Literaturgefluester

2011-12-03

Adventgedanken

Filed under: Uncategorized — jancak @ 16:20

Doch ein bißchen was zum Advent, gibt es bei den anderen Blogs doch ein paar Adventkalender. Literaturcafe.de hat den mit den Romananfängen zu den nicht geschriebenen Büchern, Klaudia Zotzmann hetzt ihr Schaf wieder durch die Wiener Kaffeehäuser und ich erkenne sie nicht, weil ich ja kaum in Kaffeehäuser gehe. Der Name Peter Altenberg ist mir aber doch eingefallen, obwohl ich mir da gar nicht sicher war, ob das der ist oder vielleicht doch Egon Fridell oder gar Karl Kraus, denn die sind ja auch ins Cafe Central gegangen und libromanie listet überhaupt eine Serie von Adventkalendern und das Raten, Lesen, Türchen öffnen und vielleicht sogar ein bißchen was gewinnen, ist ja interessant.
Ich habe es wahrscheinlich schon in den letzten Jahren geschrieben. Bei mir, die ich nicht katholisch und sowas wie eine Konsumverweigerin bin, ist die Adventzeit mit Weihnachten, wenn ich dann vor dem Christbaum meiner Schwiegereltern stehe und meine Bücherpäckchen auspacke, vorbei. Vorher reizen mich die geschmückten Geschäfte und die Weihnachtsbeilagen der Zeitungen und ich hole mir aus dem Keller in Wien, bzw. in Harland aus dem großen Kleiderkasten immer die Weihnachtsdekorationen, die sich in den vergangenen Jahren angesammelt haben und schmücke damit die Zimmer.
Da ich immer Anfang November mein Geburtstagsfest habe und da da der Weihnachtseinkauf schon beginnt, bekomme ich oft Weihnachtliches geschenkt und die Gutscheine von Leiner und Kika etc löse ich auch immer ein.
Diesmal gibt es etwas Besonderes, nämlich einen richtigen Adventkranz, den der Alfred letzte Woche am Markt in St. Pölten kaufte und vor dessen entzündeter ersten Kerze, bin ich diese Woche mehrmals gesessen, habe meinen Blog geschrieben bzw. an den „3 S“ korrigiert. Gestern gab es dann auch schon die erste Weihnachtsfeier der AUGE, der alternativen Gewerkschaft in der Belvederegasse, wo es immer ein tolles Buffet, aber kein Adventsingen, sondern ein Erraten der politischen Unworte der letzten Jahren mit Bewertung der Ratingagenturen gab. Am Dienstag gibt es eine Adventlesung mit Susanne Ayoub in der Bücherei Pannaschgasse, zu der ich wahrscheinlich gehen werde und das „Ohrenschmaus- Beste Texte Buch“ ist ja auch soetwas, wie ein Weihnachtsgeschenk. Zumindestens habe ich vor, das meiner Schwiegermutter am 24. zu überreichen. Der Anna werde ich ihres vieleicht schon früher geben und gestern war dann der Bericht der Ohrenschmauspreisverleihung im Kulturprogramm, des neuen ORF III, von dem ich gar nicht wußte, daß es den gibt. Eigentlich war das auf der Ohrenschmausseite schon für den 1. 12. angekündigt, aber da ist wahrscheinlich der Tod der Christa Wolf dazwischen gekommen. So gab es den Bericht gestern, während wir bei der AUGE-Weihnachtsfeier waren und wurde das Ohrenschmaus-Buch auch als gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk angekündigt. Ich habe ja schon geschrieben, daß ich mir auf Alfreds zweite oder dritte Frage jetzt doch ein paar Weihnachtsbücher gewünscht habe, dann ist der Artikel über Christa Wolf gekommen und mir ist eingefallen, daß ich mir ja auch ihr letztes Buch, auf das ich, glaube ich, das erste Mal vor ca eineinhalb Jahren durch Emily Waltons Blog gestoßen