Literaturgefluester

2019-06-27

Letzte Demo vor dem Sommer

Filed under: Gesellschaftspolitik — jancak @ 23:12
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Die Donnerstagsdemos bezüglich schwarz-blau II gibt  es seit letzten Oktober. Bei einigen sind wir mitgegangen. Jetzt gibt es kein schwarz-blau mehr, sondern bis zur nächsten Wahl, die Ende September sein wird, eine sogenannte Expertenregierung und heute das letzte Mal vor dem zwölften September, „Es ist wieder Donnerstag!“

Ich habe mir dazu passend mein schwarzes „Donnerstagsleiberl“ angezogen, das der Alfred vor einigen Wochen kaufte und bin um halb sechs zum Bruno Kreisky Park in Margareten gegangen, der ist in der Schönbrunnerstraße vor dem Haus wo Bruno Kreisky geboren wurde, bei einem literarischen Spaziergang, den die Frau Bezirksrat, ich glaube Steininger, hat sie geheißen einmal durch Margareten veranstaltet hat, sind wir dorthin gegangen.

Jetzt bin ich allein hinmarschiert und, als ich den Park erreichte, hat mich eine Frau bezüglich meines Leiberls angesprochen und  mich nach der Demo gefragt.

Aber eigentlich hat dort nur ein sogenannter „Open Space“ stattgefunden.

Das heißt man saßim Gras und bildete Arbeitsgruppen,umdieThemen, wie „Wie wir die nächste Kurz-Regerung verhindern können, wie wir langfristig miteinander Politik machen können“, etcetera, etcetera, zu beantworten.

Ich habe mich auf eine der Bänke neben den Omas gegen Rechts, ich bin ja jetzt auch eine Oma, wenn auch ohne rosa Mützchen, gesetzt und mich zuerst mit dem Richard, dem Mann der Hilde Langthaler und dann mit dem Alfred unterhalten.

Eine Frau ist auf uns zugekommen und hat gefragt, ob wir Ideen für eine bessere Regierung  hätten?

„Außer grün wählen, habe ich keine!“ , habe ich geantwortet.

„Das ist schon etwas!“ hat sie gemeint.

Aber dann kann ich die Kommunisten nicht mehr wählen, wie ich es in den letzten Jahren tat und wenn die Grünen an der Macht sind, wird wahrscheinlich auch nicht viel Gutes herauskommen.

Aber  immerhin, man kann es versuchen, damit die Stimme nicht vollkommen sinnlos ist.

Eigentlich nur wenige Leute in dem Park. Bei der letzten Demo am Ballhausplatz mit den „Vengaboys“ waren viel viel mehr, aber wahrscheinlich sind die schon in den Sommer aufgebrochen und nach acht ging es los in Richtung Karlsplatz, leider zick zack, völlig sinnlos hinauf und hinunter, statt einfach die Margareten- oder Schönbrunnerstraße entlangmarschiert.

Irgendwann haben wir den Karlsplatz mit dem kühlen Springbrunnen, wo schon für das Filmfestival, das Morgen beginnen wird, erreicht.

Es gab Musik und eine kurze Ansprache beziehungsweise Aufruf, den Sommer zu nützen, um mit den Nachbarn im Schwimmbad oder wo auch immer ins Gespräch zu kommen, um sie für eine andere Politik zu begeistern.

Lieder von Jura Soyfer wurden gesungen, ich habe einen „Hugo“ und vorher ein Minieralwasser getrunken und dann wieder zurück in den Alltag  beziehungsweise zum „Bachmannlesen“, bevor es am Samstag, weil der Alfred noch auf ein Sommerfest muß, für das Wochenede nach Harland zum ersten oder zweiten Sommerfrischenwochenende geht.

Und mein Beitrag für eine bessere Regierung, wo ich mit den anderen ins Gespräch kommen kann, wird dann am sechzehnten Juli im Cafe Westend sein, wo zwei Stellen aus der „Unsichtbaren Frau“ lesen werde und lade alle daran Interessierten sehr herzlich dazu ein.

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