Literaturgefluester

2015-03-04

Von den schönsten Büchern zu den Stadt Wien Stipendiaten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:42
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Die schönsten Bücher, diese Zusammenarbeit des Hauptverbandes mit dem Bundeskanzleramt, da werden Jahr für Jahr die schönsten Bücher ausgesucht und ausgestellt, haben mich ja immer schon interessiert.

Eine Zeitlang fand die Preisverleihung im Radio-Kulturhaus statt, da konnte man Eintrittskarten dafür gewinnen, habe ich aber nie, Frau Führer hat mich dann vor zwei Jahren auf die Einladungsliste gesetzt und jetzt habe ich von einer anderen Dame, vielleicht macht Frau Führer die Pressearbeit des Hauptverbandes nicht mehr, vor einer Woche die Einladung bekommen, Mittwoch um elf im Bundeskanzleramt, ich habe umdiponsiert, eine Klientin gefragt, ob sie nicht eine halbe Stunde früher kommen kann, bei der Befundbesprechung um eins gehofft, daß es sich dann noch ausgeht, vorher ein Brötchen zu essen und ein Glas Wein zu trinken und als ich das BKA erreichte, sah mich der Polizist fragend an.

Die Sicherheitsbeamten am Ballhausplatz sind nicht immer die freundlichsten, das weiß ich noch von der Zeit, als ich Einladungen zur den Bumuk-Preisverleihungen hatte, dieser hat er mir mit dem Portier dann aber doch erklärt, die Veranstaltung findet um vier statt.

Uje, uje, denn um zwei eine Diagnostik, um fünf eine Stunde, die habe ich dann verschoben und der Herr, der zur Diagnostik kommen sollte, ist schon zehn vor eins dagewesen, interessant, interessant und ein total verrutschter Tag, trotzdem war es schon vier vorbei, als ich das Bundeskanzleramt wieder erreicht, der Polizistsit war es derelbe oder ein anderer, hat mich wieder fragend angesehen, aber eine Dame stand da mit der Liste und ich habe mich ja angemeldet und als ich um halb eins zu Mittag nach Hause gekommen bin, hatte ich auch ein Mail vom Hauptverband mit der richtigen Uhrzeit.

Dann ging es gleich los, Minister Ostermeyer eröffnete, wies darauf hin, daß im Kongreßsaal der Wiener Kongreß, was ja jetzt sehr gefeiert wird, vor zweihundert Jahren stattfand und, daß während im Saal die Sitzungen waren, oben bei den Lüftungsschachten die Schreiber saßen, um alles mitzuschreiben.

Das haben Benedikt Fögers Kinder ihm nicht gelaubt, er eröffnete aber das Programm und dann wurden die fünfzehn ausgewählten schönen Bücher wieder in Dreierblöcken vorgestellt.

Da gibt es auch eigene Kategorien, bei der Literatur, hat das Buch gewonnen, das die Museumstexte  vorstellte, die ich damals an meinem Geburtstag im Kunsthistorischen Museum von der Iris gesponsert, aufgeführt gesehen habe.

Dann kamen Sachbücher, Kinderbücher und auch Kataloge und Kunstbücher, als ich dann schon draußen beim Buffet oder Empfang stand, hörte ich einen Herren zum anderen sagen, daß man dieses Büchern wahrscheinlich den Buchhandel nicht retten und die Leute zu Leser machen würde.

Natürlich nicht, die schönsten Bücher sind eine eigene Sektion und wahrscheinlich nicht wirklich zum Lesen geeignet, obwohl die „Jenny“ im Vorjahr sogar einen Preis gewonnen hat. Diesmal war kein Buch dabei, was ich schon kannte, wohl aber einige Verleger, vom „Residenz-Verlag“ und vom „Picus“ waren Sieger dabei und im März wird es sogar eine Ausstellung im Museumsquartier darüber geben.

Danach hatte ich eine kleine Pause beziehungsweise ein Zeitloch, denn um sieben gab es ja wieder MUSA, das ich beim offenen Bücherschrank vis a vis vom Kuppitsch verbrachte und dabei mit einem Herrn ins Gespräch gekommen bin, gefunden habe ich dabei die „Glasglocke“ auf Englisch, die ich wieder in den Wortschatz legen werde, einen Humbert Fink und ein Buch von Dashiell Hammett, das mir der Herr sehr empfohlen hat und im MUSA war Gertrud Klemm und Martin Prinz.

Von Gertruds Kemm, der Publikumssiegerin in Klagenfurt ist ja jetzt „Aberland“ ein Dialog zwischen einer Mutter und einer Tochter bei „Droschl“ erschienen, von dem sie auch ein Stück beim Bachmannpreis gelesen hat.

Irene Wondratsch war da, die mit ihr befreundet zu sein scheint und ich habe ihren Aufstieg auch ein bißchen verfolgt. So war sie einmal mit einem „Arovell-Büchlein“ in der „Alten Schmiede“, dann hat sie einmal beim Volksstimmmefest gelesen und die diesbezügliche Anthologie wurde im „Werkl im Goethe-Hof“ vorgestellt.

Dann kam „Herzmilch“ schon  bei „Droschl“ und jetzt „Aberland“, wofür sie bei der Stadt Wien ein Stipendium bekommen hat. Martin Prinz, der ja schon früher lesen sollte, hat glaube ich das Canetti Stipendium bekommen und aus einem noch nicht fertigen Roman gelsen, die letzten Prinzessin da geht es um die Habsburger Prinzessin Elisabeth Marie, die Tochter vom Kronprinz Rudolf, die einen Bürgerlichen geheiratet hat und 1963 gestorben ist. Interessant, interessant und Julia Danielcyck mein „Literaturgeflüstertexetbuch“ wie ich ihr schon lange versprochen habe, ist mir jetzt endlich auch gelungen.

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