Literaturgefluester

2014-08-17

Leselistenänderungen

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:36

Ich habe ja seit 2011 eine Leseliste, die ist aus dem hundert Bücherprojekt vorangegangen und vor allem dadurch entstanden, daß durch die offenen Bücherkästen, die es, glaube ich, seit 2010 gibt, mein SUB sehr angewachsen ist. Auch vorher hatte ich schon einen, denn ich habe immer Bücher gesammelt, aber und das klingt vielleicht ein bißchen komisch, durch die Kästen ist mein Ehrgeiz angewachsen, möglichst alle meine Bücher zu lesen und so ist meine Leseliste länger und länger geworden, zuerst ein oder zwei Jahre im voraus voraus, dann habe ich mir selbst eine Bücherbeschränkung verordnet, denn ich habe ja schon genug und sollte das Vorhandene lesen, bin aber angesichts der vollen Kästen jämmerlich gescheitert und so habe ich erst einmal alles aufgeschrieben, was ich ungelesen zu Hause hatte, so daß möglichst nichts verkommt und das ist auch eine tolle Idee, denn so lese ich mich quer durch die Weltliteratur, das Alte und das Neue, aber meine Leseliste ist angewachsen und da ich nicht mehr die Jüngst bin, sollte ich etwas dagegen machen. Aber was?
Da ein wenig ratlos, denn ich denke, solange es den Segen gibt, sollte ich ihn nehmen, was zur Folge hat, daß meine 2014 Liste sehr voll ist und ich mich bemühen muß, schnell zu lesen, um alles in diesem Jahr geplante auch zu schaffen.
Ich bin da sehr konsequent und lese meistens die Reihe hinunter. Ein paar Änderungen gibt es, die Rezensionsexemplare ziehe ich natürlich vor und wenn ich, wie kürzlich auf Reisen gehe, nehme ich mir meistens Autoren des Landes mit und disponiere um, so habe ich jetzt auch einiges auf meiner Leseliste verschoben, weil ich das Sommerbuch „Endlich Zeit für mich“ vorgezogen habe und bezüglich meines Romanprojekts habe ich mir auch vorgenommen die Berta von Suttner zu lesen, obwohl ich das erst im nächsten Jahr tuen wollte und weil ich im Juli von „Hermagoras“ eine Kiste mit Büchern bekommen habe, habe ich im Sommer meine Liste nicht so schnell hinuntergelesen, wie geplant und sollte mich jetzt tummeln oder möglichst keine Rezensionsexemplare in diesem Jahr mehr bekommen.
Ob ich das schaffe, weiß ich nicht, denn ich bin da ein bißchen inkonsequent und denke öfter, eines geht schon noch und vielleicht warten in Wien auch ein paar Bücher auf mich.
Und dann gibt es jetzt auch die Longlist mit den angeblich zwanzig besten Neuerscheinungen und da würde es mich reizen, die einmal hinunter zu lesen, geht aber nicht bei meiner vollen Liste, denn es steht ja noch vom Vorjahr die Marion Poschmann darauf, Margareta Kinstners „Mittelstadtrauschen“ und Richard Fords „Canada“ wartet auch auf mich, auf das ich mich schon freue.
Obwohl ich gern die neue Streeruwitz lesen würde und ich mir schon überlege, ob ich sie mir nicht zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen soll?
Aber auf welche Liste tue ich sie hinauf? In der vom nächsten Jahr steht schon Lukas Bärfuss „Kolala“, die Katja Petrowskaja wartet und, ich glaube, auch Sarah Strickers „Fünf Kopeken“, wo ich neulich ein Rezensionsexemplar gefunden habe und manchmal kaufe ich mir die auch um einen Euro, obwohl das eigentlich verboten ist.
Es gibt aber Buchhändler, die stellen ihre Leseexemplare auf die Straße und schreiben einen bis vier Euro darauf. Ob die wohl die Bücher gelesen haben?
Es ist aber natürlich ein Luxusjammern, das mich manchmal zu Blogartikeln, wie diesen treibt, denn ich liebe ja meine Bücherberge und freue mich ganz ehrlich, daß es sie gibt und ich solche habe und bin auch keine Freundin der Reduktion, beispielsweise der jährlichen Neuerscheinungen auf die angeblich zwanzig besten des Jahres und etwas anderes lese ich nicht.
Das ist ja ein relativ einfaches Prinzip mit den Bergen umzugehen, aber ich bin stolz darauf, mich quer durch die Büchergärten zu lesen und weiß daher nicht wirklich, wie ich die Quadratur des Kreises schaffen soll, alles auf meiner Liste zu lesen und noch Zeit für etwas Neues zu haben?
Das lasse ich dann meistens auf mich zukommen und meistens geht es sich auch aus und so werde ich noch vierzig bis fünfzig Bücher in diesem Jahr zu lesen haben und, wie beschrieben, sind auch einige Schmankerln dabei, auf die ich mich schon freue.

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