Literaturgefluester

2015-09-02

Saisonstart mit Martin Amanshauser

Der Hauptverband des Buchhandelns, dessen Seite ich ja gerne lese, hatte schon im Juni eine neue Reihe präsentiert. Da haben die jungen Buchhändler Anna Bahr und ihr neues Buch, das sie beim Bachmannpreis präsentieren sollte, vorgestellt, da war ich woanders, so habe ich „Die Farbe des Grantatapfels“, die nicht auf die LL gekommen ist, erst später kennengelernt und jetzt gab es eine Veranstaltung mit dem neuen Buch von Martin Amanshauser, dem Sohn vom Gehard, von dem ich vor einigen Jahren ein Buch beim „Standard“ gewonnen habe.

Jetzt ist er eher als Reiseschriftsteller aktiv gewesen und hat da ein Buch bei „Rund um die Burg“ vorgestellt, aber es gibt einen neuen Roman „Der Fisch in der Streichholzschachtel“, ebenfalls nicht auf der LL und die Lesung wurde mit breiter Diskussionmöglichkeit und einer Buch- bzw. Plakatverlosung angekündigt.

Die Zahl 18, die ich gezogen habe, hat leider nicht gewonnen, aber ich hätte das Buch ohnehin erst in zehn Jahren lesen können und für Plakate habe ich eigentlich auch nicht genug Pöatz.

Lauter junge Leute im Publikum, die jungen Buchhändler eben, die auch im Vorfeld, wo man bei einem Glas Wein auf die Lesung wartete, über ihren Bücheralltag eifrig diskutierten.

Dann kam die Veranstalterin , setzte sich mit Martin Amnshauser an den langen Tisch, verkündete, daß sie ihn schon lange kenne und der las dann auch aus seinem Buch in dem es um eine Kreuzfahrt geht, aber nicht nur, es geht auch um ein Piratenschiff und einen dritten Handlungsstrang hat der Autor dann weggestrichen.

Das Buch hätte auch „Atlantis“ heißen sollen, aber das gefiel“ Deuticke“ bzw. Joe Lendl, dem Hansercef, wozu „Deuticke“ ja gehört nicht, also „Der Fisch in der Streicholuschatel“.

Martin Amanshauser beteiligte sich dann selber an der Verlosung, beziehungsweise beantwortete er die Fragen im Publikum, die unter anderen von einer jungen Buchhändlerin gestellt wurde, die behauptete an manchen Tagen acht Bücher zu lesen bzw. zu überfliegen.

Hut ab, wenn das ehrlich ist, denn ich schaffe ja keine zweihundert im Jahr und kenne mich bezüglich der Lesekapazität ja auch ganz gut aus und während ich gerade überlegte, ob ich mein LL-Ziel nicht nicht nach dem zwöften September, wenn ich gerade mit der Valerie Fritsch fertig bin und wir die Shortlistkanditaten, die viele ja für viel interessanter halten, wissen, aufgeben soll, so ist das Buch der Inger Maria Mahlke noch immer nicht gekommen, mailte mir eine freundliche Verlagsdame, sie schickt mir sowohl den Zaimoglu als auch die Alina Bronsky, aber letztere, habe ich schon gelesen und den Zaimoglu könnte ich mit dem Peltzer vom Otto haben, wenn das mit dem Teffen klappt, aber die „Mimi“ habe ich nur mehr der Frau König übergeben können, weil die Michaela, das Vorbild für die Schriftstellerin mit dem „Down-Sandrom“, die der JuSophie ja nicht gefallen hat, inzwischen verstorben ist, also der Zaimoglu geht sich sicher bis zum zwölften Oktober aus und ob ich mich dann in eine Buchhandlung setzen und den tausend Seiten langen Clemens J. Setz lesen werde, ist  noch nicht so ganz klar.

Die sogenannten offiziellen Blogger haben jedenfalls ihre ersten Rezensionen eingestellt, so ist Tobias Narzemi von der Valerie Fritsch begeistert und hingerissen, wie ich mir mit ihren wahrscheinlichen Sprachräuschen tuen werde, werden wir wahrscheinlich kurz vor der Shortlistenvergabe sehen,  Birgit Böllinger von den „Sätzen und Schätze„, hat jedenfalls den Ralph Dutli gelesen und ist ähnlich, wie ich nicht ganz so begeistert und drückt das auch sehr kompetent aus.

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