Literaturgefluester

2020-01-27

Experimentelles Crossover in der AS

Filed under: Veranstaltungen — jancak @ 23:05
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Experimentelles Crossover in der „Alten Schmiede oder zwei mir unbekannte Namen, dann den von Harald Gsaller von dem ich schon etwas gehört, bei einer Veranstaltung war oder Bücher in den Regalen habe und dann Jörg Piringer der visuelle Performer, eine GAV-Veranstaltung, also doch kein Musikprogramm, wie ich schon fast befürchtete, denn im neuen Programm steht alles durcheinander  und keine andere Veranstaltung wo ich den Abend verbringen hätte können und ich möchte ja so gerne, daß der Alfred mit mir am Montag in die „Alte Schmiede geht“, aber da habe ich ihn nicht sehr gedrängt, weil ich mir gedacht habe, daß es ihm nicht gefallen wird.

Von mir habe ich das eigentlich auch erwartet, denn ich bin ja eine, wie ich immer behaupte, psychologisch realistische sozialkritische Schreiberin, die aber und das ist wahrscheinlich das Ungewöhnliche an mir, auch gerne   zu experimentellen Veranstaltungen geht, die ihr dann oft auch nicht so gefallen, aber ich bin ja aufgeschlossen und interessiere mich für jede Form der Literatur über die ich dann auch gerne flüstere oder mit den experimentellen Autoren, wie beispielsweise Wolfgang Helmhart darüber diskutiere.

Das Erste was mir aufgefallen ist, als ich die AS erreichte war, daß die Veranstaltung im Keller und nicht im Schmiederaum, wie ich eigentlich erwartet habe, stattfand und das Zweite, daß es einen Büchertisch gegeben hat, in dem offenbar die ganze „Edion Ch“ und dann noch etwas von den Kilics auflag, die waren dann auch da und Günter Vallaster und Daniel Terkl der eröffnete, erzählte auch etwas von experimentellen Crossover und richtig, das Ganze lief unter „räume für notizen“, was eigentlich von den aufgestellten Mikrophonen, die zu sehen waren, etwas abwich.

„räume für notizen“ ist, habe ich erfahren, eine Reihe aus Günter Vallasters- Verlag und auch eine Reihe  für, wie dann Jörg Piringer erklärte „“visuelle, digitale und transmediale poesie“, was immer das auch heißt, die schon zum dritten Mal stattfindet und heuer der erste von drei oder vier Abenden ist, die gemeinsam mit der GAV und der Galerie Wechselstrom veranstaltet wird und da habe ich ja schon für morgen eine Einladung von Fritz Widhalm bekommen und mir nach einem Alternativprogramm gesucht, was es morgen auch gibt, Renate Pittroff, die ich, glaube ich, vom Kunstradio kenne, Christoph Theiler, Jörg Piringer und Günter Vallaster sind die Kuratoren und was wahrscheinlich das Besondere an der Veranstaltung ist, daß auch visuelle und transmediale Performer aus Frankreich, Italien, etc , die man sonst so leicht wohl nicht kennenlernen würden, dazu eingeladen wurden und der erste war Giovanni Fontana aus Italien mit seinem Stück „SEIREN“, das ist ein Sound und visueller Poet und er blies abwechselnd in beide Mikrophone, brachte auch seinen Körper dazu ein.

Mir hat es gefallen und ich habe es sehr poetisch gefunden, dann kam der bildende Künster und Autor Harald Gsaller, den ich wie schon beschrieben von seinem Namen her kannte und beschäftigte sich auch auf  poetische und dann noch sehr ironische Art mit „Hundun“ oder den tausend Dingen der Welt, was sich auf eine chinesische Ur- Chaos Theorie bezieht und einen sehr leisen und schönen Kontrast zu der Sound Performance bildete , die dann noch einmal mit des Franzosen Joachim Montessuis „Vocal Codes -psychotropic vocal  and noisepoetry action“ gefolgt wurde, der ankündigen ließ das es laut werden könnte, sich dann hinsetzte und lange auf Französisch aus einem Buch las, bis dann dazu die Töne kamen und mir hat es auch gefallen, obwohl ich nicht viel verstanden habe und es auch nicht interpretieren konnte.

Neben mir saß Linda Christanell, hinter mir Angelika Kaufmann, das experimentelle Publikum eben und ich dachte, daß es Linda Christanell gefallen würde und wunderte mich dann, daß sie nicht klatschte und sich sogar darüber negativ äußerte, so kann man sich täuschen und man erlebt, kann ich wieder schreiben, in der Literatur immer wieder seine Überraschungen und das ist, glaube ich, das Schöne daran.

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