Literaturgefluester

2019-04-06

Samstag-Geplauder

Filed under: Alltagsgeplauder — jancak @ 07:13
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Solange es hier noch keine Veranstaltungen, sondern nur Buchbesprechungen gibt, kommt einmal in der Woche der Zustandsbericht und da hat sich seit dem letzten noch nicht viel geändert.

In der Praxis-Wohnung hin- und herhumpeln, meine Stunden machen, sehr viel lesen, was kein Problem ist, denn die Leseliste mit den Neuerscheinungen und den Back-ups ist ja sehr lang.

Kein Bücherschrank, auch kein wirkliches Problem, eher ein ideelles und da war ich zwar schon vor fast drei Wochen im Film-Casino und hätte mir vorher auch gedacht, daß ich beim Rückweg  die paar Meter zum Schrank machen könnte, war mir aber dann doch zu viel.

Aber, wie das ja öfter ist, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg…, in diesem Fall ich über meine Google-Einträge zu Instragram und da zu Elisabeth von „Leselustfrust“, die ich ja 2009 durch das Googlen kennenlernte, merkte da ist eine Bloggerin, die sehr viel und sehr toll bespricht und dann auch noch in meiner  Nähe wohnt und war mit ihr, beziehungsweise  ihren Blog über ein Jahr lang in Kontakt.

Dann hat sie wegen den Rezensionsexemplaren, weil es sie offenbar ärgerte, daß da die anderen Bücher an sich raffen und sie danach fragen, wie man zu solchen kommt,  aufgehört zu bloggen.

Inzwischen wieder damit angefangen, aber die Zeiten haben sich seit 2009 geändert, man schreibt  kürzer und knapper, beziehungsweise postet man ein Bild und schreibt dazu in ein paar Zeilen eine „Instangram Story“.

Ich mache das nicht, bin aber auf meiner Google-Seite darauf gekommen, daß Elisabeth zweimal über mich gepostet hat.

Das erste Mal im Juli zu meinem zehnten Bloggeburtstag. Da hat sie sich  bei mir gemeldet und mir gratuliert. Sie hat den Artikel dann aber auch auf Instagram gestellt und sich gewundert, daß die Blog Community da nicht reagiert, sondern mich so links oder rechts liegen läßt.

Das wndert mich, wie schon öfter geschrieben, auch ein bißchen, kanns mir aber mit meiner nicht immer so perfekten Rechtschreibungen und den Flüchtigkeitsfehlern, da ich ja viel schreibe und mir nicht mehr als einmal die Zeit nehme, darüber zu schauen, den Uli ärgert das auch erklären, mit der allgemeinen Leseunlustst, der Reizüberflutung, vielleicht auch mit meinen mangelnden technischen Kenntnissen, denn ich instagramme, twittere, facebooke, etcetara, ja nicht.

Sei es, wie es sei, mein Blog ist für mich, schreibe ich dann ja immer, freue mich aber, wenn Ilse Kilic liest, daß ich am Weg von der Rudolfsrhöhe gestürzt bin und mir alles Gute wünscht und auch über die anderen, die dann doch hin und wieder lesen, was ich über sie scheibe.

Elisabeth hat aber nicht nur meinen Bloggeburtstag bemerkt, sie ist auch eine eifrige Benützerin des „Wortschatz“, stellt da, glaube ich, mehr als ich hinein und postet dann die Bücher, so daß ich ich mir fast sicher bin, auch schon was von ihr vielleicht nach Hause getragen zu haben.

Vielen Dank dafür, wenn so wäre und einmal hat sie auch was von mir gefunden. Denn ich war ja im Dezember noch so mit meiner Leseliste und dem doppelten Buchpreislesen zugeschüttet, daß ich nicht dazu gekommen bin, wie ich es ja eigentlich wollte, ein neues Adventkalenderfester von der „Nika“ in den Blog zu stellen, habe mir dafür aber vorgesnommen, immer, wenn ich zu den Schränken komme, ein Buch sozusagen als Weihnachtsgeschenkt von mir hineinzustellen.

Nicht immer die „Nika“, denn da habe oder hatte ich ja nur fünfzig Exemplare, aber ein paar waren es schon und eines hat, was mich besonders freut, die Elsabeth gefunden und ich freue mich auch über die Rückmeldung, denn es ist ja gut zu wissen, wohin die Bücher kommen.

Ein bißchen kann man dass ja auch ergooglen, so habe ich herausgbekommen, daß eines meiner Bücher, ich stelle ja seit einiger Zeit auch immer eines meiner Neuerscheinungen hinein, auf E-bay gelandet ist und bei einem anderen und das war auch die „Nika“ im August, hat mich die Finderin, gleich nach dem ich wieder nach Hause gekommen bin, angerufen und sich bedankt.

