzwischen viele andere Nebenfrauen und von ihren Kinder hat. Jamadullahs Mutter ist schon vor zehn Jahren gestorben und die Briefe die Jamadullah an den Vater gewchrieben hat, haben diesen nie erreicht.

Am Schluß erwischt Jamadulin die Tuberkulose. Der russische Arzt, der ihn behandeln soll, kann ihm nur die Diagnose, die er schon wußte, mitteilen und der Diener Ali, den er bittet ihn etwas vorzulesen, kann ihm nur aus dem Koran zitieren. Da er weder Russisch noch Französisch versteht und so lautet einer der letzten Sätze „Jamalludin hatte nicht mehr die Kraft sich dagegen aufzulehnen“ und am Anfang hat Olga Grjasnowa geschrieben, daß der Roman auf historischen Fakten beruhen würde.

„Vieles stimmt, manches ist frei erfunden oder der Struktur des Romanes angepasst.“

Ich bin nicht ganz sicher, ob das wirklich so funktionierte, daß der Zar seinen Feinden, die besten Ausbildung genießen ließ und die dann gebildet zurückschickt, aber spannend eine völlig andere Olga Grjasnowa zu lesen und auch etwas über das Leben am St. Petersburger Hof im neunzehnten Jahrhundert und auch ein bißchen über den Kaukasus zu erfahren.

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