Literaturgefluester

2014-06-15

Wandern auf den Ebenstein

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:44

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Dieses Wochenende war wieder das Wandern mit Alfreds ehemaligen Lehrer, Sladky 26 oder 27, wenn ich mich nicht irre und nichts durcheinanderbringe. Wir waren, glaube ich, das zwanzigste Mal dabei, obwohl ich am Freitag und am Samstag in Wien einiges versäumte. So gab es am Freitag nicht nur eine von Ilse Kilics „Fröhliche Wohnzimmerveranstaltungen“, als auch die „Schreibgruppe mit Ruth und Robert“. Das werden die Kilics gefehlt haben und im Literaturhaus war der dritte Teil des Lateinamerikanischen Lyrikfestivals.
Am Samstag gab es am Karlsplatz ein großes Fest gegen die Absiedelung des Funkhauses in der Argentinierstraße, eine Protestveranstaltung, zu der ich mehrere Einladungen erhielt. Aber man kann nicht überall sein und wir sind treue Teilnehmer der Wandergruppe, auch wenn wir sonst nicht mehr soviel wandern, da der Alfred meistens am Samstag den Garten in Harland zu betreuen hat und mit seiner Mutter einkaufen fährt.
Diesmal ging es vom Hans sorgfältig geplant und organisiert auf das „Sonnenschienhaus“ und das ist auch ein Jubiläum, war ich da ja nur einmal und zwar mit dem Alfred vor einunddreißig Jahren, als wir zu Pfingsten vier Tage die Hochschwabgegend durchwanderten. Auf dem Hochschwab sind wir inzwischen an die zwanzigmal gewesen, am Sonnenschienhaus nicht mehr und damals sind wir, glaube, ich nach Eisenerz hinabgewandert und dort habe ich den Text über den „Sonnenzug“ geschrieben, weil wir den am Südbahnhof gesehen haben und ich sehr davon beeindruckt war.
Diesmal eine eher kleine Gruppe und wir sind auch nicht mit den anderen durch die Klamm hinaufgewandert, sondern, so wie damals die „Russenstraße“ hinauf, weil wir später daran waren, weil der Alfred am Vormittag eine Vorlesung über das „WU-Netzwerk“ hatte.

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Und am Samstag sind wir nicht auf den Hochschwab, da waren wir schon vor einigen Jahren, kurz nachdem das neue „Schiestlhaus“ eröffnet wurde, sondern auf den Ebenstein und das war vielleicht ein bißchen schwierig, weil sehr nebeling und auch ein bißchen windig, so daß kurz ein wenig Panik herrschte, aber dann hat sich das Wetter wieder aufgehellt und als wir glücklich herunten waren, lag der Gipfel im schönsten Sonnenschein und unbewölkt da und alle waren ein wenig neidig und haben sich geärgert.
Dafür sind wir am Nachmittag noch in Richtung Häuslalm, beziehungsweise zum Sackwiesensee gewandert, das heißt, ich bin am See geblieben, habe da meinen Mittagsschlaf gehalten und im „Tagebuch der Anne Frank“ gelesen, das ich mir als Lesestoff mitgenommen habe, wo sich einige ein bißchen wunderten, daß ich das erst jetzt lese.
Aber besser spät als nie und jetzt, beziehungsweise vor einiger Zeit, habe ich das Buch im Schrank gefunden und bin auch sehr beeindruckt davon.
Am Sonntag ist es dann mit einem Umweg über die Frauenmauerhöhle und den Neuwalddeggsattel wieder hinuntergegangen, ein langer, aber wunderschöner Weg mit ein bißchen Klettern, zumindestens würde ich das für mich so bezeichnen, in der Jassnig-Hütte gab es ein feines Bratl, wie das in der Steiermark heißt, beim grünen See haben wir auch noch Station gemacht und ein bißchen den Tauchern zugesehen.
Dann fuhren wir nach Harland, beziehungswweise nach Nussdorf an der Traisen um das Spritzmittel für die Weintrauben zu holen und die Fußball WM ist derzeit auch, die mich ja nicht sehr aus den Socken reißt und eigentlich überhaupt nicht interessiert, den Alfred, die Schwiegermutter und sicher viele andere schon und das nächste Wandertreffen, das diesmal eine Woche vor dem Volksstimmefest stattfindet, wird auch schon geplant.

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