Das sind die kleinen Neuigkeiten, die zu mir kommen, die größeren sind vielleicht immer noch die Identitären, beziehungsweise Martin Sellner mit seiner Spende von dem Christchurch-Attentäter, der ist ja eshalb, worüber man eigentlich auch nachdenken und diskutieren kann, derzeit in aller Munde, auf dem „Profil“ und dem „Falter- Cover“, war zweimal in der Talkshow bei Wolfgang Fellner und lustig auch zu merken, wie sich die FPÖ nach und nach von ihm distanziert, was ja vielleicht  problematisch werden könnte, wenn sie dann auch ihre identären Wähler verliert, aber das ist  mein geringstes Problem und so gibt es auch einiges Politisches zu beobachten und ansonsten, wie gehabt, an den Freitagen fahre ich nach St. Pölten zur Kontrolle in die Unfallsambulanz. Nach Ostern soll der Gips oder diese Plastikschale hinunterkommen.

Danach fährt der Alfred auch schon bald wieder ein Monat mit dem Karli nach Kuba. Das wird  dann spannend, wie es dann mit den Kontrollen und dem Gehen werden wird?

Dann könnten ja eigentlich wieder die Veranstaltungen folgen, das heißt die werden  wahrscheinlich schon am Donnerstag beginnen, denn da ist ja wieder „Literatur und Wein“, wo wir ja schon dieKarten haben und zum Literaturhaus Krems und zum Stift Göttweig kann man ja mit dem Auto fahren.

Dann beginnen schon die Osterferien, wo schon am Palmsamstag, wo ja zeitgleich „Literatur und Wein“ stattfindet, der Osterspaziergang der LitGes ist, aber dort um den See zu humpeln wäre wir wahrscheinlich schon zu anstrengend und danach Gips hinunter und wieder hinein in das Veranstaltungslebn.

Fast vier Wochen habe ich ihn jetzt ja schon und ich muß sagen, es geht mir geigentlich ganz gut damit. Manchmal zwickt oder zwackt es, aber sonst bin ich innerhalb meiner Wohnung eingentlich recht mobil und die Veranstaltungsreduktion kann auch was Gutes haben. Zumindestens kann sie mich zum Nachdenken bringen und zur Frage, wem gehe ich ab, wem fällt es auf, daß ich jetzt vier Wochen nur über das Netz sichtbar bin?

Sehr wenigen natürlich und wer es wissen möchte, so eine Reduktion habe ich schon nach 2000, als es zufälligerweise auch schwarz blau gegeben hat und ich die  „Dora Faust“ geschrieben habe.

Da habe ich mir gedacht, ich sollte nicht so viel zu den Veranstaltungen der anderen, die ja auch nicht zu mir kommen, gehen, sondern zu Hause bleiben und intensiver schreiben.

Habe das ein paar Wochen oder Monaten gemacht und bin darauf gekommen, daß ich niemanden abgegangen und auch nicht mehr geschrieben habe, so daß ich  damit aufgehört habe.

Eine kleine Pause kann aber gerade in der Fastenzeit  gut sein und so in diesem Sinne  in die restlichen zwei Wochen, bis das Osterfest und die Wiederauferstehung beginnt und dann gibts auch bald ein paar eigene Veranstaltungen, nämlich die zwei Spaziergänge durch den öffentlichen Raum Ende April und im Mai soll ich ja im Republikanischen Club aus der „Unsichtbaren Frau“ lesen und bin da gespannt ob dorthin außer mir und der Veranstalterin jemand kommt, lade aber wieder alle, die das lesen und die „Unsichtbare Frau“ kennenlernen möchten, sehr herzlich dazu ein!

2 Kommentare »

  1. Liebe Eva, ist zwar ein bisschen ungewohnt, so wenige Veranstaltungsberichte auf deinem Blog zu lesen, aber dafür werden deine Leser mit besonderen Büchern entschädigt (wie z.B. heute „Requiem“). Schön, dass dir der Gips nicht die Laune verdirbt (lässt sich ja eh nicht ändern). Wenn der mal weg ist, wird es nicht lange dauern und du hüpfst wie ein junges Reh durch die Gegend . Von meiner Seite trifft sich das gut, ich bin erst nach Ostern wieder in Wien und da wirst du dich bald auch wieder auf den Events blicken lassen.
    LG Margit

    Kommentar von Margit Heumann — 2019-04-07 @ 16:36 | Antworten

  2. Mal sehen, wie es wird, aber ich habe gleich die oben erwähnten Tips für dich!
    Wie wäre es mit der „U-Bahnkunst“, Treffpunkt ist das Cafe Museum am Karlsplatz und es kostet nichts oder der Lesung im „Republikanischen Club“ aus der „Unsichtbaren Frau“?
    Da bin ich ohnehin nicht sicher, ob da Leute hinkommen, weil der Alfred zu dieser Zeit mit seinem Freund Karli in Kuba ist und ich schon einmal im Cafe, Amadeus, hat es glaube ich geheißen, nur den Alfred und den Veranstalter als Zuhörer hatte.
    Ansonsten wünsche ich schöne Ostern, viele bunte Ostereier und freue mich auf ein Wiedersehen!

    Kommentar von jancak — 2019-04-07 @ 17:53 | Antworten


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