bin, wünschen hätte können. Jetzt habe ich es schon. Alfred der heute morgen die bestellten Bücher von Anna Jeller holte, hat es mir gebracht und ich weiß nun nicht genau, in welcher meiner Leselisten ich es eintragen soll? Ja, die Qual der Wahl und als ich gestern zum Lidl Milch einkaufen ging, bin ich beim „Wortschatz“ am Margaretenplatz vorbeigekommen und habe dort bei den vielen, schon von Zwillingsleiden beschriebenen „Oldies“, das Groschenromanimitat „Lisas Liebe“ von Marlene Streeruwitz gefunden und dazu ist zu erwähnen, daß Marlene Streeruwitz nicht nur am Donnerstag in der Sendung „Im Gespräch“ im Radio war, sondern auch im nächsten Jahr den Bremer Literaturpreis für ihr Buch „Die Schmerzmacherin“, das auch auf der Shortlist des deutschen Buchpreis war, bekommen wird.
Aber zurück zum Advent. Da habe ich ja zu meinem Geburtstagsfest einiges an Schokolade und Nüssen bekommen, die sich in der Adventzeit vernaschen lassen und von der Ingrid einen Sonnentor-Teekalender, der heuer besonders liebevoll gestaltet ist. Da steht erst einmal genau angeschrieben, was alles in dem Teepäckchen drinnen ist, das hat mir bis jetzt eher gefehlt und dann gibt es ein aufklappbares Bild und ein kleines extra Heftchen mit je einen Adventgedanken, daß man sich entspannen, Zeit für die Familie nehmen oder spenden soll, beispielsweise.
Dann gibt es noch das Punschtrinken und da waren wir mit der Anna schon am vorigen Sonntag am Spittelberg. Ich mache mir meinen Punsch ja immer selber, mit je ein drittel Rotwein, Orangensaft und Wasser, einem Teepäckchen oder aktuell, ein bißchen was von dem Früchtetee, den mir die Sara Wipauer zum Geburtstagsfest mitgebracht hat, eine halbe aufgeschnittene Orange und Zimt. Schmeckt sehr gut. Eine Einladung zum Punschtrinken nach Sprögnitz habe ich im Sonnentor Teegeschäft in der Kremsergasse auch gefunden und ich bin mir auch nicht sicher, ob heute und morgen nicht wieder etwas in Nußdorf an der Traisen ist, denn das gab es jedes Jahr um den Nikolo, aber dazu ist heuer keine Einladung gekommen. Dafür gab es in dem Folder, den die Kaufleute der 5 City, von denen auch der offene Bücherschrank am Margaretenplatz ist, einen Punschutschein für den kleinsten Adventmarkt in Margareten vor der Falco Stiege, der nur aus einem einzigen Standl bestehen soll, aber das ist offenbar so klein, daß ich es übersehen habe oder es ist bei der Ankündigung geblieben, bzw. etwas schiefgegangen. Advent ist also sehr spannend. Ein großes Geschäft mit Streß und Hetze. Manche mögen es, manche nicht. Ich suche mir wieder die Gutscheine heraus, trinke Punsch, schmücke die Wohnungen und entziehe mich dem Streß. Ein Weihnachtsbuch gibt es heuer auch, das habe ich schon geschrieben, Peter Meissners „Auch Engel lachen gernen“ mit vielen Kürzestgeschichten zum Erzählen auf den Weihnachtsfeiern. Bei Residenz ist auch eines erschienen „Santa Klappe“ von Ernst und Christoph Griessemann, aber das ist mir entgangen und es geht mir auch der Blog von leselustfrust mit ihren Weihnachtsbüchern, die mich ja erst auf die Idee gebracht hat, daß man zu Weihnachten Weihnachtsbücher lesen kann, etwas ab. Aber ich habe, da ja noch acht Bücher auf meiner Bücherliste für 2011 stehen, ohnehin nicht soviel Zeit für Weihnachtsbücher.

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